openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage in NRW wiederherstellen Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage in NRW wiederherstellen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Landtag NRW
  • Region: Nordrhein-Westfalen mehr
    Kategorie: Sicherheit mehr
  • Status: Bearbeitungsfrist abgelaufen
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 5.499 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage in NRW wiederherstellen

-

Feuerwehrleute in NRW fühlen sich ungerecht behandelt!

Bereits zum 01.01.2008 mussten Feuerwehrbeamtinnen und – beamte der NRW-Feuerwehren, die in der Besoldungsgruppe A10 und höher waren, auf die Ruhegehaltsfähigkeit ihrer Zulage verzichten. Dieser Gruppe folgten dann diejenigen Beamtinnen und Beamte, die den Besoldungsgruppen A7 bis A9 angehörten. Für sie entfiel die Ruhegehaltsfähigkeit ihrer Zulage zum 31.12.2010.

Aufgrund der Föderalismusreform ist die Zuständigkeit im Besoldungsrecht vom Bund auf die Länder übertragen worden.

Schon lange stellt die Zulage keine ausreichende Vergütung der Mehrbelastung dar. In ihrem Berufsleben sind Berufsfeuerwehrleute erheblichen physischen wie psychischen Belastungen und Gefahren ausgesetzt. In der Regel gehen Feuerwehrleute in den niedrigen Besoldungsgruppen von größtenteils A8 mit Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren in den Ruhestand. Hierbei wird oftmals der höchste Pensionssatz nicht erreicht, weil die hierfür erforderlichen Dienstjahre nicht absolviert werden.

Um gegenwärtig und künftig weitere finanzielle Einbußen zu vermeiden, ist es zwingend erforderlich, die Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage in NRW wieder herzustellen.

Begründung:

Bei ihren Einsätzen sind Feuerwehrbeamtinnen/-beamte zum Teil Situationen ausgesetzt, die ihnen nicht nur in körperlicher Hinsicht alles abverlangen sondern sie auch in psychischer Hinsicht an der Rand der Belastbarkeit führen. Es „brennen“ sich Bilder ins Gedächtnis, die die Betroffenen ein Leben lang begleiten. Betreuung durch Therapeuten kann die Folgen nicht beseitigen sondern nur dabei helfen, mit ihnen besser zu leben.

Diese Folgen von "belastenden Einsätzen" verschwinden nicht automatisch mit der Pensionierung. Vielmehr nehmen Feuerwehrleute diese Belastungen mit in den Ruhestand. Allein vor diesem Hintergrund ist die Zahlung der Zulage nicht nur erforderlich sondern die Wiederherstellung deren Ruhegehaltsfähigkeit zwingend.

Die Ausbildung zur Feuerwehrfrau/zum Feuerwehrmann erfordert nicht nur die Fähigkeit und den Willen anderen Menschen helfen zu wollen sondern vielmehr auch die Einsicht, die eigenen Wünsche oftmals hinten anstehen lassen zu müssen. So ist es oft unerlässlich seine persönliche Freiheit und sein Familienleben den beruflichen Gegebenheiten anzupassen. Eine Studie belegt, dass sich spätestens nach zwölf Dienstjahren aufgrund der Belastungen für Körper und Psyche das Charakterbild einer Person maßgeblich ändert. Hauptursächlich hierfür sind die Häufigkeit und die Art der vielen Geschehnisse und Ereignisse bei den Einsätzen, die mit den Anforderungen an andere Berufe nicht vergleichbar sind.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Solingen, 09.11.2013 (aktiv bis 20.12.2013)


Neuigkeiten

Nachdem wir von der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft vor fast einem Jahr die Petition zur Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage beim Petitionsausschuss der Landtages NRW eingereicht haben, möchten wir auf diesem Wege noch einmal ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Im Gegensatz zu einem Verwaltungsbeamten hat ein Feuerwehrbeamter nach 40 Dienstjahren 13,5 - 15% weniger Pensionsanspruch. Das liegt daran, weil ein großer Anteil des monatlichen Gehalts aus Zulagen besteht, die nicht in die Pension mit eingerechnet ...

PRO: Man müsste Bundesbeamter sein, kein Ärger mit der Beihilfe, keine private Krankenversicherungen und das monatlich umgelegte Weihnachtsgeld ist auch bei denen schon Ruhegehaltsfähig und dann müsste man sich nicht hier wegen der läppischen 92,99 Euro vor ...

CONTRA: Die Argumentationslogik in der Petition ist falsch! Wieso will man eine Pensionserhöhung mit der physischen und psychischen Belastung in Verbindung bringen? Hier besteht meiner Meinung nach kein Zusammenhang, da ich nicht sehe, dass eine entsprechende ...

CONTRA: In den Pros steht: "Ein Feuerwehrmann hat nach 10J 2226.23 ? Brutto, in der Betriebsfeuerwehr bekommt man hingegen 3500?." Sinnvoll ist es vielleicht eher Netto zu vergleichen, dann stehen da nämlich 2150? jetzt 1900? gegenüber. 250? für die Unkündbarkeit ...

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf


aktuelle Petitionen