Cornelius Gurlitt wurde vor einiger Zeit in der Öffentlichkeit bekannt durch die nach wie vor undurchsichtige "Bilder-Affäre" um angebliche oder tatsächliche Beutekunst aus dem 3. Reich; zweifelsohne sollte die Sache unter rechtsstaatlichen Aspekten überprüft werden.

Da aber augenscheinlich die Rechtsposition des Herrn Gurlitt besser ist als dies dem Freistaat Bayern lieb zu sein scheint, hat das Amtsgericht München für Herrn Gurlitt kurzerhand eine "Betreuung" verfügt; früher nannte man das einfacher und korrekter "Entmündigung", zumal der vom Staat bestellte "Betreuer" jetzt auch über das gesamte (!) Vermögen des Herrn Gurlitt ohne dessen Zustimmung verfügen kann. "Zu seinem eigenen Schutz" sei Cornelius Gurlitt in die Psychiatrie eingewiesen worden und befinde sich "in einem Krankenhaus in Deutschland". Die Parallelen zum traurigen Fall Mollath drängen sich geradezu auf. Auch Mollath wurde zwangsweise "betreut". Es kann nicht angehen, dass Menschen einfach in die Psychiatrie zwangsverfrachtet werden, wenn sie "dem Staat" nicht genehm sind.

Aus diesem Grund fordern die Unterzeichner die sofortige Aufhebung der "Betreuung" des Herrn Cornelius Gurlitt und die Abwicklung sämtlicher gegen ihn erhobener Vorwürde nach normalen rechtsstaatlichen Gepflogenheiten.

Wolf-Dieter Loos Darmstadt

Begründung

Augenschlich in zunehmendem Masse werden in Deutschland Leute in die Psychiatrie verfrachtet, wenn sie dem Staat "unangenehm" werden. Das betraf Herrn Mollath, betrifft aktuell Herrn Gurlitt und in Hessen ist auch der linke Politiker Dennis Stephan betroffen. Morgen ist ein "Rechter" dran und übermorgen ein einfacher Bürger, der sich über seine Kanalgebühren-Rechnung beschwert. In Darmstadt ist der Einbringer der vorliegenden Petition aktenkundig als "Querulant" bezeichnet, weil er sich u.a. genau über die Kanalgebühren beschwerte - zusammen mit mehreren hundert weiteren Bürgern. Das Wort "Querulant" bleibt selbst dann in der Akte stehen, wenn auf Grund des Obsiegens der Bürger die Stadt Darmstadt einen Prozess verliert!

Dem anonymen "Staat" und seinen "Schreibtischtätern" muss dringend Einhalt geboten werden. Es kann nicht länger angehen, Bürger ihrer demokratischen Rechte zu berauben, weil irgendeinem Aktenverwalter das Anliegen des Bürgers nicht in den Kram passt.

WIR SIND DAS VOLK!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Liebe Unterzeichner der Petition, mit der ich angeregt hatte, die "Angelegenheit Gurlitt" nach normalen rechtsstaatlichen Gepflogenheiten abzuwickeln:

    Herr Gurlitt ist vor einiger Zeit verstorben. Damit ist der Inhalt der Petition gegenstandslos geworden. Leider hatte ich erhebliche Probleme mit meinem Computer; auch e-mails von "OpenPetition" waren ohne mein Zutun von meinem System verschwunden, so dass ich Sie bedauerlicherweise nicht zeitgerecht informieren konnte. Ich bitte, mir dies nachzusehen.

    Vor einigen Tagen hatte ich bei OpenPetition nachgefragt, wie ich Sie alle über den Stand der Dinge informieren kann (auf diese Idee hätte ich schon eher kommen können!). OpenPetition hat mir nun nochmals die Möglichkeit eingeräumt, Sie alle zu informieren, was ich hiermit gern tue.

    Da sich mit dem Tod von Herrn Gurlitt die Angelegenheit erledigt hat, ist eine Weiterverfolgung der Petition gegenstandslos.

    Ich möchte es allerdings nicht versäumen, mich an dieser Stelle bei Ihnen allen herzlich für die Unterstützung in dieser Sache zu bedanken - auch wenn die Sache letztendlich "ins Leere" ging.

    Meine persönliche Bitte: OpenPetition eröffnet uns Bürgern die Möglichkeit, den Politikern kräftig auf die Füsse zu treten. Vergessen Sie bitte NIE: WIR sind das Volk, nicht aber "die da oben". Machen auch Sie weiterhin Gebrauch davon, bei OpenPetition mit Ihrem Namen dafür einzutreten, dass endlich "dem Volk" mehr Mitspracherechte eingeräumt werden. Meine ganz persönliche positive Erfahrung war die unglaubliche Resonanz in der Sache mit dem Notarzt, dem ein Richter tatsächlich den Führerschein wegnehmen wollte! Es dürfte ausser Zweifel stehen, dass die bei OpenPetition gelaufene Aktion einen positiven Einfluss auf das Verfahren hatte.

    Lassen Sie uns alle weitermachen mit mehr direkter Demokratie!

    Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für Ihr Engagement in der "Sache Gurlitt"! Wenn Sie mich persönlich kontaktieren möchten, dürfen Sie dies gern tun unter der e-mail-Adresse wdl.1942@t-online.de .

    Wolf-Dieter Loos

    P.S.: Ich habe weitere Petitionen "in der Schublade" und ich würde mich freuen, wenn Sie sich bei den kommenden Petitionen auch mit "einklinken" würden - sofern Sie das Anliegen mit vertreten können.

  • Lieber Unterstützer der Petition "Gurlitt",

    Da habe ich mich wohl getäuscht im Rechtsempfinden der Bevölkerung. Es scheint den meisten Leuten gleichgültig zu sein, wie dieser "Rechts-Staat" (bewusst mit Bindestrich geschrieben!) mit seinen Bürgern umspringt. Ich gestehe, dass ich doch mit etlichen tausend Unterschriften gerechnet hatte - wie es ähnlich bei Mollath auch geschehen war! Gerade der "Fall Mollath" hat ja gezeigt, wie rücksichtslos der Staat seine eigenen Bürger behandelt. Für "rechtsstaatlich" halte ich das schon lange nicht mehr.

    Ich bedanke mich trotzdem bei den Unterstützern der Petition und hoffe, dass bei weiteren Petitionen sich mehr Bürger zur Unterstützung bereit erklären. Denken Sie immer daran: Es waren stets die "Querulanten", die die Entwicklung vorantrieben, nicht aber die treuen "Unterthanen" wie zu Zeiten von Preussens Gloria.

    Zusammen mit weiteren Mitstreitern bereite ich weitere Petitionen vor. Wenn Sie Interesse daran haben, bei der jeweiligen Petition gleich zu Beginn informiert zu werden, so lassen Sie mich dies bitte wissen (müsste wohl irgendwie über diese Seite funktionieren; Bitte an den Webmaster, hier ggf. einen Hinweis einzubauen).

    Ich bedanke mich nochmals ganz herzlich für Ihr Engagement und wünsche Ihnen alles Gute!

    Freundliche Grüsse

    Wolf-Dieter Loos

Pro

Wenn er das Zeug nur zu Lebzeiten geschreddert hätte wäre ihm das wohl nicht passiert. Andere werden folgen und ihre Freiheit über den Wert von Kulturartefakten stellen.

Contra

Ihnen geht es nach dem Petitionstext nur um sie selbst. Es ist eine Schande, dass sie den Namen von anderen Mißbrauchen und nicht den Mut haben zu sagen was los ist: SIE merken, dass sie langsahm Beklopptwerden un dhaben nun Angst selbst einen Betreuer zu bekommen !