Für das Wechselmodell sind JETZT Gesetze zu verabschieden, die das Residenzmodell durch das Wechselmodell als Standard und auch gegen den Wunsch eines einzelnen Elternteils ersetzen.

Kinder brauchen beide Eltern. Wenn Kinder ihre Mutter oder ihren Vater nur noch selten (=Residenzmodell) sehen, hat das negative Auswirkungen auf Ihre Entwicklung und Zukunft. Die hohe Anzahl an Trennungen gemeinsam mit dem Residenzmodell sind der Grund negativer Entwicklungen unserer Gesellschaft.

Auch werden Frauen beruflich benachteiligt, wenn sich Männer nicht in selben Umfang (=Wechselmodell) um die Kinder kümmern. Beruflich gleiche Chancen der Geschlechter gibt es nur mit gleichberechtigter Kinderbetreuung, also mit wöchentlichem oder 14-tägigen Wechsel.

Reason

Der Europarat hat mit Resolution 2079 bereits im Oktober 2015 auf Einführung des Wechselmodells als nahezu unumgänglichen Standard gedrängt. assembly.coe.int/nw/xml/XRef/Xref-XML2HTML-en.asp?fileid=22220&lang=en

Das Wechselmodell ist wissenschaftlich untersucht die beste Lösung für Trennungs-Kinder. Es wird schon lange als Standard gelebt, aber nicht in Deutschland. www.youtube.com/watch?v=HpV4AXJFqHQ&feature=youtu.be

Das Statistische Bundesamt zählte in 2014 etwa 2,7 Millionen Alleinerziehende. Davon 2,3 Millionen alleinerziehende Mütter und 0,4 Millionen alleinerziehende Väter. Wenn man die 0,5 Millionen verwitweten Eltern abzieht, bleiben 2,2 Millionen "Alleinerziehende" in Deutschland. Multipliziert mit Deutschlands "1,4" Kinder sind das über 3 Millionen deutsche Kinder, die im Residenzmodell leben.

Gleichberechtigung von Mann und Frau funktioniert NUR im Wechselmodell. Optimale Entwicklung der Trennungs-Kinder gibt es NUR im Wechselmodell.

Thank you for your support, Frank Möhle from Köln
Question to the initiator

News

pro

Wir haben schon 1997 beschlossen dieses Modell zu leben. Heute bedanken sich unsere Kinder dafür. Nach ihren Aussagen gab es keine Scheidungskinder in ihrem Umfeld, die es besser hatten. Der Vater hat 600m rechts von der Schule gewohnt und die Mutter 300m links. Es gab das gleiche soziale Umfeld. Die Kinder konnten mit ihren Freunden spielen, ihren Hobbys nachgehen usw. Klar gab es auch Streit, den gibt es in jeder Familie. Weniger Egoismus bei den Eltern = glücklichere Kinder. Ein großer Vorteil dieses Modells: Die Eltern haben Ruhephasen + können Kraft schöpfen für Kinder und neue Partner.

contra

Kinder brauchen Mama und Papa. Ja! Aber den besonderen Bezug zu ihren Kindern sollte man den Müttern nicht per Gesetz absprechen. So beschreibt die feministische Wissenschaftlerin Glenn (1994): "Schwangerschaft, Geburt und Stillen sind so mächtige körperliche Erfahrungen und die emotionale Bindung an den Säugling ist so intensiv, dass es für Frauen, die all diese Erfahrungen und Gefühle durchlebt haben, schwierig ist anzunehmen, dass dies nicht einzigartige weibliche Erfahrungen sind, die eine unüberbrückbare Kluft zwischen Männern und Frauen bilden" (S. 22f.). (nach Martin R. Textor)