Environment

Schutz des Landschaftsschutzgebietes um das "Spee`sche Biotop" Düsseldorf Kaiserswerth

Petition is directed to
Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf
874 Supporters 712 in Düsseldorf
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  1. Launched June 2021
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Die Diakonie Kaiserswerth plant auf Flächen südlich des Zeppenheimer Weges eine mehrgeschossige Bebauung, die die heute vorhandenen Frischluftkanäle nach Kaiserswerth unterbrechen und wertvolle Kaltluftentstehungszonen vernichten wird.

Diese Flächen sind eindeutig Außenbereich, liegen in der Wasserschutzzone IIIa und sind im Flächennutzungsplan nicht als Bauland ausgewiesen! Die Bebauung der großen Wiesenfläche wurde von der Bezirksvertretung 5 bereits im Februar 2020 vom Planungsausschuss der Stadt Düsseldorf abgelehnt. Ein nachweislicher Bedarf für eine solche im Stadtteil Kalkum vollkommen überdimensionierte Bebauung ist für uns nicht erkennbar und unseres Wissens auch nicht nachgewiesen.

Wir fordern:

  • Erhaltung des Landschafts- und Wasserschutzes im zur Bebauung vorgesehenen Gebiet
  • Einbeziehung der Wiesen in das Gebiet des Spee`schen Biotops!
  • Weiterentwicklung und Schutz des Spee`schen Biotops als wichtige ökologische Einheit
  • Bewahrung der Wiesen als klimatisch wichtiges Kaltluftentstehungsgebiet für Kaiserswerth, Kalkum und den Düsseldorfer Norden
  • Erhaltung des Charmes und des dörflich eigenständigen Charakters der nördlichen Düsseldorfer Stadtteile
  • Vermeidung eines Kollapses der bereits stark belasteten Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur in Kaiserswerth, Kalkum und dem übrigen Düsseldorfer Norden

Reason

Die Diakonie verfügt über ein großzügiges Gelände inklusiv vielfältigem Gebäudebestand mit viel Potential zur Nachverdichtung. Soweit Wohnraum für Mitarbeitende geschaffen werden soll, sollte dies durch öffentliche Förderung finanziell sichergestellt sein und ohne Flächenverbrauch auf weiteren Grundstücken realisiert werden können.

Die nördlichen Stadtteile sind durch den Stadtflughafen bereits erheblich belastet und sollen nun weiter versiegelt und von zusätzlichen Verkehrsströmen beeinträchtigt werden.

Auch ohne die Versiegelung südlich des Zeppenheimer Weges ist bis zum Jahre 2040 nach dem städtischen Klimaanpassungskonzept eine Verschlechterung der Tages- und Nachttemperaturen von "günstig" auf "ungünstig" zu erwarten.

Daher Schutz der Flächen: wertvolle Grün-, Wald- und Freiflächen sowie Frischluftschneisen sollen erhalten bleiben und nicht zugebaut werden.

Neue geplante Baugebiete lehnen wir ab. Das Baugebiet mit geschätzten 700 Wohnungen soll unmittelbar an das ökologisch besonders wertvolle Spee`sche Biotop angrenzen. Dieses Biotop gilt als eines von wenigen verbleibenden Biotopen dieser Qualität auf dem Gebiet der Stadt Düsseldorf. Die Fläche ist als örtliche Kaltluftentstehungszone klimatisch relevant, um die vom Flughafen ausgehende Wärme- und Abluftbelastung abzumildern und soll als solche erhalten bleiben.

Thank you for your support, Dr. Annette Marquardt from Düsseldorf
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterstützende,

    bezüglicher der Bebauung im Düsseldorfer Norden gibt es Neuigkeiten.
    Die Verwaltung der Stadt Düsseldorf plant die Bebauung einer unwiederbringlichen, klimarelevanten Freifläche zwischen der Kalkumer Schlossallee und Wittlaer -Einbrungen. Aus noch 2021 im Kooperationsvertrag CDU/Grüne vereinbarten 3.000 qm sind ohne jegliche Öffentlichkeitsbeteiligung 345.000 qm geworden. Das ist mehr als die jetzige Fläche von ganz Alt-Kaiserswerth! Die Bezirksvertretung 5 hat ein abgestuftes Beteiligungsverfahren gefordert, der Planungsausschuss der Stadt hatte diesem zugestimmt. Die Stadt macht daraus eine mit vielen Hürden versehene, zeitlich sehr eng begrenzte Möglichkeit zur Kommentierung vom 13.-26.6.2022.
    Das hinterlässt den... further

  • Liebe Interessierte,
    am 7.5.2022 hat sich die Initiative gegen die Bebauung am Himgesberg am Deck-weg-Tag der Stadt Düsseldorf beteiligt. Wir haben auf und neben den Wegen um die Kaiserswerther Seen aufgeräumt und das Ufer des Lambertus-Sees vom Unrat befreit. Auf den Wegen gab es erstaunlich wenig zu sammeln, das Seeufer und die Böschung sah da schon anders aus. Bleibt zu hoffen, dass die See-Gäste im Sommer, inspiriert durch die nun noch sauberere Umgebung, ihren Müll in Zukunft selbst wieder mitnehmen.
    Herzliche Grüße
    Annette Marquardt

  • Liebe Unterstützende und Interessierte,

    Starkregenereignisse nehmen zu!
    Die Zeit drängt, wir müssen dringend klüger mit Niederschlagswasser um gehen.
    Verdunsten, Versickern und Abfließen - das sind die Möglichkeiten, die Niederschlag hat, der auf die Erde fällt.
    Auf natürlichen, unbefestigten, bewachsenen Flächen wie einer Wiese verdunsten nahezu zwei Drittel des Niederschlagswassers. Etwa ein Viertel versickert im Untergrund, wird dabei gereinigt und trägt zur Grundwasserneubildung bei.* Nur ein kleiner Teil des gefallenen Regens fließt oberflächig ab.
    Durch die fortschreitende Bebauung werden zunehmend Flächen befestigt oder versiegelt, so dass deutlich weniger Niederschlagswasser verdunsten oder im Boden versickern kann. Der weitaus... further

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