Die Schleswiger Str. muss seit Jahren die höchste Verkehrsbelastung in den Wohngebieten in Thon tragen. Für Fußgänger, insbesondere Kinder und Senioren ist die Überquerung der Schleswiger mittlerweile eine hohe Gefahrenquelle.

Bitte warten Sie nicht ab, bis ein Unfall passiert, sondern werden sie JETZT aktiv.

Wir fordern: die Aufstellung einer Fußgängerampel mit Zebrastreifen bei der Bushaltestelle Kieler Straße, die Errichtung eines Zebrastreifens an der Verkehrsinsel Höhe Schnepfenreuther Hauptstraße, die Schaffung von Geschwindigkeitsanzeigen (z.B. Sierzega Speedpacer) zur Selbstkontrolle in beide Richtungen und/oder stationäre Blitzer (z.B. POLISCAN) sowie bauliche Maßnahmen zur Förderung der Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.

Begründung

Seit der Sperrung der Schnepfenreuther Hauptstraße für den Durchgangsverkehr fahren in der Schleswiger Str. an einem normalen Werktag zu Stoßzeiten fast 1.000 Autos pro Stunde (Messung 23.5.). Das bedeutet alle 3,6 Sekunden ein Auto mitten durchs Wohngebiet – und das ohne Zebrastreifen oder Fußgängerampel. Wenn das geplante Wohngebiet südlich der Schleswiger Straße erschlossen wird, werden es bald nochmal ein paar tausend Fahrzeuge mehr pro Tag. Verschärft wird die Situation durch die Tatsache, dass sich viele Autofahrer nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h halten!

Deshalb ist es für Kinder und Senioren bereits jetzt geradezu unmöglich, die Schleswiger Straße zu Stoßzeiten ohne fremde Hilfe zu überqueren. Ein Helfer ist jedoch nicht immer da, darum ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich in der Schleswiger Straße ein Unfall ereignet.

Bitte setzen Sie die Bürger, insbesondere unsere Kinder und Senioren, nicht weiter dieser Gefahr aus! Bitte setzen Sie die vorgeschlagenen Maßnahmen um!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Susanne und Daniel Gerhard aus Nürnberg
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  • Sehr geehrte Unterzeichner/innen,

    wir haben eine Antwort von Herrn OB Dr. Maly auf unsere Petition erhalten. Die Antwort ist anbei angefügt, so dass sie sich selbst ein Bild machen können. Wir ziehen für uns hieraus folgende Bilanz:

    - Als erste Maßnahme wurde eine Geschwindigkeitsanzeige in der Schleswiger Str. installiert. Wir empfinden die Wirkung für den Verkehr stadteinwärts als positiv. Wir haben beobachtet, dass der Großteil der Autofahrer die Geschwindigkeit nach Sichtung der Anzeige reduziert auf ca. 30 km/h. Für den auswärtigen Verkehr wird die Anzeige im neuen Jahr aufgestellt. Leider ist die Maßnahme temporär begrenzt.

    - In seinem Schreiben verweist Herr Dr. Maly im Wesentlichen auf die geplante Bypass-Lösung, die eine Entlastung bringen soll. Weitere Maßnahmen bis dahin werden aus verschiedenen Gründen als nicht realisierbar gesehen. Unserer Meinung nach sollten wir uns alle für die Bypass-Lösung stark machen. Die Lösung würde für die Schleswiger Straße und ihre Seitenstraßen eine erhebliche Entlastung bringen. Wie die Diskussion in der Presse zeigt, mag der Bypass keine ideale Lösung sein, er ist aber unseres Erachtens der beste greifbare Kompromiss.

    - Wir haben Verständnis, dass man vielleicht mit Blick auf den Bypass nicht einen Blitzer oder eine Fußgängerampel installiert. Dass man jedoch einen Zebrastreifen ausschließt, finden wir nicht nachvollziehbar. Hier werden wir noch einmal gezielt nachfragen, was genau die Fußgängerzählung ergeben hat und wie weit wir von der ominösen bayerischen oder bundeseineihltichen Richtlinie zur Errichtung von Zebrastreifen entfernt sind.

    - Der angesprochene mögliche Umbau der Kreuzung Schnepfenreuther Weg /Schleswiger Str. mag sinnvoll sein. Wir bitten jedoch darum, die angesprochenen Kosten zu beachten, die wir zunächst einmal so zur Kenntnis nehmen. Die kosten würden auf die Anwohner umgelegt werden. Ob und wie ein Umbau sinnvoll ist, müsste unserer Meinung nach erst eine weitere Diskussion in der Siedlung zeigen. Wir möchten uns zum jetzigen Zeitpunkt auf keine eindeutige Aussage diesbezüglich festlegen.

    Soweit in Kürze der aktuelle Stand. Das Antwortschreiben werden wir im neuen Jahr verfassen und versenden. Bis dahin wünschen wir Ihnen un ihrer Familie frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr.

    Mit freundlichen Grüßen
    Susanne und Daniel Gerhard

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Unterstützer,

    vielen Dank für Ihre Unterschrift und Ihre Unterstützung der Petition zur Schleswiger Str. Die Petition erreichte am Ende fast 300 Unterzeichner. Wir haben alle Unterlagen der Stadt Nürnberg zu Händen von Herrn Dr. Maly übergeben und hoffen nun auf eine positive Reaktion.

    Darüber hinaus kam die Problematik der Schleswiger Str. bei einem Gespräch mit dem Baureferenten Herrn Daniel Ulrich zur Sprache. Hier konnten wir erste Signale vernehmen, dass ein Wille seitens der Stadt vorhanden ist, einige unserer geforderten Maßnahmen zu prüfen.

    Freundliche Grüße
    Susanne und Daniel Gerhard

Pro

Die geforderte Geschwindigkeitsanzeige kann sofort installiert werden.Sie sorgt dafür, dass wenigstens die Geschwindigkeit von 30km/h besser eingehalten wird.

Contra

Die in der Petition gefordeten baulichen Maßnahmen halten wir für ungeeignet, falls es sich dabei um Fahrbahnverengungen handeln sollte. Diese Maßnahmen bringen den Verkehr zum Stehen und führen zu erheblichem Umweltbelstungen (zusätzlicher Lärm und weitere Luftverschmutzung). Wie sich das auswirkt, konnte man erleben als ein Anwohner zeitweise sein Auto (stadteinwärts) am Straßenrand parkte.(erlaubterweise, es gibt kein Parkverbot) Das war nicht zielführend! Die Anwohner des Schnepfenreuther Wegs. werden das noch zu spüren bekommen, wenn sie das demnächst vor ihrer Haustür erleben.