Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Führerscheinpflicht auf deutschen Seeschifffahrtsstraßen wieder auf 5 PS an der Propellerwelle zu begrenzen.

Begründung

Es ist nicht nachvollziehbar, dass auf dem Rhein (Rheinschifffahrtspolizeiverordnung) die 5 PS-Grenze gilt und im Bereich der Seeschifffahrtsstraßen wie Elbe, Weser, Jade, den Küstenregionen von Nord- und Ostsee nicht.Begründung : Im Bereich der Elbe, durch die Berufsschifffahrt sehr stark frequentiert, gilt die Seeschifffahrtsstraßenordnung innerhalb der Fahrwasser, außerhalb des roten oder grünen Tonnenstriches die Kollisionsverhütungsregeln KVR.Schiffsführer, die einen amtlichen Sportbootführerschein besitzen, sind sich dieser Tatsachen bewusst.Diese beiden Regelungen beinhalten Seemannschaft, Gesetzeskunde wie z. B die Lichter und Signalführung an Fahrzeugen, Vorfahrtsregelungen.Im Weiteren beinhaltet dieser Führerschein Kenntnisse im Bereich Wetterkunde, Navigation und Umweltschutz.Man muss also slles wissen, was zum Befahren dieser Gewässer absolut notwendig ist.Die Anzahl der Unfälle bzw. beinahe Unfälle belegen das.Beispiel : Ein Schlauchboot mit 15 PS kann, je nach Größe und Gewicht eine Geschwindigkeit von bis zu 18 Kn erreichen oder ca. 33 Km/h. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Boot führerscheinfrei gefahren werden darf, kann man NICHT voraussetzen, dass der Schiffsführer weiß, dass er entsprechend der oben genannten beiden Regeln eine den Vorschriften entsprechende Lichterführung zu fahren hat. Von den anderen gravierenden Wissenslücken ganz zu schweigen. Sie haben es in der Hand, diesen unhaltbaren Zustand zu ändern

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