Region: Mettmann
Education

Situation an der KGS / 15 Jahre provisorische OGS sind genug – Wir fordern: Handeln - JETZT!

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Bürgermeisterin Sandra Pietschmann
771 supporters 679 in Mettmann

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  1. Launched November 2022
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Wir fordern das AOK-Gebäude für die OGS der KGS (und möglicherweise auch als Interimslösung für den Unterrichtsbetrieb während eines Ausbaus) zu nutzen und so durch proaktives Handeln, die Situation in absehbarer Zeit deutlich zu verbessern.

Reason

Seit nunmehr 15 Jahren (!) stellt die Unterbringung der OGS der KGS ein Provisorium dar. In all der Zeit hat es nie eine OGS am Schulstandort gegeben! Vor einigen Jahren musste sogar die Mensa aufgelöst werden, um der Nachfrage nach Betreuungsplätzen gerecht zu werden. Es gibt somit keine Mensa mehr - das Mittagessen muss seitdem in den Gruppen eingenommen werden. Auch kann nicht allen Eltern der Wunsch nach einem OGS-Platz erfüllt werden. Da sich die OGS nicht am Schulstandort befindet, müssen die Kinder täglich von der KGS durch die Mettmanner Innenstadt zur OGS marschieren. Die Räumlichkeiten sind beengt. Ein weiterer Ausbau ist nicht mehr möglich. Das Außengelände ist winzig.
 
Von einer Betreuungssituation, wie sie an den anderen Mettmanner Grundschulen gegeben ist, ist das alles sehr weit entfernt.
 
Durch diese Sachverhalte sind die Schülerinnen und Schüler der KGS gegenüber denen der anderen Mettmanner Grundschulen schlechter gestellt, was ganz klar den im Haushalt der Stadt Mettmann definierten Zielen „Für alle Schülerinnen und Schüler durch organisatorische, sächliche und räumliche Verhältnisse gleiche Voraussetzungen schaffen, damit die Chancengleichheit gewährleistet wird.“ widerspricht.
 
 
In der letzten Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung am 10. November 2022 wurde der schon lange diskutierte Ausbau der KGS sowie die in der Diskussion stehende Nutzung des freiwerdenden AOK-Gebäudes auf der gegenüberliegenden Straßenseite insbesondere für die OGS thematisiert.
Wie dort zu erfahren war, ist eine Nutzung des AOK-Gebäudes für die OGS der KGS nicht angedacht, da die Umbaukosten vermeintlich zu hoch seien. Das Gebäude wird aber in jedem Fall von der Stadt Mettmann angemietet und soll dann für städtische Büros genutzt werden.
 
Wir sehen in einer Nutzung des unmittelbar gegenüber der KGS gelegenen AOK-Gebäudes eine einmalige und wohl nicht wiederkehrende Chance, die misslichen Umstände der seit 15 Jahren provisorischen OGS-Situation der KGS zeitnah und auch mit verhältnismäßig geringem Aufwand endlich zu beenden.
Auch wäre möglicherweise eine Nutzung des AOK-Gebäudes als Interimslösung für den Unterrichtsbetrieb während eines Ausbaus der KGS denkbar.
 
Für einen Ausbau der Schule am Schulstandort selbst liegt bereits seit vier Jahren eine Machbarkeitsstudie vor, die die Möglichkeit der Erweiterung des Schulstandortes auf drei volle Züge einschließlich Räumen für die Ganztagsbetreuung mit Mensa und Küche sowie ggf. einer Sporthalle am Schulstandort Neanderstraße aufzeigt.
 
In diesem Jahr (2022) durchlief ein Antrag, die KGS auf Basis dieser Machbarkeitsstudie aus 2018 auszubauen, in den letzten Monaten den Ausschuss für Schule und Bildung, den Ausschuss für strategische Stadtplanung, Stadtentwicklung und Bauen, den Haupt- und Finanzausschuss und den Rat der Kreisstadt Mettmann und wurde letztendlich positiv beschieden!
 
In einem nachfolgenden Ortstermin an der KGS am 13. September 2022 wurde durch die Bürgermeisterin der Stadt Mettmann, Frau Pietschmann, ausgeführt, dass „die Machbarkeitsstudie zum Ausbau der KGS Mängel aufweise bzw. sich Rahmenbedingungen geändert hätten und die Studie daher veraltet sei.“ Plötzlich gibt es – nicht wirklich nachvollziehbar – zahlreiche Gründe, die gegen eine Umsetzung des Ausbaus gemäß der Machbarkeitsstudie sprechen.
 
Wieso wird dies alles erst thematisiert, nachdem sämtliche Ausschüsse durchlaufen wurden und ein politischer Beschluss gefasst wurde? Werden die einzelnen Themen der Ausschüsse vor den Sitzungen nicht durch die Verwaltung bearbeitet? Und werden im Nachhinein dann Argumente gesucht, um Beschlüsse nicht umsetzen zu müssen?
 
 
Da die Umsetzung der vorliegenden Machbarkeitsstudie nunmehr fraglich ist und es sicherlich viel Zeit in Anspruch nehmen wird, bis der „Masterplan Schule“ erst einmal fertig ist und die einzelnen dringend erforderlichen Maßnahmen an nahezu allen Mettmanner Schulen entsprechend ihrer Priorisierung dann irgendwann einmal umgesetzt werden, fordern wir das AOK-Gebäude für die OGS der KGS (und möglicherweise auch als Interimslösung für den Unterrichtsbetrieb während eines Ausbaus) zu nutzen und so durch proaktives Handeln, die Situation in absehbarer Zeit deutlich zu verbessern.
Dies würde den Druck, an der KGS selbst zu bauen, vorübergehend drastisch entschärfen.
 
An der KGS noch mehrere Jahre mit der aktuellen OGS-Situation weiter zu machen, halten wir für indiskutabel.
  
Mit dieser Petition möchten wir unserer Forderung nach einer Verbesserung der Situation an der KGS Nachdruck verleihen. Wir freuen uns über jede Unterschrift!

Thank you for your support, Dr. Regina Lenz from Mettmann
Question to the initiator

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