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Bild zur Petition mit dem Thema: S 19/26 - Unterbindung von Fahrradbegegnungsverkehr S 19/26 - Unterbindung von Fahrradbegegnungsverkehr
  • Von: Ernst-Ludwig Schimmler
  • An: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
  • Region: Bremen mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 10 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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S 19/26 - Unterbindung von Fahrradbegegnungsverkehr

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Sehr geehrte Frau Peters-Rehwinkel, sehr geehrte Damen und Herren,

mein Petitum richtet sich darauf, den Fahrrad-Begegnungsverkehr zwischen der Domsheide und der Neustadt, insbesondere im Bereich der Wilhelm-Kaisen-Brücke, schnellstmöglich zu untersagen. Zugleich sollten dort regelmäßig zu den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags Polizeikontrollen stattfinden.

Begründung:

Es kommt täglich zu sehr gefährlichen Situationen durch die jetzige Möglichkeit, die Radwege jeweils in beide Richtungen benutzen zu können. Auch die teure Aufweitung und Erneuerung des Radweges im Bereich des Einmündungsbereichs der Werderstraße hat keine Abhilfe geschaffen. Wie man dem Weser-Kurier entnehmen konnte, war damit bei der verantwortlichen Baubehörde auch gar nicht wirklich gerechnet worden. Man fragt sich als Steuerzahler an dieser Stelle schon, warum nicht die beinahe kostenfreie und wirksame Methode angewandt wird, den Begegnungsverkehr für Radfahrer an diesem bekannten Gefahrenknotenpunkt schlicht und einfach zu untersagen statt unnötig Steuergelder für eine ohnehin nicht zielführende Maßnahme zu verschwenden.

Da Radwege in beide Richtungen vorhanden sind, besteht auch kein vernünftiger Grund, den Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Angesichts der großen Anzahl an Radfahrern auf diesem Streckenabschnitt kann ich als Anwohner des Stadtwerder jeden Morgen und jeden Nachmittag die zahlreichen Gefährdungssituationen nachdrücklich erfahren. Erst heute kam es wieder durch einen Radfahrer, der bei Rot die Werderstraße im Einmündungsbereich zur Wilhelm-Kaisen-Brücke überqueren wollte, zu einem - glücklicher Weise - wohl nur leichten Unfall. Es ist allerdings an der Tagesordnung, dass Radfahrer dort die Ampelanlage ignorieren und so sich, Fußgänger und Autofahrer gefährden. Deshalb müssen an diesem Gefahrenschwerpunkt auch die polizeilichen Kontrollen wieder aufgenommen werden, die offenbar in den letzten Monaten gänzlich eingestellt wurden.

Ein gefahrloser Begegnungsverkehr in dem benannten Bereich ist angesichts der Masse an Radfahrern, teils mit breiten Anhängern, teils als Lastenfahrrad, „Rennradlern“ im Überhol-Modus, und auch des im Übrigen hohen Verkehrsaufkommens unmöglich. Besonders stark gefährdet sind die Fußgänger aufgrund dieser Verkehrssituation und aufgrund des oft auch sehr rücksichtlosen Verhaltens der Radfahrer; denn der Radverkehr weicht unweigerlich auf den Bürgersteig aus und findet zu nicht unerheblichen Teilen dort statt.

Abhilfe ist leicht und kostengünstig zu schaffen, indem der Begegnungsverkehr schnellstens untersagt wird und die Radfahrer verpflichtet werden, den jeweiligen Richtungs-Fahrradweg zu nutzen. Das dürfte auf jeden Fall zumutbar sein. Regelmäßige polizeiliche Kontrollen können helfen, der Straßenverkehrsordnung und einem rücksichtsvolleren Miteinander im Straßenverkehr wieder zu mehr Geltung zu verhelfen.

Ich bitte Sie, sich in diesem Sinne einzusetzen.

Begründung:

24.09.2015 (aktiv bis 05.11.2015)


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