"Russen töten"? "...achte auf Deine Worte..."

Petition richtet sich an:
Berliner Zeitung

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100 für Sammelziel

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  1. Gestartet 21.09.2026
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Petition richtet sich an: Berliner Zeitung

...denn sie werden die Welt verändern!"
Am 28.08.2026 veröffentlichte die Berliner Zeitung den offenen Brief von Natascha Wodin an den
an den FAZ-Korrespondenten Michael Martens. „Aus den Glutnestern ein Flächenbrand“.
(https://www.berliner-zeitung.de/article/offener-brief-von-natascha-wodin-an-die-faz-aus-den-glutnestern-ein-flaechenbrand-10323342)
Eine Antwort an Martens auf seine Frage an den ukrainischen Präsidenten Selenskyj:
"Wie können wir ... helfen, mehr Russen zu töten...?" (verkürzt)
Diese Frage und Natascha Wodins Befürchtung ("Flächenbrand"),
nehmen wir zum Anlass, zur Achtsamkeit in der Sprache, in der Wortwahl aufzurufen.
Denn diese Achtsamkei kann helfen, einen Flächenbrand zu verhinden
und Glutnester frühzeitig zu löschen.
Dabei kann jede(r) mitelfen!. Auch die Medien!
Bitte helfen Sie mit!
Unterstützen Sie den Aufruf, den Brief an die BLZ mit Ihrer Unterschrift:
"... achte auf Deine Worte..."

Offener Brief an Berliner Zeitung (BLZ):
Liebe Chefredaktionen der Berliner Zeitung,
namentlich die Herren Moritz Eichhorn, Daniel Cremer, Philippe Debionne
lieber Herr Christoph Stiller
lieber Herr Dr. Michael Maier
lieber Herr Holger Friedrich 

heute am Weltfriedenstag der UNO wenden wir uns an Sie -
mit der Frage: "Wie können wir helfen ...." 
und der großen Bitte:"Helfen Sie bitte mit!"
Denn die Antwort auf die Frage haben wir bei Ihnen gefunden.

Seit längerem beobachten wir Ihre Veröffentlichungen mit wachsendem Erkenntnisgewinn.
Sie haben den Mut, unterschiedliche Perspektiven und Minderheitenmeinungen
zum "Ukraine-Konflikt" (Sprache der UNO) öffentlich zu machen,
unabhängig vom Mainstream in Politik und anderen (Leit)Medien,
unbeirrt von dessen Versuchen und Vorverurteilungen, Sie in die "rechte Ecke" zu stellen. 
Insofern sind Sie für uns ein Vorbild und Hoffnungsträger für Meinungs-/Pressefreiheit.
Herzlichen Dank dafür!

Begründung

Konkreter Anlass für diesen "Offenen Brief" ist die Veröffentlichung des offenen Briefes von Natascha Wodin an den FAZ-Korrespondenten Michael Martens zu seiner Frage an Präsident Selenskyj : 
"Wie können wir ... helfen, mehr Russen zu töten..." (verkürzt)
am 8.08.2026 auf einer Pressekonferenz in Belgrad - vor laufenden Kameras.

Die FAZ hatte die Veröffentlichung dieses offenen Briefes abgelehnt. Sie dagegen haben veröffentlicht. 
(Offener Brief von Natascha Wodin an die FAZ: „Aus den Glutnestern ein Flächenbrand“)
(https://www.berliner-zeitung.de/article/offener-brief-von-natascha-wodin-an-die-faz-aus-den-glutnestern-ein-flaechenbrand-10323342)
Damit haben Sie eine breite Diskussion zum Thema Meinungs-/Pressefreiheit eröffnet.
Denn, ist ein Aufruf - einen Anfrage - zum "Töten von Russen" noch von der Meinungsfreiheit gedeckt?
Wir, die Unterzeichnenden meinen: "Nein"
Die Meinungsfreiheit hat Grenzen - auch in unserer Demokratie.
Die Kampagne gegen "hatespeech" im Internet beruft sich ausdrücklich darauf.

Wir haben länger beraten, ob wir das Thema zum Anlass einer Strafanzeige/Petition beim Generalbundesanwalt machen. Wir haben uns dagegen entschieden. Denn würde eine rechtliche Prüfung und Beurteilung irgendetwas an dieser Verrohung der Sprache ändern, die wir derzeit in Deutschland und Europa erleben? Es lassen sich massenhaft Meinungsäußerungen in Politik und Medien sammeln, die zumindest grenzwertig sind. Lassen die sich mit Strafanzeigen eindämmen? Vor allem, wenn diese Meinungen aus der Mitte von Politik und Medien kommen, vor- und weitergetragen vom Bildungsbürgertum? 

Wir erkennen in der Verrohung der Sprache die "Zeitenwende" von 2022 wieder,
weg vom Frieden, hin zur "Kriegstüchtigkeit" -
mit Aufrüstung in vielerlei Hinsicht, vor allem aber in der Sprache!

Dabei gilt für uns: "Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit!" 
Er macht Menschen zu Verbrechern, Soldaten zu Mördern - auf Befehl, oftmals ungewollt.
Und ein Krieg beginnt lange vor dem ersten Schuss!
Er beginnt mit dem Denken!
Dem folgen die Worte - dann erst die Taten.
Wie können wir da helfen? 
Wie können wir verhindern, dass es zum Großen Krieg kommt?

Nun, "die Gedanken sind frei" - die können wir nur in uns selber kontrollieren.
Aber die Gedanken verraten sich in unseren Worten - ob geschliffen oder ungeschliffen.
Und darauf können wir achten. 
Nicht nur bei uns selber, sondern auch bei anderen, unseren Freunden, Nachbarn, Verwandten, in Medien. Einfach mal freundlich nachfragen: "Wie meinst du das...?, habe ich dich richtig verstanden...?" Aber im Gespräch bleiben!
Denn: "Wer Frieden will, muss ... bereit sein, sich mit Verbrechern an einen Tisch zu setzen!"
(Bettina Gaus, Kommentar ndr.info)
Gilt das nicht grundsätzlich auch für Menschen, die noch keine „Verbrecher“ sind,
nur anderer Meinung? 

Ex-Bundeskanzler Willy Brandt (SPD, Friedensnobelpreisträger) wollte diesen Frieden. Darum versprach er bei Regierungsantritt 1969 der Welt: "Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein..."

Auch die Mehrheit der UN-Generalversammlung will diesen Frieden.
Zum Ukraine-Konflikt hat sie mehrere Resolutionen beschlossen - mit Zustimmung von rd. 140 Nationen. Alle diese Resolutionen rufen zur friedlichen Konfliktbeilegung auf. Sollten wir die Nationen, die dennoch sanktionieren und Waffen liefern, nicht immer wieder daran erinnern?
Und dazu die Sprache der UNO pflegen?

Denn die UNO kennt keinen "russischen Angriffskrieg". 
Sie benennt einen russischen Angriff, eine illegale Invasion in die Ukraine.
Doch "der Krieg beginnt mit der Verteidigung" (von Clausewitz, 1823)
Wäre "ukrainischer Verteidigungskrieg" daher nicht das "geschliffenere Wort"?
Immerhin zeigt sich darin die Mitverantwortung der Ukraine am Krieg.

Wie auch immer, liebe Chefredaktionen der Berliner Zeitung,
namentlich die Herren Moritz Eichhorn, Daniel Cremer, Philippe Debionne
lieber Herr Christoph Stiller
lieber Herr Dr. Michael Maier
lieber Herr Holger Friedrich, 

Sie bekennen sich prinzipiell zur Gewaltfreiheit.
Das passt zu uns! Daher bitten wir, helfen Sie mit,
dass sich weniger Russen und Ukrainer gegenseitig töten,
dass der "Ukraine-Konflikt" (Sprache der UNO) beendet wird,
dass ein weiterer Großer Krieg verhindert wird.

Bitte helfen Sie mit, wieder Frieden in Deutschland und Europa zu entwickeln,
mit einer FriedensKultur, die nicht nur die Menschen achtet, sondern auch auf ihre Sprache,
damit Brücken baut und Konflikte/Kriege friedlich beendet, neue verhindert,
 .
Mit herzlichem Dank fürs Durchlesen
und freundlichen Grüßen
Magret Bonin
(in Kooperation mit Natascha Wodin)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Magret Bonin, Neumünster
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.09.2026
Sammlung endet: 20.03.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Medien

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Neuigkeiten

  • Moin moin lewe lüüd, hallo Freunde und Geistesverwandte,
    nachdem unsere Petition seit dem Internationalen Friedenstag kaum "gezündet" hat, habe ich heute einen kurzen, vereinfachten Vorspann versucht. An erster Stelle steht nunmehr der Appell an die LeserInnen: "...achte auf Deine Worte..." mit der Bitte um Unterzeichnung.
    In der Hoffnung, damit mehr zu erreichen als mit dem langen offenen Brief an die Berliner Zeitung,
    herzlich
    Magret Bonin

Warum Menschen unterschreiben

Der Umgang unter den Völkern verträgt keine Verrohung, auch nicht in der Sprache. Es bedarf dringend der Entspannung auf dem diplomatischen Parkett. Und das beginnt noch vor konkreten Vorschlägen zuerst mit sensibler, nicht verrohter, Sprache.

Die Verrohung der Sprache ist nicht Ursache, sondern Wirkung der gesellschaftlichen Verrohung. Trotzdem ist es sinnvoll, sich auch mit Wirkungen und Symptomen zu beschäftigen. Es kann gelingen, Ursachen zu finden, gegen die anzukämpfen ist.

Der Krieg beginnt in den Köpfen so wie der Frieden. Sprache ist also wichtig, wenn wir Frieden wollen.

Gewalt ist kein Mittel zur Auseinandersetzung. Das gilt auch für sprachliche Gewalt.

weil in der "Zeitenwende" offenbar verlernt oder vergessen wurde, dass Friede gepflegt werden muss und Hilfe braucht. Die einfachste Hilfe ist dabei, auf eine friedliche Sprache zu achten und Konfrontationen zu vermeiden, "gute Nachbarn" zu sein, die sich helfen und in Streitfällen fair vermitteln (statt Partei zu ergreifen). Denn "der Friede ist der Weg" (Gandhi)

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