Niemand, schreibt das Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland vor, darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leid oder Schäden zufügen. Darf in Deutschland die Jagdlobby tun was sie will und auf dieses Gesetz, dessen Schutz alle Wirbeltiere grundsätzlich unterstehen, nach Lust und Laune schießen? Offensichtlich ja, denn in diesen Schliefanlagen werden lebendige Füchse auf jämmerliche Art gehalten und dienen zur Ausbildung der Bauhunde. Das im 21. Jahrhundert, noch dazu in einem zivilisiertem Land wie dem unseren. Jäger sind angeblich Naturschützer, die hegen und pflegen. Der Schutz der Natur bedeutet die Liebe zu ihr, Achtung und Respekt vor ihrer Schöpfung. Ich erkenne hierbei aber nichts dergleichen, sondern ausschließlich Egoismus zur Befriedigung einer seltsamen Neigung, Ignoranz und kaltblütigen Mord. Füchse, in einer Schliefanlage gehalten, verlassen diese nicht lebend und werden nie wieder in ein natürliches Umfeld entlassen. Schliefanlagen und Baujagd gehen Hand in Hand, schließlich werden Hunde der Jäger in diesen Gefängnissen zum Zweck abgerichtet, in Fuchsbaue zu schliefen und die Tiere aufzustöbern. Die Baujagd ist eine der abscheulichsten Form der Zunft, feige und niederträchtig. Ein Kampf zwischen Fuchs und Bauhund, der häufig verletzt wird, und zwar so schwer, dass er tierärztlich versorgt werden muss. Für die Fähe, die ihren Nachwuchs verteidigen muss, endet dieses blutige Spektakel immer tödlich. Kleine Fuchswelpen werden ausgegraben, erschossen, erschlagen oder vom Hund abgewürgt und anschließend entsorgt. Gelegentlich werden sie auch von den Jägern mitgenommen, per Hand aufgezogen und in Schliefanlagen vermittelt. Dort wird an ihnen geübt, was Jagdhunde ihren Eltern angetan hatten. In den Foren wie Nimrods oder Landlive kommt es sehr deutlich zur Sprache.

Text mit freundlicher Genehmigung von Heike Heinze, Berlin und "pro iure animalis"

Begründung

Diese grausame und gnadenlose Verfolgungswut auf Füchse darf nicht länger geduldet werden. Füchse sind als Beutegreifer Konkurrenten der Jäger, daher hat die Jägerschaft ein Feindbild gegen diese Tiere geschaffen. Aber Füchse halten Mäuseplagen im Zaum und sind, da sie auch Aas vertilgen, für den Wald von enormer Wichtigkeit. Wir sagen "Ja" zur sofortigen Schließung der Schliefanlagen.

Heike Heinze, Berlin

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Neuigkeiten

Pro

Es ist einfach lächerlich, wie die Jäger immer wieder versuchen ihre perverse Neigung, die sich im Spaß am Töten zeigt, zu begründen. Nur ein Sadist ist in der Lage auf ein unschuldiges Tier zu schießen. Man muss schon ein Herz aus Stein haben um Tiere so hinterhältig und auch feige zu ermorden. In diesen Anlagen werden Füchse zu Tode gefoltert, von Hunden die vom Jäger zu diesen schrecklichen Taten missbraucht werden. Hunde und Füchse sind die großen leid tragenden. Schon unverschämt dieses schön reden zu wollen. Aber so sind die Jäger halt. Sie können ja schwer zugeben, dass Sie spass am Töt

Contra

Alles in allem fehlt bei der Petition jegliches Hintergrundwissen. Mit anschuldigungen ist man schnell zur Hand. Aber die Situation richtig darzustellen ist hier nicht beabsichtig. Die Situation ist oft sehr viel Komplizierter als dargestellt. Jäger ist nicht gleich Jäger,genausowenig wie Mensch gleich Mensch ist. Es sollte schärfere Regulierungen zum Erwerb von Jagdscheinen geben. Damit Trophähenjagt unterbunden wird aber die Hege weiterhin besteht.