Region: Mannheim
Education

Selbsttests unter Aufsicht an der Hochschule ermöglichen

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Hochschule Mannheim
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Ein kostenfreies Testangebot der Hochschule ist sehr unwahrscheinlich, bzw. durch die rechtliche Lage eventuell gar nicht erst möglich. Der Wunsch ist, dass Ungeimpfte für ihre Tests selbst aufkommen. Das geht auch ohne 17,50 € (und mehr) zu bezahlen. Dieselben Schnelltests, die auch in Testzentren genutzt werden, kann man in Supermärkten, Apotheken und Drogeriemärkten kaufen - zu bezahlbaren Preisen.

So wie unsere Hochschule das bereits mit den Beschäftigten macht, arbeitet auch die HS-Hannover und andere Hochschulen/Universitäten mit diesem Kompromiss für die Studierenden, hier ein paar Beispiele:

https://www.hs-hannover.de/ueber-uns/organisation/oem/informationen-fuer-hochschulangehoerige-zu-covid-19/

https://www.uni-luebeck.de/universitaet/aktuelles/artikel/regelungen-zu-corona-wintersemester-2021-2022.html

https://www.fh-aachen.de/pressestelle/presseaktuelles/aktuelles-details?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_

news_pi1%5Bnews%5D=18732&cHash=10c7fab6b560d20474f702a76578602f

An der HS-Hannover werden Studierende von der Hochschule angestellt und führen dann die beobachtete Testung in einem gewissen Zeitraum am Tag aus. Die Schulung zur Anwendung von Corona-Antigen-Tests ist leicht machbar und zugänglich. Somit kann jede/r mit den selbst bezahlten Tests kommen und sich vor Ort testen, um dann wie alle am alltäglichen Uni-Leben teilnehmen zu dürfen. Das letzte Gegenargument in Hinsicht der preislichen Frage wäre noch, dass die Uni die angestellten Studierenden bezahlen müsste, aber auch darüber lässt sich reden. Die Studierenden könnten z.B. auf freiwilliger Basis angestellt werden. Hierfür werden sich mit Sicherheit Bereitwillige finden lassen.

Diese Kompromisslösung erwartet keine finanziellen Mittel der Hochschule selbst, bzw. diese kann nach eigenem Ermessen entscheiden, inwiefern sie den Vorschlag finanziell unterstützen möchte! Alles worum wir bitten, ist eine Erlaubnis dafür, auf dem Hochschulgelände beaufsichtige Testungen durchführen zu dürfen und einen Ort dafür bereitgestellt zu bekommen.

Reason

Einige Studierende stehen momentan vor dem Problem, dass sie nicht wissen, wie sie ab dem 11. Oktober die anfallenden Kosten für die Covid-19 Tests stemmen sollen und fürchten um ihre gleichberechtigte Teilhabe an Bildung. Die, die sich nicht oder noch nicht gegen Covid-19 impfen wollen, sich jedoch andere niederschwellig zugängliche Möglichkeiten der Prävention von Ansteckung wünschen, stoßen zunehmend auf Ablehnung bis hin zu abwertenden Kommentaren oder kommen überhaupt nicht zu Wort. Dies und der Ausschluss aus der Präsenzlehre, sofern man sich die offiziellen kostenpflichtigen Tests nicht leisten kann, ist nicht hinnehmbar.

Eine Möglichkeit, Studierenden, die nicht/noch nicht geimpft sind oder noch auf ihre Zweitimpfung warten, den Zugang zur Präsenzlehre zu ermöglichen, wären Selbsttests unter Aufsicht an der Hochschule. In der Mail vom 25. September spricht das Corona.zv-Team davon, dass beaufsichtigte Selbsttestungen vor Ort an der Hochschule nicht möglich seien. Dies wird aber nicht weiter begründet.

Nehmen wir mal an, dass für jemanden eine Impfung aktuell keine Alternative ist (oder noch auf die 2. Impfung warten muss), dann hat diese Person 2 Möglichkeiten:

1. von Zuhause aus lückenhafte Lehre zu erfahren, da die Vorlesungen nicht mehr wie in den letzten Semestern gänzlich online gestellt werden. Zudem können sie im Gegensatz zu den Studierenden vor Ort keine interaktiven Verständnisfragen stellen und erleben ein qualitativ schlechteres Arbeitsumfeld.

Oder

2. Sie bezahlen für jeden Besuch von Präsenzveranstaltungen einen offiziellen Schnelltest, was ausgehend vom sozioökonomischen Stand der meisten Studierenden kaum bezahlbar ist. Die offiziellen Tests werden voraussichtlich ca. 17,50 € oder mehr kosten (https://www.br.de/nachrichten/bayern/ende-der-gratistests-so-geht-es-in-der-oberpfalz-weiter,SkQ1Jva). Das ist weit von einer leicht zu bewältigenden Summe entfernt. Möchte man beispielsweise im Monat 14 mal zur Uni kommen, das entspricht in etwa 3 Tagen pro Woche, zahlt man beim kleinstmöglichen Preis 245 €. Da wird Studieren mit den gleichen Erfolgschancen sehr teuer und entspricht nicht der Idee von kostenfreiem und/oder gleichberechtigtem Zugang zu Bildung. 

Thank you for your support, Etienne Hurler from Heidelberg
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