Region: Bremen

S20_244 Verkehrsberuhigung Kästnerstr.

Petitioner
Petition is directed to
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
55 Supporters 55 in Bremen
1% from 3.900 for quorum
  1. Launched 20/10/2021
  2. Time remaining 1 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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Verkehrsberuhigung Kästnerstraße Die Verkehrslage im Wohngebiet rund um die Kästnerstraße hat sich in den letzten Jahren und insbesondere in der jüngeren Vergangenheit sehr zum Nachteil der Bewohner verändert. Hierzu eine kurze Beschreibung der Situation wie folgt: Das Wohngebiet im Stadtteil Habenhausen wurde in den 80er Jahren errichtet. Hierbei wurde die Kästnerstraße im Hinblick auf die Abmessungen, Beschaffenheit und Verlauf leider so angelegt, dass es kein Problem darstellt, sehr zügig zu fahren. Die vorgegebene Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h wird nur selten beachtet. Zunehmend wird die Straße als willkommene Abkürzung genutzt, da die Verkehrsführung über die Straßen Holzdamm/Fellendsweg seit der Einführung der 30 km/h-Regel sowie der Verlegung der Buslinie mühsamer erscheint. Dort parken die Autos soweit auf der Straße, dass ein zügiges Fahren anscheinend erschwert wird. Die Wohnstraße Kästnerstraße wurde damals so angelegt, dass die Häuser (i.d.R. Einfamilienhäuser) die Gärten z. T. zur Straße ausrichten müssen. Von einer ruhigen Wohnstraße kann man allerdings gerade in den Hauptverkehrszeiten leider nicht mehr sprechen. Zu bequem und schnell kann man diese Straße als Abkürzung nutzen. Auch im Zusammenhang mit dem Neubau der Sporthalle sowie der Neugestaltung des Kinderspielplatzes sind keinerlei begleitende Maßnahmen in Bezug auf den Verkehr getroffen worden. Da Spielplatz, Sporthalle oder auch die Schule insbesondere von Kindern und Jugendlichen aufgesucht werden, sind diese durch den Verkehr zunehmend gefährdet. Die kleinen "Ausbuchtungen" stellen keinerlei Beruhigung dar, da hier nicht mal die Geschwindigkeit reduziert werden muss. Zu guter Letzt wurde eine dieser Ausbuchtungen kürzlich sogar entfernt (!), was eine noch zügigere Durchfahrt ermöglicht. Die schon lange erforderlichen Maßnahmen zur Beschränkung des reinen Durchgangsverkehrs ("Abkürzung") durch eine Einbahnstraßenregelung oder "Frei für Anlieger" oder zumindest einer Erschwerung durch Beruhigungsmaßnahmen (Poller, Schwellen etc.). sind bisher nicht erfolgt. Nun hat man seitens der Behörde auch noch die Vorfahrtsregeln z. B. an der Ecke Fellendsweg/Kästnerstraße geändert. Auf der ehemaligen Vorfahrtsstraße Fellendsweg muss nun an der Kästnerstraße abgebremst werden, um ggfs. die "rechts vor links-Regel" zu beachten. Da die Fahrer ohnehin abbremsen müssen, biegen nun einige (nicht ansässige) Fahrer gleich hier ab, zumal sie beim Ausfahren aus der Kästnerstraße (auf den Holzdamm) nun neuerdings auch noch Vorfahrt genießen. Diese Maßnahmen sollen vielleicht den Verkehr auf dem Holzdamm „abbremsen“, verschlimmern aber die Situation für das Viertel um die Kästnerstraße. Es steht zu befürchten, dass im Zusammenhang mit dem nun entstehenden Wohngebiet "Gartenstadt Werdersee" und dem damit verbundenen Zuzug von sehr vielen Menschen mit Fahrzeugen die Situation weiter verschlechtert wird. Es ist ja anscheinend erforderlich, diese Wohngebiete zu erschließen. Es ist allerdings nicht fair und alles andere als angemessen, wenn sich dadurch die Lage der bisherigen Anwohner verschlechtert und hier keine Maßnahmen ergriffen werden Wir fordern Sie auf dieser Situation Rechnung zu tragen und geeignete Maßnahmen zu Verbesserung der Situation zu treffen.

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