 Warum sollen / wollen wir uns in diesem Bereich engagieren?

Ein kurzer Überblick über Schulsozialarbeit

Was ist Schulsoziarbeit ?

Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, um junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern.

Sie trägt dazu bei, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen. Erziehungsberechtigte und Lehrer / -innen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen mit denn Ziel einer schülerfreund- lichen Umgebung.

Ein eigenständiges Arbeitsfeld an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule

Lehrer/ -innen, Schulsozialarbeiter/ -innen und Erziehungsberechtigte arbeiten miteinander, nicht gegeneinander!

Schulsozialarbeit ist eine Leistung der Jugendhilfe nach § 13 SGB VIII in Verbindung mit § 1 Abs. 3 SGB VIII. Die Bestimmungen des Sächsischen Schulgesetzes bleiben unberührt.

4 Konsensziele

1.) Abbau von Benachteiligung und Chancengerechtigkeit

2.) Ermöglichen des bestmöglichen Schulabschlusses durch den Abbau von Lernbarrieren

3.) Verbessern von Bildungschancen über Bildungsangebote in Ergänzung zur Schule

4.) Hilfe zur schulischen und außerschulischen Lebensbewältigung

Was machen Schulsozialarbeiter / -innen?

Einzelhilfe und Beratung bei Sozialpädagogische Gruppenarbeit individuellen Problemen und (thematische) Arbeit mit Schulklassen

Innerschulische und außerschulische Offene Angebote für alle Schülerinnen Vernetzung und Gemeinwesenarbeit und Schüler

Einzelhilfe und Beratung bei individuellen Problemen

1.) Sprechstunden für alle Schüler/ -innen

2.) Schulsozialarbeiter/ -innen sprechen mit Lehrern/ —innen, wenn der/die Schüler /-in Probleme im Unterricht oder mit dem/der Lehrer/ -in hat

3.) Hierbei hat ein/e Schulsozialarbeiter/ -in eine andere Stellung als Eltern oder Vertrauenslehrer /—in, weil ein ganz anderes, neutrales, professionelles Verhältnis besteht.

4.) Sowohl Lehrer/ —innen als auch Sozialarbeiter/ -innen sind Experten in ihrer Profession.

Sie ergänzen sich!   Sozialpädagogische Gruppenarbeit und thematische Arbeit mit Schulklassen

Gruppenarbeit, Einheiten gegen Mobbing und den Umgang miteinander, ohne Unterrichtskontext!

Die Schüler-innen können sich frei äußern, ohne Angst vor einer schlechten Note

Bei Problemen in der Klasse (Drogen, Alkohol, Magersucht, psych. Auffälligkeiten) kann thematisch und auch präventiv gearbeitet werden

Dies kann beispielsweise in Form von Verfügungsstunden passieren

Innerschulische und außerschulische Vernetzung und Gemeinwesenarbeit

Zusammenarbeit von Schule mit Sportvereinen, Kirchen und anderen Vereinen vor Ort

Dies können auch soziale Einrichtungen wie DRK, Lebenshilfe etc. sein, bei denen die mit Schüler/ -innen soziale Projekte durchführen = „Fürs Leben lernen!“

Offene Angebote für alle Schülerinnen und Schüler

Übernahme von Arbeitsgemeinschaften und Nachmittagsbetreuung

Projektarbeit

Lernen ohne gefühlten Leistungsdruck

Schulsozialarbeit gibt keine Noten!

Warum ist die Schulsozialarbeit auch an Förderschulen wichtig??

Eine Förderschule zu besuchen bedeutet nicht, dass es keine Probleme im sozial-, emotionalen Bereich gibt!

Die Förderschule erlebte in den vergangenen Jahren erhebliche Veränderungen:

die Mittlere Reife nach 10 Jahren, die Aufnahme und Integration von Kindern mit Migrationshintergrund die allgemein veränderte Lebenswelt der Jugendlichen — als Beispiel die Digitalisierung - macht auch vor der Förderschule nicht halt

Hier kann die Schulsozialarbeit unterstützend und regulierend wirken.

Durch unterschiedliche Konzepte und Projekte sollen wahlweise alle Schüler/ -innen oder bestimmte Gruppierungen erreicht werden!

Die Kosten Sind wie immer das Problem!

Wird Schulsozialarbeit im Sächsischen Schulgesetz aufgenommen und vom Kultusministerium an den Schulen eingeführt, müssten die finanziellen Mittel auch von dort zur Verfügung gestellt werden.

Und hieran scheitert es wie leider so oft!!!

Auch wenn das Kultusministerium aktuell gerne in der Presse vermeldet, dass Stellen an vielen Standorten geschaffen werden, ist das nicht genug!!!

Die Online – Petition

Und warum sollen wir uns hier engagieren?

Begründung

Die Online – Petition

Und warum sollen wir uns hier engagieren?

Weil Schulsozialarbeit direkt unseren Kindern zugutekommt!

Auch wenn es hier um Schulsozialarbeit besonders an Förderschulen geht

Es muss ein Anfang gemacht werden!

Es muss über das Thema gesprochen werden — immer wieder

Es muss dem Kultusministerium deutlich gezeigt werden, dass Eltern hier eine Notwendigkeit sehen,

und dass die Förderschulen nicht außen vor bleiben dürfen - in allen Überlegungen.

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