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Änderungen an der Petition
on 28 May 2026 -
Änderungen an der Petition
on 28 May 2026
Petition addressed to: Das BMUV, Umweltministerien SH und MV, BfN und WSA
Translation for international signers:
https://canva.link/the-petition-guardianspirit-of-animals
Bitte nicht vergessen die E-Mail nach dem unterschreiben zu bestätigen sonst wird die Unterschrift nicht gezählt. Vielen Dank
Die Forderung richtet sich an:
* wissenschaftliche und politische Entscheidungsträger im Bereich Meeresschutz,
* zuständige Umwelt- und Forschungsinstitutionen,
* sowie Behörden und Organisationen, die sich mit mariner Umweltbeobachtung, Meeressäugerschutz und Monitoringinfrastruktur beschäftigen.
Konkreter insbesondere an:
* das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV),
* das Bundesamt für Naturschutz (BfN),
* ASCOBANS,
* marine Forschungsinstitutionen wie GEOMAR,
* sowie weitere Umwelt- und Meeresschutzinstitutionen im Nord- und Ostseeraum.
Unsere Forderungen:
Wir fordern die offizielle Prüfung, Förderung und Umsetzung unseres 2-Stufen-Konzeptes zum Schutz verirrter Wale in der Ostsee.
1. Sofortige Einführung mobiler Maßnahmen:
Behördenboote wie Küstenwache oder DLRG sollen mit mobilen akustischen Pinger-Systemen ausgestattet werden, um verirrte Wale aktiv aus Gefahrenzonen zurück in Richtung Nordsee zu leiten.
2. Aufbau stationärer Schutzsysteme:
An den drei Hauptzugängen zur Ostsee (Großer Belt, Kleiner Belt und Öresund) soll eine intelligente akustische Schranke installiert werden, die Wale frühzeitig davon abhält, in die für sie ungeeignete Ostsee einzuschwimmen.
3. Unterstützung von Forschung und Pilotprojekten:
Bund und Länder sollen wissenschaftliche Untersuchungen, Testphasen und Genehmigungsverfahren priorisieren, damit präventive Schutzmaßnahmen schnell entwickelt und umgesetzt werden können.
Unser Ziel ist es, zukünftige Strandungen, Stress, Hunger und qualvolle Todesfälle von Walen in der Ostsee zu verhindern.
Schutz für verirrte Großwale – Präventive Forschung und Frühwarnansätze für Nord- und Ostsee unterstützen
Wenn ein einzelner Großwal in die Ostsee gelangt, verfolgen oft tausende Menschen seinen Weg. Viele erinnern sich an Bilder verirrter Tiere, an lange Beobachtungen entlang der Küsten oder an spätere Strandungen, die weltweit Aufmerksamkeit auslösen.
Solche Ereignisse bewegen Menschen nicht nur emotional — sie werfen auch eine wichtige wissenschaftliche Frage auf:
Könnten strandungsgefährdete Großwale künftig früher erkannt und besser wissenschaftlich begleitet werden?
Diese Petition setzt sich dafür ein, dass präventive Frühwarn- und Monitoringansätze für verirrte Großwale in Nord- und Ostsee gezielt wissenschaftlich erforscht und weiterentwickelt werden.
Die Ostsee ist für viele Großwale kein geeigneter natürlicher Lebensraum. Enge Übergangsbereiche, flachere Gewässer, intensive Schifffahrt, Unterwasserlärm und eingeschränkte Nahrungsverfügbarkeit können für die Tiere zusätzliche Belastungen darstellen und das Risiko für Fehlorientierung oder spätere Strandungen erhöhen.
Gleichzeitig weisen wissenschaftliche Beobachtungen darauf hin, dass sich Sichtungen großer Meeressäuger in europäischen Küstenregionen künftig verändern oder möglicherweise häufiger auftreten könnten.
Trotz moderner Umweltbeobachtung existieren bislang kaum präventive Frühwarn- oder Monitoringansätze speziell für strandungsgefährdete Großwale in den Übergangsbereichen zwischen Nord- und Ostsee.
Dabei gibt es bereits heute Forschungsfelder wie Passive Acoustic Monitoring, bei denen Meeressäuger unter Wasser über ihre akustischen Signale wissenschaftlich beobachtet werden können. Hydrophone und andere Methoden mariner Umweltbeobachtung werden international genutzt, um Bewegungsmuster, Kommunikation und Umweltbedingungen im Meer besser zu verstehen.
Vor diesem Hintergrund sprechen wir uns dafür aus, mögliche präventive Frühwarn- und Monitoringansätze für strandungsgefährdete Großwale wissenschaftlich zu prüfen und weiterzuentwickeln.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um invasive Eingriffe in marine Ökosysteme, sondern zunächst um Forschung, Umweltbeobachtung und die Untersuchung technischer Möglichkeiten im Rahmen bestehender wissenschaftlicher Schutz- und Monitoringansätze.
Wir appellieren an zuständige Umwelt- und Forschungsbehörden in Deutschland und Europa, entsprechende Forschungs- und Pilotprojekte gezielt zu fördern und wissenschaftlich zu begleiten.
Wir halten es für sinnvoll,
* die Forschung zu präventiven Monitoring- und Frühwarnsystemen weiter auszubauen,
* bestehende Erkenntnisse aus der marinen Akustik stärker zu nutzen,
* Pilot- und Machbarkeitsprojekte wissenschaftlich zu begleiten,
* und die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Meeresschutzorganisationen und zuständigen Behörden zu stärken.
Nicht jeder Wal, der in die Ostsee gelangt, kann gerettet werden.
Aber jedes einzelne Tier zeigt uns, wie wenig wir bislang über mögliche präventive Ansätze wissen — und wie wichtig es sein könnte, diese wissenschaftlich zu erforschen, bevor aus einzelnen Ereignissen möglicherweise ein wiederkehrendes Problem entsteht.
Jeder verirrte Wal erinnert uns daran, wie sensibel diese Meeresräume sind — und wie wichtig wissenschaftliche Prävention sein könnte, bevor aus einzelnen Tragödien ein dauerhaftes Problem wird.
Mit dieser Petition möchten wir ein Zeichen dafür setzen, dass öffentliches Interesse an moderner, wissenschaftlich fundierter Präventions- und Meeresschutzforschung besteht.
Unterstütze diese Petition, wenn auch du der Meinung bist, dass Forschung, Umweltbeobachtung und Meeresschutz gemeinsam weitergedacht werden sollten.
Gemeinsam für die, die im Wasser singen und an Land verstummen!
Petition started:
05/11/2026
Collection ends:
11/10/2026
Region:
Germany
Topic:
Animal rights
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Weil Meere und Meeresbewohner vor Netzen, Plastik und Umweltzerstörung geschützt werden müssen!!!