Schluss mit den 'Anerkennungszahlungen' an sexuelle Missbrauchsopfer durch die UKA*

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

1 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

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Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2022
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

  • *UKA = Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen
  • Seit dem 01.01.2021 ist die UKA auf Beschluss der deutschen Bischöfe beauftragt, das erweiterte Verfahren zu Leistungen für Betroffene von sexuellem Missbrauch abzuwickeln.
  • Meine Forderung:
  • Diese Anerkennung, Festlegung der Leistungen und die Auszahlung gehört in die Hände staatlicher Institutionen! Z.B.: Landschaftsverbände. Abwicklung nach dem Gleichbehandlungs-Grundsatz! Sexueller Missbrauch, begangen an Minderjährige, bleibt sexueller Missbrauch!
  • Begründung:
  • 1.) Wie kann man 'unabhängig' sein, wenn man zugleich durch die Bischöfe 'weisungsgebunden' ist?
  • 2.) Dem Rechenschaftsbericht der UKA vom 18.02.2022 ist zu entnehmen, dass die allermeisten der 2021 getroffenen Entscheidungen und die Höhe der erbrachten Leistungen für die Betroffenen a) nicht gerecht und b) nicht nachvollziehbar sind.
  • 3.) Von einer Gleichheit und Gerechtigkeit bei der Verfahrensabwicklung kann keine Rede sein und sind für die Betroffenen nicht nachvollziehbar.
  • Fakten:
  • Im Jahr 2021 wurden für insgesamt 606** anerkannte Opfer sexuellen Missbrauchs 12.890.200 € gezahlt. Auf den Einzelfall umgerechnet entspricht dies im Durchschnitt den Betrag von 21.270,95 €. Davon erhielten 268 Opfer [44 %] einen Betrag von unter 10.000 €. Diese 268 Opfer wurden von der UKA mit 1.789.000 € abgespeist! 47 Opfer [8 %] erhielten Zahlungen von über 50.000 €.
  • ** Das ist noch nicht einmal die Spitze des Eisberges, gemessen an der Anzahl der tatsächlichen Opfer sexuellen Missbrauchs! Natürlich haben die Bischöfe die UKA angewiesen, die Anerkennungsbeträge so gering wie möglich zu halten. Alleine das Bistum Paderborn hat ein ausgewiesenes Vermögen von 7 Milliarden Euro!

Begründung

Ich bin selber sexuelles Missbrauchsopfer und von der UKA im vergangenen Jahr mit 4.000 € 'entschädigt' worden. Der Missbrauch durch einen Priester fand mehrfach zwischen 1960 und 1961 im katholischen Kinderheim 'Maria im Tann' in Aachen-Bildchen statt. Da war ich zwischen 5 und 6 Jahre alt.
Meine Erlebnisse habe ich durch einer Schreibtherapie so halbwegs verarbeitet und darüber in den Jahren von 1999 bis 2007 ein Manuskript geschrieben. Ich hatte nach Erhalt der 4.000 € mit der Sache abgeschlossen; bis ich den Rechenschaftsbericht der UKA las.
Faktencheck:
https://www.anerkennung-kirche.de/fileadmin/uka/Dokumente/UKA_T%C3%A4tigkeit_2021.pdf

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.09.2022
Sammlung endet: 06.11.2022
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
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