Region: Germany

Sicherung aller Gelder für Reisende durch eine gesetzliche "Versicherung", Fonds oder Ähnliches

Petition is directed to
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
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  1. Launched April 2020
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Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

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Sicherung aller Gelder für Reisende durch eine gesetzliche "Versicherung"/Fonds o. Ä.Wir sind schlecht in der Reisebranche ggü. Reisewarnungen, Konkursen und Versicherungen abgesichert. Eine deutsche/europäische Lösung bzw. ein neues Konzept der Reisebranche ist notwendig, um1. ausstehende Gelder bspw. bei einem Konkurs einer Reisefirma, an Lieferanten, Dienstleister und Reisenden zu tilgen.2. Reisende erhalten den Reisepreis bei Stornierung vollständig zurück.3. Steuergelder zu vermeiden

Reason

Es trifft immer die Lieferanten, Dienstleister u. den Reisenden. Sie bleiben auf ihren Kosten sitzen.Szenarien:1. Die Thomas Cook Pleite führte dazu, dass die Reisenden quotal ihre Reisepreise erstattet bekamen, weil Versicherer (bei 3 Versicherungsgesellschaften insg. 330 Mio Euro) nur mit 110 Mio Euro deckt. Dies führt dazu, dass die Reisenden auf ihre Kosten sitzen bleiben, obwohl keine oder nur teilweise Leistung erbracht worden ist.2. Im Falle eines Konkurses stehen Leistungen aus, wie bspw. Fluggesellschaften und Hoteliers im Ausland, die bleiben auch auf Kosten sitzen. Dieser Domino-Effekt hat negative Auswirkungen auf die Lieferanten, Reisenden, Fluggesellschaften und Hoteliers, wenn Reisevermittler und/oder -veranstalter Konkurs gehen/geht.3. Die aktuelle Krise durch das Corona-Virus ist die Reisebranche enorm anfällig für Pleiten und Konkurse! Die Versicherer können hier nur mit ihrer Deckungssumme aushelfen. Das reicht jedoch vorne und hinten nicht aus, wenn die gesetzliche Sicherung auf den Reisepreis mit pro Versicherungsgesellschaft nur mit 110 Mio Euro abdeckt. Die Politik springt mit Steuergeldern für die Reisebranche und Reisenden ein, die Reisenden könnten sogar auf ihren Kosten sitzen bleiben (Quotale Erstattung).Das gesamte bisherige Konzept der Reisebranche ist nicht mehr tragbar, wenn dadurch Steuerzahler, Dienstleister und Reisende leiden und die kapitalistische Unternehmen weiter Gewinne einfahren.Ein neues tragbares Konzept muss also her.Ein neues Konzept könnte bspw. so aussehen:Die Reisenden zahlen, wie bisher, nach der Buchung die Anzahlung und Restzahlung in einen "gesicherten Fonds" oder in eine Art "Bank" ein, die das Geld der Reisenden und Dienstleister verwaltet.Für die Dienstleistungen, Buchungen der Tickets, Zimmerreservierungen usw. werden Unkosten entstehen, diese Unkosten werden dann aus der "Bank" oder "Fonds" getilgt. Allerdings jedoch nur soviel, wie es tatsächlich gekostet hat, d.h. es liegen Rechnungen und Leistungen in einer Leistungsübersicht vor.Ist die Leistung vollständig erbracht bis zur Rückreise des Reisenden, dann ist auch das gesamte Geld aus der Bank/Fonds bereits den Dienstleistern, Reisevermittlern und -veranstaltern abgerufen/überwiesen worden.Wird die Leistung storniert, verkürzt oder aufgrund einer Reisewarnung nicht mehr erbracht, wird die Bank/Fonds das Geld vollständig, nach einer Stornobestätigung oder Bestätigung der bisherigen Leistungen (Leistungsübersicht) vollständig/teilweise dem gebuchten Reisenden erstatten. Die übrigen Unkosten tilgen die Versicherer.Bei einem Konkurs können Dienstleister die erbrachten Leistungen beim Fonds/Bank abrufen, somit entsteht kein Domino-Effekt - d.h. die Dienstleister und die dahinter stehenden Lieferanten bleiben nicht auf Schulden o. Unkosten sitzen. Die Reisenden, die im Ausland sind o. noch im Urlaub sind, werden nach wie vor geplant den Urlaub genießen und ggf umbuchen. Weichen die Kosten ab, springt eine Versicherung ein.

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