Wir fordern Einfluss auf Gesetzgebungsverfahren, welche die Berufsausübung der Pflege betreffen.

Wir fordern eine eigenständige Selbstverwaltung im Bereich der Fort- und Weiterbildung, Berufsausübung und Interessensvertretung.

Die Berufsgruppe der Pflegenden selbst hat wenig Einfluss auf Gesetzes-Vorhaben, die deren Berufsausübung betrifft, z. Bsp. gesetzliche Krankenversicherung (SGB V), Pflegeversicherung (SGB XI). Bis jetzt haben Medizinalräte der Regierungspräsidien den Prüfungsvorsitz im Rahmen der Durchführung von Abschlussprüfungen in den Pflegeberufen.

Begründung

Sagen Sie Ja zur Pflegekammer in Baden-Württemberg

Nehmen Sie an der Abstimmung des Landespflegerates Baden-Württemberg teil und sprechen Sie sich für eine Pflegekammer in Baden-Württemberg aus. Weitere Infos und Stellungnahmen zum Thema Pflegekammer sowie die Online-Petition finden Sie unter www.lpr-bw.de

Die Pflegekammer • steht für eine qualitative und professionelle Pflege • sieht sich als Dienstleistung für Politik und Gesellschaft • gibt Expertisen/Statements für Gesetzesvorhaben ab und beteiligt sich aktiv an Gesetzgebungsverfahren • ist eine Anlaufstelle für pflegebedürftige Menschen

Die Kammer setzt Maßstäbe zur Sicherung der Pflegequalität und überwacht die Einhaltung der Berufspflichten der Berufsangehörigen, die in der Berufsordnung festgelegt sind. Darüber hinaus setzt die Kammer Standards für die Fort- und Weiterbildung. Dies sichert eine pflegerische Versorgung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft für die Bürgerinnen und Bürger.

Folgende Ziele verfolgt die Selbstverwaltung der Pflege

Standesvertretung:
Vertretung der Interessen des Berufsstandes nach innen und außen, Ansprechpartner für die Politik, Zukunftsgestaltung des Berufsstandes

Standesförderung:
organisiert und zertifiziert Fort- und Weiterbildungen und sichert so, dass neues Pflegewissen den Pflegefachpersonen vermittelt und die Qualität der Pflege gesichert und ausgebaut wird

Standesaufsicht:
Fehlverhalten von Pflegenden kann von Seiten der Kammer sanktioniert werden

Wichtige Aufgaben: Sicherstellung einer sachgerechten professionellen Pflege für die Bürger/-innen entsprechend aktueller pflegewissenschaftlicher Erkenntnissen sowie die beruflichen Belange der Pflegenden zu fördern und unter Beachtung der Interessen der Bevölkerung zu überwachen

Daraus lassen sich folgende zentrale Aufgaben ableiten: • Beratung der Politik bei Gesetzen und Verordnungen • Interessensvertretung der Mitglieder und Wahrung des Ansehens des Berufsstandes • Kooperation mit anderen Berufsgruppen • Beratungsstelle für Angehörige und Pflegebedürftige

Für die Allgemeinheit und somit alle Bürgerinnen und Bürger des jeweiligen Bundeslandes bedeutet die Einrichtung einer Pflegekammer zu allererst den Schutz vor unsachgemäßer Pflege und: • Sicherung von Qualität in der Pflege • Schaffung von Transparenz pflegerischer Leistungen • Die Gewährleistung professioneller Pflege

Somit profitieren von der Einrichtung von Pflegekammern in Deutschland nicht nur Berufsangehörige allein, sondern ebenfalls im hohen Maße die Menschen die pflegerische Leistungen benötigen und deren Angehörige sowie unsere gesamte Gesellschaft.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • "Ja zur Pflegekammer in Baden-Württemberg"

    Die mittägliche Gluthitze hielt knapp 200 Pflegende aus Baden-Württemberg nicht davon ab am 3. Juli 2015 zur Kundgebung "ja - zur Pflegekammer in Baden-Württemberg" vor den Interimslandtag nach Stuttgart zu kommen. Aus allen Regionen des Landes kamen Auszubildende, Lehrer für Pflegeberufe, Pflegedirektoren, der Landespflegerat und vor allem Pflegende aus der Praxis nach Stuttgart zum Landtag, an den Ort, wo am 3. Juli 2015 die Anhörung zur Pflegekammer im Landtag Baden-Württemberg stattfinden sollte.
    Vor der Anhörung wurden die vorgetragenen Argumente und Gründe für eine Pflegekammer mit vielfachem und lautem "Ja - zur Pflegekammer jetzt" von den Kundgebungsteilnehmern begleitet.
    Der Vorsitzende der Enquetekommission Helmut Rüeck, sowie die Landtagsabgeordneten der Fraktionen sind zu den Demonstranten gekommen um Unterstützung zu signalisieren und zu sagen, dass die Botschaften der Pflege auf vielen Postkarten und e-mails angekommen sind.

    In der Öffentlichen Anhörung der Enquetekommission Pflege zur Pflegekammer haben Dr. Helmut Müller Vorsitzender des Dachverbandes der Pflegeorganisation in Rheinland-Pfalz, Herr Prof. Weidner vom DIP und Mitglied der Gründungskonferenz Pflegekammer in Rheinland-Pfalz, Herr Rutert-Klein aus dem Sozialministerium in Rheinland-Pfalz und Herr Schneider Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung ihre Argumentation zur Pflegekammer aufgezeigt.

    Die Anhörung wird als Protokoll und in der Mediathek des Landtages nachzulesen sein. Die Videoaufzeichnung ist in der Mediathek des Landtages abrufbar www.landtag-bw.de/cms/home/mediathek/videos.htm. Die Mitglieder des Landespflegerates bedanken sich bei allen Engagierten und Interessierten für die heutige Teilnahme an der Kundgebung.

    Wir halten Sie auf dem Laufenden!

    Ihre Arbeitsgruppe Pflegekammer
    Landespflegerat Baden-Württemberg

  • Aufruf zur Aktion

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    der Landespflegerat veranstaltet zur Anhörung der Enquetekommission Pflege zum Thema Pflegekammer am 3. Juli eine Aktion, um der Forderung nach einer Pflegekammer Nachdruck zu verleihen.

    Am Freitag, 03. Juli 2015
    von 11:45 – 13:15 Uhr
    vor dem Interimslandtag (Kunstgebäude)
    am Schlossplatz 2 in Stuttgart

    Dazu brauchen wir Sie alle!

    Gerne können Sie Transparente etc. mitbringen.
    Der LPR bereitet ebenfalls Plakate und Postkarten vor.
    Die entsprechende Vorlage kann im Downloadbereich unter www.lpr-bw.de/pdf/Pflegekammer-jetzt-3Postkarte.pdf heruntergeladen werden.
    Postkarten können angefordert werden bei info@lpr-bw.de.
    Weiter Infos unter www.lpr-bw.de/downloads.html.

    Die Aktion soll zum Ausdruck bringen, dass die Pflegenden in BW die
    Pflegeselbstverwaltung brauchen und wollen.
    Die Aktion soll zum Ausdruck bringen, dass es jetzt an der Zeit ist
    die Selbstverwaltung einzurichten.
    Die Aktion soll zum Ausdruck bringen, dass die Pflegenden in Baden-Württemberg
    für den Berufstand sprechen und sich vertreten können und wollen.

    Zum Ablauf der Kundgebung

    11:45 Uhr
    Treffen und Sammlung am Schlossplatz 2
    vor dem Interimslandtag

    ca. 12:00 Uhr
    Rede des LPR zum Anliegen, den Forderungen und Ziel der Kundgebung

    ca. 12:15 Uhr
    Verlesen der Kommentare durch die Kundgebungsteilnehmer aus der Unterschriftenaktion

    13:15 Uhr
    Beenden der Kundgebung

    13:30 Uhr Anhörung der Pflegeenquetekommission nur nach Anmeldung
    Diese Veranstaltung wird nicht gestört.

    Bitte beteiligen Sie sich zahlreich.
    Bei Fragen können Sie sich gerne per e-mail an info@lpr-bw.de melden.

    Schöne Grüße

    I. Glockenstein
    R. Dummler
    A. Kiefer
    E. Olbricht
    E. Heyde
    M. Huber

  • Aufruf zur Aktion

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    der Landespflegerat veranstaltet zur Anhörung der Enquetekommission Pflege zum Thema Pflegekammer am 3. Juli eine Aktion, um der Forderung nach einer Pflegekammer Nachdruck zu verleihen.

    Am Freitag, 03. Juli 2015
    von 11:45 – 13:15 Uhr
    vor dem Interimslandtag (Kunstgebäude)
    am Schlossplatz 2 in Stuttgart

    Dazu brauchen wir Sie alle!

    Gerne können Sie Transparente etc. mitbringen.
    Der LPR bereitet ebenfalls Plakate und Postkarten vor.
    Die entsprechende Vorlage kann im Downloadbereich unter www.lpr-bw.de/pdf/Pflegekammer-jetzt-3Postkarte.pdf heruntergeladen werden.
    Postkarten können angefordert werden bei info@lpr-bw.de.
    Weiter Infos unter www.lpr-bw.de/downloads.html.

    Die Aktion soll zum Ausdruck bringen, dass die Pflegenden in BW die
    Pflegeselbstverwaltung brauchen und wollen.
    Die Aktion soll zum Ausdruck bringen, dass es jetzt an der Zeit ist
    die Selbstverwaltung einzurichten.
    Die Aktion soll zum Ausdruck bringen, dass die Pflegenden in Baden-Württemberg
    für den Berufstand sprechen und sich vertreten können und wollen.

    Zum Ablauf der Kundgebung

    11:45 Uhr
    Treffen und Sammlung am Schlossplatz 2
    vor dem Interimslandtag

    ca. 12:00 Uhr
    Rede des LPR zum Anliegen, den Forderungen und Ziel der Kundgebung

    ca. 12:15 Uhr
    Verlesen der Kommentare durch die Kundgebungsteilnehmer aus der Unterschriftenaktion

    13:15 Uhr
    Beenden der Kundgebung

    13:30 Uhr Anhörung der Pflegeenquetekommission nur nach Anmeldung
    Diese Veranstaltung wird nicht gestört.

    Bitte beteiligen Sie sich zahlreich.
    Bei Fragen können Sie sich gerne per e-mail an info@lpr-bw.de melden.

    Schöne Grüße

    I. Glockenstein
    R. Dummler
    A. Kiefer
    E. Olbricht
    E. Heyde
    M. Huber

Pro

ich nehme diese glühende Plaidoyer hier mnal auf, das ganz eindeutig pro ist und hier nur falsch gerutscht: ...Parlamente entscheiden...Und Kammern nehmen Einfluss auf eben diese. Gewerkschaften tuen für die Pflege, siehe die letzten Jahre, wenig wenn gleich nichts. Da Pflege NICHT organisiert ist und sich somit keine Lobby geschaffen hat- so die Argumente der Gewerkschaften...Das gleiche gilt für die Verbände. Wer d.h. wieviele der Pflegenden sind denn organisiert? Erschreckend wenige- und dies ist das Problem. DESHALB muss es eine Kammer geben. Jammern ade- Handeln tut NOT.Votet für die Kam

Contra

Das oft erwähnte Desinteresse der Gewerkschaft ist durch den lächerlichen Organisationsgrad der Pflegenden begründet. Bei Umfragen wird die Kammer überwiegend abgelehnt, wenn auf die Beitragspflicht hingewiesen wird. Für die Politik ist die Kammer bequem: Man kann sich deren Gründung an die Brust heften und hat die Pflichtmitglieder unter Kontrolle. Eine wirksame Lösung für bessere Bezahlung und politische Umsetzung von Mindestschlüsseln wäre die Mitgliedschaft bei einer Gewerkschaft. Das muss man allerdings bezahlen.