Region: Rosenheim

Sicher ankommen statt riskant abbiegen – für den Kreisverkehr an der B15!

Petition is addressed to
Landratsamt Rosenheim

3,716 Signatures

The petition is denied.

3,716 Signatures

The petition is denied.

  1. Launched October 2025
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Finished

Petition addressed to: Landratsamt Rosenheim

An der Kreuzung der Bundesstraße B15 mit der Staatsstraße St 2079 zwischen Griesstätt und Rott am Inn wird täglich gebremst, gezögert und gehofft. Besonders problematisch ist das Einfädeln von der St 2079 auf die B15: Fahrzeuge müssen eine Lücke im fließenden Verkehr finden, während auf der B15 mit hoher Geschwindigkeit gefahren wird. Rückstaus und gefährliche Situationen sind die Folge.

Wir fordern deshalb den Bau eines Kreisverkehrs an dieser Stelle. Zusätzlich soll geprüft werden, ob die Zufahrt Katzbach/Zellerreit direkt in den Kreisverkehr eingebunden werden kann – statt wie bisher erst wenige hundert Meter weiter.

Damit aus riskantem Einfädeln endlich sicheres Ankommen wird.

Reason

Die bestehende Kreuzung der B15 mit der St 2079 bei Rott am Inn stellt eine erhebliche Gefahrenstelle dar. Sie ist wiederholt Ursache von Verkehrsunfällen und regelmäßigen Staubildungen.
Eine von staatlicher Seite angedachte Ampellösung würde den Verkehrsfluss zusätzlich hemmen, zu mehr Stop-and-Go führen, den Kraftstoffverbrauch erhöhen und die CO₂-Bilanz verschlechtern.
Ein Kreisverkehr mit verlegter Zufahrt nach Katzbach/Zellerreit würde

  • die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen,
  • den Durchgangsverkehr durch Rott am Inn entlasten,
  • und die Region hinsichtlich Verkehr und ökologisch verbessern.

Laut aktuellem Verkehrsbericht weist Rott am Inn die zweithöchste Zahl an Verkehrsunfällen pro Kopf unter den 46 Gemeinden im Landkreis Rosenheim auf.

Betroffen sind die Einwohner von Rott am Inn und Griesstätt, Pendler und Touristen in der Chiemseeregion, Handwerksbetriebe sowie Rettungsdienste, für die eine sichere und leistungsfähige Verkehrsführung unerlässlich ist.

Eine erste Stellungnahme des Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr liegt bereits vor, berücksichtigt bislang jedoch weder eine Kreisverkehrslösung noch die Verlegung der Zufahrt nach Katzbach/Zellerreit.

Wir fordern daher die unverzügliche Aufnahme der Planung und Prüfung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung B15 / St 2079 einschließlich der Verlegung der Zufahrt Katzbach/Zellerreit.
👉 Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift.

Thank you so much for your support, Freie Wähler Rott am Inn, Rott am Inn
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 10/02/2025
Collection ends: 04/30/2026
Region: Rosenheim
Topic: Traffic & transportation

News

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    zunächst möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die unsere Petition „Sicher ankommen statt riskant abbiegen – für den Kreisverkehr an der B15!“ unterstützt haben. Knapp 4.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift gezeigt, wie wichtig ihnen die Verkehrssicherheit an dieser Stelle ist.

    Die Petition wurde inzwischen im Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr des Bayerischen Landtags behandelt. Der Verlauf der Sitzung hat bei uns allerdings für große Irritation gesorgt.

    Noch am Tag vor der Sitzung war dem Rotter Bürgermeister sowie uns als Petenten durch den CSU-Berichterstatter eine Lösung im Sinne des Kreisverkehrs in Aussicht gestellt worden. Umso überraschender war es, dass in der Sitzung schließlich die Ampellösung als „gleich gut oder besser“ dargestellt wurde.

    Diese Einschätzung stützte sich auf ein Verkehrsgutachten, das uns trotz mehrfacher Nachfrage bis heute nicht vorliegt. Auch der Gemeinde Rott am Inn wurde das Gutachten bislang nicht zur Verfügung gestellt. Gerade bei einer derart wichtigen Frage der Verkehrssicherheit halten wir größtmögliche Transparenz für notwendig.

    Aus unserer Sicht wurde insbesondere das künftig deutlich steigende Verkehrsaufkommen nach Fertigstellung der Westtangente Rosenheim nicht ausreichend berücksichtigt. Auch die mögliche Verkehrsverlagerung über Katzbach blieb nach unserem Eindruck weitgehend unbeantwortet.

    Als Hauptargumente für die Ampellösung wurden die schnellere Umsetzbarkeit sowie geringere Kosten genannt. Unser Vorschlag, zunächst eine Ampel als Übergangslösung einzusetzen und parallel mithilfe des sogenannten „Bauturbos“ einen Kreisverkehr möglichst rasch umzusetzen, wurde jedoch verworfen.

    Auch wenn das Ergebnis aus unserer Sicht enttäuschend ist, hat die Petition eines sehr deutlich gezeigt: Das Thema bewegt die Menschen vor Ort. Ohne Ihre Unterstützung wäre diese breite öffentliche Diskussion niemals entstanden.

    Wenn man es nicht versucht, hat man von vornherein verloren. Deshalb war die Petition trotz des Ergebnisses der richtige Weg.

    Dennoch bleibt bei vielen Unterstützerinnen und Unterstützern ein fader Beigeschmack zurück: 3.716 Unterzeichner, die Bürgermeister von Rott am Inn und Griesstätt sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger vor Ort haben sich klar für eine Kreisverkehrslösung ausgesprochen – am Ende überwog jedoch die Einschätzung weniger Beamter und ein Gutachten, das bis heute weder den Petenten noch der Gemeinde Rott am Inn vorliegt.

    Eine Sternstunde gelebter Bürgerbeteiligung und Transparenz war dieses Verfahren aus unserer Sicht jedenfalls nicht.

    Gerade bei Fragen der Verkehrssicherheit hätten wir uns mehr Offenheit, Transparenz und ein stärkeres Gewicht der Erfahrungen der Menschen vor Ort gewünscht.

    Trotz allem gab es auch bemerkenswerte Momente: Mehrere Abgeordnete erklärten, dass sie sich an kaum eine Petition erinnern könnten, die derart intensiv und lange diskutiert wurde. Der Landtagsabgeordnete Josef Lausch setzte sich innerhalb des Ausschusses als einziger sehr energisch für die Kreisverkehrslösung ein.

    Wir werden das Thema weiterhin kritisch begleiten und uns auch künftig für eine möglichst sichere und vernünftige Lösung einsetzen.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ihr Engagement und die vielen Nachrichten in den vergangenen Monaten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nepomuk Poschenrieder
    Ortsvorsitzender der FREIEN WÄHLER Rott am Inn

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    zunächst möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die unsere Petition „Sicher ankommen statt riskant abbiegen – für den Kreisverkehr an der B15!“ unterstützt haben. Knapp 4.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift gezeigt, wie wichtig ihnen die Verkehrssicherheit an dieser Stelle ist.

    Die Petition wurde inzwischen im Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr des Bayerischen Landtags behandelt. Der Verlauf der Sitzung hat bei uns allerdings für große Irritation gesorgt.

    Noch am Tag vor der Sitzung war dem Rotter Bürgermeister sowie uns als Petenten durch den CSU-Berichterstatter eine Lösung im Sinne des Kreisverkehrs in Aussicht gestellt worden. Umso überraschender war es, dass in der Sitzung schließlich die Ampellösung als „gleich gut oder besser“ dargestellt wurde.

    Diese Einschätzung stützte sich auf ein Verkehrsgutachten, das uns trotz mehrfacher Nachfrage bis heute nicht vorliegt. Auch der Gemeinde Rott am Inn wurde das Gutachten bislang nicht zur Verfügung gestellt. Gerade bei einer derart wichtigen Frage der Verkehrssicherheit halten wir größtmögliche Transparenz für notwendig.

    Aus unserer Sicht wurde insbesondere das künftig deutlich steigende Verkehrsaufkommen nach Fertigstellung der Westtangente Rosenheim nicht ausreichend berücksichtigt. Auch die mögliche Verkehrsverlagerung über Katzbach blieb nach unserem Eindruck weitgehend unbeantwortet.

    Als Hauptargumente für die Ampellösung wurden die schnellere Umsetzbarkeit sowie geringere Kosten genannt. Unser Vorschlag, zunächst eine Ampel als Übergangslösung einzusetzen und parallel mithilfe des sogenannten „Bauturbos“ einen Kreisverkehr möglichst rasch umzusetzen, wurde jedoch verworfen.

    Auch wenn das Ergebnis aus unserer Sicht enttäuschend ist, hat die Petition eines sehr deutlich gezeigt: Das Thema bewegt die Menschen vor Ort. Ohne Ihre Unterstützung wäre diese breite öffentliche Diskussion niemals entstanden.

    Wenn man es nicht versucht, hat man von vornherein verloren. Deshalb war die Petition trotz des Ergebnisses der richtige Weg.

    Dennoch bleibt bei vielen Unterstützerinnen und Unterstützern ein fader Beigeschmack zurück: 3.716 Unterzeichner, die Bürgermeister von Rott am Inn und Griesstätt sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger vor Ort haben sich klar für eine Kreisverkehrslösung ausgesprochen – am Ende überwog jedoch die Einschätzung weniger Beamter und ein Gutachten, das bis heute weder den Petenten noch der Gemeinde Rott am Inn vorliegt.

    Eine Sternstunde gelebter Bürgerbeteiligung und Transparenz war dieses Verfahren aus unserer Sicht jedenfalls nicht.

    Gerade bei Fragen der Verkehrssicherheit hätten wir uns mehr Offenheit, Transparenz und ein stärkeres Gewicht der Erfahrungen der Menschen vor Ort gewünscht.

    Trotz allem gab es auch bemerkenswerte Momente: Mehrere Abgeordnete erklärten, dass sie sich an kaum eine Petition erinnern könnten, die derart intensiv und lange diskutiert wurde. Der Landtagsabgeordnete Josef Lausch setzte sich innerhalb des Ausschusses als einziger sehr energisch für die Kreisverkehrslösung ein.

    Wir werden das Thema weiterhin kritisch begleiten und uns auch künftig für eine möglichst sichere und vernünftige Lösung einsetzen.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ihr Engagement und die vielen Nachrichten in den vergangenen Monaten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nepomuk Poschenrieder,
    Ortsvorsitzender der FREIEN WÄHLER Rott am Inn

  • Liebe Unterstützende,

    3.716 Menschen haben unterschrieben – jetzt entscheidet der Landtag

    Ein entscheidender Termin für die Verkehrssicherheit in unserer Region steht unmittelbar bevor:
    Die Petition „Sicher ankommen statt riskant abbiegen – für den Kreisverkehr an der B15!“
    wird am kommenden Dienstag im Bayerischen Landtag behandelt.

    Termin:

    • Dienstag, 5. Mai
    • 12:30 Uhr bis voraussichtlich 13:30 Uhr
    • Bayerischer Landtag, Maximilianeum (Saal S 401)
    • Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr

    Das ist ein starkes Signal – und zeigt, wie groß der Handlungsdruck ist.
    Jetzt kommt es darauf an, dass dieses Signal auch gehört wird.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung – jetzt heißt es: Daumen drücken.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nepomuk Poschenrieder
    Ortsvorsitzender FREIE WÄHLER Rott am Inn

Not yet a PRO argument.

Wer Schilder lesen kann kann hier auch Problemlos abbiegen. Genauso wie den Beschleunigungsstreifen auch zum Beschleunigen hernehmen und das Gaspedal ordnungsgemäß benutzen. 60km/h schafft auf das Stück jedes Auto zum Gefahrlosen einfädeln.

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