18 Unterschriften
Petition richtet sich an: Bezirksamt für Bürgerhaushaltsideen Bezirksverordnetenversammlung, Ausschuss - Eingaben und Beschwerden
Wir fordern den Vorstand der Berliner Bäder-Betriebe (BBB) auf, im Sommerbad Kreuzberg (Prinzenbad) eine klare, dreistufige Einteilung der Schwimmbahnen nach Geschwindigkeiten einzuführen: „Langsames Schwimmen“, „Mittleres Tempo“ und „Schnelles Schwimmen“. Diese Maßnahme ist grundlegend erforderlich, um die akute Verletzungsgefahr durch massive Geschwindigkeitsunterschiede im Becken zu minimieren und ein geordnetes Miteinander zu gewährleisten. Verschärft wird die Situation nun zusätzlich durch die bevorstehende Schließung aller Berliner Hallenbäder für die Sommerpause, wodurch sportliche Schwimmer und Triathleten keinerlei Trainingsalternativen mehr haben und auf ein sicheres Training im Prinzenbad angewiesen sind.
Begründung
Das Sommerbad Kreuzberg (Prinzenbad) ist eines der beliebtesten Freibäder Berlins, doch die Situation im Schwimmerbecken ist aktuell unhaltbar und gefährlich. Da es keinerlei Geschwindigkeitsunterteilung gibt, teilen sich sportliche Schwimmer, gemütliche Freizeitschwimmer und sehr langsame Schwimmer, die oft im Bruststil schwimmen, dieselben engen Bahnen. Wer zügig oder im Kraulstil schwimmt, läuft regelmäßig wie gegen eine Wand auf. Gefährliche Zusammenstöße und schmerzhafte Tritte gegen Gesicht oder Rippen sind an der Tagesordnung. Das zwingend notwendige Ausweichen in die Mitte der Bahn führt wiederum zu riskantem Gegenverkehr und Chaos.
Das oft genannte Argument, eine solche Einteilung würde langsame Schwimmer diskriminieren, ist faktisch falsch: Das Prinzenbad verfügt über drei separate Becken sowie eine sehr breite, abgetrennte Bahn für freies, unstrukturiertes Schwimmen. Es ist also mehr als genug Platz für Erholung vorhanden. Längst etablierte internationale Standards zeigen, dass von einer Geschwindigkeitsaufteilung alle profitieren. Mehr noch: Genau diese Praxis wird von den Berliner Bäder-Betrieben in anderen Bädern der Stadt – wie dem SSE oder dem Stadtbad Tiergarten – bereits erfolgreich angewandt. Schwimmerinnen und Schwimmer auf jedem Niveau können so in ihrem eigenen Rhythmus und ohne Angst vor Unfällen ihre Bahnen ziehen.
Diese ohnehin schon gefährliche Situation spitzt sich nun noch weiter zu: Mit dem Beginn des Sommers schließen die Berliner Hallenbäder komplett für die Sommerpause, wodurch wichtige Trainingsbahnen in der gesamten Stadt wegfallen. Das Prinzenbad wird damit zur einzigen erreichbaren Trainingsstätte in der Region. Die BBB muss jetzt handeln, um endlich ein sicheres, stressfreies und verletzungsfreies Schwimmen für alle Badegäste zu gewährleisten!
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
08.06.2026
Sammlung endet:
07.12.2026
Region:
Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
Kategorie:
Sport
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I am frequently swimming there and this is a good idea