Die Bremische Bürgerschaft möge beschließen, nach der Außerdienststellung der Fregatte "Bremen" keine Patenschaften o.ä. mehr für Kriegsschiffe oder anderes Kriegsgerät jeder Art zu übernehmen.

Die aggressive Rolle, die unsere Handels- und Verteidigungspolitik durch die - nie öffentlich diskutierte - Neuformulierung der Aufgaben und Ziele der NATO (Sicherung von Rohstoffen und Handelswegen) bekommen hat, ist kaum mit dem traditionellen Verständnis von Handel und Kaufmannschaft in Einklang zu bringen, das die Geschichte Bremens als Hafen- und Handelsstadt weitgehend bestimmt hat und wenig geeignet, zu einer gerechten und friedlichen Welt- und Weltwirtschaftsordnung beizutragen, wie wir sie angesichts der furchtbaren Armut und Not in weiten Teilen der Welt dringend benötigen. Es gibt sicher lohnendere Aufgaben, denen sich Bremen widmen könnte, als die wachsende Neigung unserer politischen Klasse - sozusagen als "Sport der Könige"! - zu militärischen und kriegerischen Aktivitäten und Ambitionen zu unterstützen!

Es erscheint mir übrigens ziemlich geschmacklos und unsensibel, ein Schiff mit einem Raubtiergebiss "auszustatten".

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.