Ampelanlage Malerstrasse Alter Postweg

Da vor ca. 5 Jahren eine Begehung mit der örtlichen Polizei, dem Amt für Verkehr und der Grundschule "Alter Postweg" nicht zum gewünschten und notwendigen Erfolg führte bitte ich alle Bewohner Hastedts hier zu unterzeichnen.

Nun ist meine Tochter (9 Jahre) wieder einmal "beinahe angefahren" worden und wie ich von Nachbarn aus diesem Stadtteil Hastedt weiß, auch

anderen Kindern und Erwachsenen inklusive mir schon selbst passiert

ist, möchte ich nun tätig werden.

Jeder der diese Ampel passiert,

weiß wie gefährlich es ist. MEHRMALS TÄGLICH wird die Ampelanlage von

Autofahrern selbst Lkw Fahrern; von der Stresemannstrasse kommend;

übersehen. Die dahinter liegende Ampelanlage der Kreuzung Pfalzburger Strasse wird fokussiert und die Ampel Malerstrasse gerät aus dem Blickfeld. Diese immens gefährliche Querung trennt das Wohngebiet Alter

Postweg bis hinter die Föhrenstrasse wo viele Familien wohnen, von der sehrnahe liegenden Grundschule Alter Postweg. Mehrmals täglich müssen

Grundschüler die dortige Strasse überqueren und nahezu täglich geschehen

"beinahe Unfälle".

So geht es nicht weiter. Soll einem Kind tatsächlich was

zustoßen? Es muss etwas verändert werden. Beispielsweise grössere erkennbare Ampeln die weiter über der Strasse hängen, Freischneiden der Bäume um zeitiges Erkennen der Anlage zu gewährleisten. Vorwarnung durch zusätzliche Signalampeln und zusätzliche Beschilderung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sabine Schmitt aus
  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Stadt) Nr. 28 vom 18. Mai 2018

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe dem Senat zur Kenntnis zu geben:

    Eingabe Nr.: S 19/110

    Gegenstand:
    Änderung an der Ampelanlage Malerstraße

    Begründung:
    Die Petentin hat vorgetragen, dass die Ampel im Kreuzungsbereich Malerstraße / Alter
    Postweg von Fahrzeugführern aus Richtung Stresemannstraße häufig übersehen werde. Sie
    fordert, angesichts der vielen Familien in der Nachbarschaft und der naheliegenden
    Grundschule „Alter Postweg“, die Herstellung einer verkehrssicheren Querung des genannten
    Kreuzungsbereichs und hat Maßnahmen angeregt, mittels derer eine bessere Erkennbarkeit
    der Signalanlage ermöglicht werden soll.

    Die Petition wird von 113 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen der Petentin eine Stellungnahme des Senators
    für Umwelt, Bau und Verkehr eingeholt. Außerdem hatte die Petentin die Möglichkeit, ihr
    Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung und der Ortsbesichtigung zu ihrer Petition
    mündlich zu erläutern.

    Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung
    zusammengefasst wie folgt dar:

    Die signalisierte Fußgängerquerung ist für den Kraftfahrzeugverkehr aus Richtung
    Stresemannstraße mit drei Signalgebern mit neuester LED-Technik für die zweispurige Zufahrt
    ausgestattet. Die Signalgeber sind so ausgerichtet, dass aus Richtung Stresemannstraße zwei
    Signalgeber aus ca. 135 Meter Entfernung, alle Signalgeber aus mindestens 80 Meter
    Entfernung grundsätzlich gut zu erkennen sind. Ungeachtet dessen ist es nach Aussage der
    Petentin und des Amtes für Straßen und Verkehr wiederholt zu Rotlichtverstößen gekommen.

    Der Petitionsausschuss konnte sich im Rahmen einer Ortsbesichtigung davon überzeugen,
    dass bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Sichtbarkeit durch das Amt für Straßen und
    Verkehr vorgenommen worden sind. Für eine bessere Sicht auf die Ampelanlage ist ein
    Rückschnitt dort hineinragender Äste und Zweige erfolgt. Das Amt für Straßen und Verkehr
    hat zudem zugesichert, auch weiterhin regelmäßig einen Rückschnitt zu veranlassen. Im Juni
    2017 wurden zusätzlich Kontrastblenden an den Signalgebern angebracht, damit diese die
    Signalgeber noch deutlicher im Vordergrund erscheinen lassen und die Aufmerksamkeit auf
    die Signalanlage erhöhen.

    Der Petitionsausschuss begrüßt die bereits durchgeführten Maßnahmen und sieht hierin
    notwendige Schritte zur Minimierung des vorhandenen Gefährdungspotenzials. Insbesondere
    im Hinblick darauf, dass die Querung Malerstraße Bestandteil eines Schulweges ist, bittet der
    Ausschuss den Senat darüber hinausgehend um Prüfung folgender Maßnahmen zur weiteren
    Verbesserung der Erkennbarkeit der Signalanlagen:

    - Die Installation einer stationären Rotlichtüberwachung,
    - die Einrichtung einer Tempo-30-Zone,
    - das Aufstellen eines Verkehrszeichens 131 gemäß StVO (Lichtzeichenanlage)
    bzw. Anbringen einer Fahrbahnmarkierung mit Hinweis auf die Lichtzeichenanlage sowie
    - die Aufhebung der Nachtabschaltung der Ampelanlage.

    Begründung (PDF)

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.