187 Unterschriften
Petition richtet sich an: Landrat Alex Eder, Landratsamt Unterallgäu, ÖPNV-Beauftragter
Wir, Eltern und Erziehungsberechtigte aus Ettringen, fordern den Landkreis Unterallgäu als Aufgabenträger der Schülerbeförderung auf, die morgendliche Busverbindung Ettringen – Türkheim – Mindelheim (Abfahrten 6:56 Uhr und 7:03 Uhr ab Ettringen) kurzfristig zu überprüfen und so auszustatten, dass alle Schülerinnen und Schüler zuverlässig und sicher zur Schule befördert werden.
Konkret fordern wir:
- Eine kurzfristige Überprüfung der morgendlichen Busverbindungen um 6:56 Uhr und 7:03 Uhr ab Ettringen.
- Eine Überprüfung der tatsächlichen Auslastung und der zugelassenen Beförderungskapazität der eingesetzten Busse.
- Eine Prüfung, warum der Bus um 7:03 Uhr teilweise nicht mehr an der Haltestelle in Ettringen anhält.
- Eine konkrete Lösung, damit alle Schülerinnen und Schüler zuverlässig und sicher zur Schule befördert werden können.
- Falls die vorhandene Kapazität nicht ausreicht: die Prüfung eines größeren Busses, eines zusätzlichen Busses oder einer anderen geeigneten Lösung.
Begründung
Die Problematik besteht montags bis freitags täglich. Der erste Bus fährt morgens um 6:56 Uhr ab Ettringen und ist bereits beim Einstieg sehr stark ausgelastet. Der zweite Bus fährt um 7:03 Uhr ab Ettringen; dieser hält teilweise gar nicht mehr an der Haltestelle, da er zu diesem Zeitpunkt bereits voll ist.
Dadurch können Schülerinnen und Schüler teilweise nicht mehr mitgenommen werden. Betroffene Kinder müssen wieder nach Hause gehen und anschließend von ihren Eltern selbstständig mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Das stellt für die betroffenen Kinder und Familien eine erhebliche Belastung dar – vor allem für die Jüngsten der 5. und 6. Klassen, die gerade erst mit dem eigenständigen Schulweg beginnen.
Gleichzeitig stellt sich für uns die Frage, ob die vorhandene Beförderungskapazität für die tatsächlich zu befördernden Schülerinnen und Schüler ausreicht und ob eine zuverlässige und sichere Schülerbeförderung gewährleistet werden kann. In einem überfüllten Bus finden Kinder keinen festen Halt; bei einer Vollbremsung drohen Verletzungen.
Mehrere Eltern haben sich seit Mitte September wiederholt an das Busunternehmen gewandt – mit schriftlichen Beschwerden, Nachfragen und Gesprächen. Eine Antwort oder eine erkennbare Verbesserung gab es bis heute nicht. Es kann aus unserer Sicht keine dauerhafte Lösung sein, dass Kinder morgens an der Haltestelle zurückbleiben, wieder nach Hause gehen müssen und anschließend von ihren Eltern zur Schule gefahren werden müssen.
Wir möchten mit dieser Petition erreichen, dass die Situation zeitnah überprüft und eine dauerhafte Lösung gefunden wird. Wir bitten darum, die Schülerbeförderung so zu organisieren, dass alle betroffenen Kinder zuverlässig, sicher und ohne zusätzliche Belastung für ihre Familien zur Schule gelangen können.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
12.10.2026
Sammlung endet:
30.11.2026
Region:
Landkreis Unterallgäu
Kategorie:
Verkehr
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