Civil rights

Sofortige Aufhebung der Sonderbeschränkungen für Gottesdienste in Meinerzhagen

Petitioner not public
Petition is directed to
Bürgermeister Jan Nesselrath
556 Supporters 310 in Meinerzhagen
The petition was withdrawn by the petitioner
  1. Launched April 2021
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

Sehr geehrter Bürgermeister Nesselrath,

in der Allgemeinverfügung der Stadt Meinerzhagen gehen sie nun auch die Glaubensgemeinschaften an und fordern weitere Einschränkungen. Ein Gottesdienst soll nun nur noch 100 Personen für 60 min. erlaubt sein, vorausgesetzt die Räumlichkeiten bieten jedem Gast 10 Quadratmeter, sogar im Freien, obwohl sich Experten ziemlich einig sind, dass die Ansteckung im Freien gerade mal im Promillebereich liegt.

Orientiert wurde sich an dem umstrittenen Inzidenzwert, der sich allein durch eine höhere Anzahl der Tests automatisch erhöht. Nachdem also die Abstandsregeln viele Gemeinden und Kirchen dazu zwangen ihre Plätze zu reduzieren, die Kontaktdaten jedes Gastes erfasst werden, der Mundschutz verordnet und der Gemeindegesang untersagt wurde, wollen sie unsere Rechte noch mehr einschränken.

Es heißt, dass die Stadt beobachtet hat, dass die Vorgaben nicht ausreichend ungesetzt würden. Jedoch heißt es in dem selben Artikel, dass bei den angefahrenen und beobachteten Gemeinden keine maßgeblichen Verstöße festgestellt wurden, jedoch registrierte man dreistellige Besucherzahlen.

Dann heißt es weiter, "entsprechend seien auch Infektionen innerhalb von Religionsgemeinschaften zu verzeichnen" hier jedoch werden keine Zahlen genannt. Man kann also nur mutmaßen wie "schlimm" diese Infektionen sind.

Nun haben wir also keine Zahlen die eine tatsächliche Aussage machen, da wir nicht ein mal mit Sicherheit feststellen können, ob die Personen sich am Samstag bei Freunden (ohne Mundschutz und Mindestabstand) oder in der Gemeinde/Kirche (mit Mundschutz und Mindestabstand) infiziert haben! Wie die Wahrscheinlichkeiten aussehen könnte man an dieser Stelle wohl abschätzen.

Dazu kommt, dass die Jugendarbeit in vielen Bereichen durch die Coronabeschränkungen bereits komplett zerstört wurde, nun leidet auch die Jugendarbeit der Gemeinden unter dieser neuen Beschränkung, erneut sollen die beschränkt werden, die eine enorme Menge an Maßnahmen auf sich nehmen, um wenigstens einmal die Woche mit echten Menschen zu sprechen.

Die Kirchen und Gemeinden sind für viele die letzten "Häfen", die ihnen die Tür noch nicht vor der Nase zugeschlagen haben und werden nun genötigt dies zu tun, OBWOHL hier nachvollziehbar ist, wer wann da war und reichlich Maßnahmen zum Schutz ergriffen wurden.

Zudem sind sich die Gottesdienstbesucher sehr wohl bewusst, welches Risiko sie eingehen, wenn sie den Gottesdienst besuchen und dennoch gehen sie, weil es ihnen Halt und Kraft gibt!

Sie würden nicht nur Gemeinden beschränken, sie würden Hoffnung beschränken, sie würden Seelsorge beschränken, sie würden leben beschränken!

(Hier habe ich nachträglich einen missverständlichen Abschnitt herausgenommen, bitte verzeiht mir, ich habe im Eifer des Gefechts geschrieben.)

 

Meine Aussagen beziehen sich auf den Artikel auf come-on.de, da zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Petition die Allgemeinverfügung (wie immer) erst später öffentlich zugänglich war (https://www.come-on.de/volmetal/meinerzhagen/gottesdienste-und-corona-meinerzhagen-veroeffentlicht-eigene-allgemeinverfuegung-90481752.html)

Thank you for your support

News

  • Guten Tag ihr lieben Unterschreiber,

    fast einen Monat ist meine Petition nun her, nun ist sie ausgelaufen und ich möchte mich bei allen Mitunterzeichnern und für all die Unterstützung ganz herzlich bedanken, für jedes mutmachende Wort, für die Eigeninitiative einiger Geschwister und AUCH UNSEREM BÜRGERMEISTER!

    Bürgermeister Nesselrath hat die Beschränkungen ohne eine Verlängerung auslaufen lassen. In dem Wissen, dass das nicht selbstverständlich war, möchten wir uns auch bei ihm herzlich bedanken! Wir sollten ihn das wissen lassen!! (hier darf jeder selbst überlegen, ob er dem Bürgermeister eventuell auch einen Brief oder eine Mail schreibt, um ihn das wissen zu lassen ;))

    Aber vor allem wollen wir unserem Gott und Vater im Himmel danken,... further

Not yet a PRO argument.

Man trifft sich in einem Raum und verteilt den Virus welcher dann im privaten Bereich weiter verteilt wird. Wenn man den gesunden Menschenverstand benutzt merkt man doch das solche Versammlungen grade in dieser Zeit unterlassen werden sollten. Glaube hin oder her. Man kann auch per videochat gemeinsam beten, singen und sich austauschen. Ich finde es unvernünftig sich über alles hinwegsetzten zu wollen. Leben und Leben lassen.

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