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Bild zur Petition mit dem Thema: Solidarität für die Studierenden im Wohnheim "Am Hirschwinkel 20" Solidarität für die Studierenden im Wohnheim "Am Hirschwinkel 20"
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Regierungspräsidium Dresden
  • Region: Sachsen mehr
    Kategorie: Wohnen mehr
  • Status: Petition hat zum Erfolg beigetragen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 1.665 Unterstützende
    1.234 in Sachsen
    Sammlung abgeschlossen

Solidarität für die Studierenden im Wohnheim "Am Hirschwinkel 20"

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Das Problem:

Das Wohnheim "Am Hirschwinkel" soll aufgrund von Unwirtschaftlichkeit geschlossen werden. Als Eigentümer hat der Freistaat Sachsen über das Regierungspräsidium beschlossen, dass alle Studenten - etwa 35 - in das Wohnheim "Vogtshof" umziehen müssen. Dies wurde den Studierenden am 01.06.2015 mitgeteilt. Alle Zimmer müssen bis zum 30.06.2015 geräumt werden. Als "Aufwandsentschädigung" sollen 50€ von der nächsten Miete erlassen werden.

Hieraus ergeben sich vielfältige Problemlagen:

  • Wohngemeinschaften werden "zerrissen"
  • In der "Alternative" Vogtshof gibt es häufig nur ein bis zwei freie Zimmer pro Wohnung
  • Der Prüfungszeitraum beginnt am 29.06., d.h. die Vorbereitungen müssen jetzt erfolgen
  • Auch ein Umzug kostet Zeit und Geld, beides ist derzeit rar
  • 50€ sind absolut ungenügend für einen Umzug; es werden Fahrzeuge benötigt, Ummeldungen müssen erfolgen, Nachsendeaufträge gestellt werden
  • Vielen sagt die Alternative nicht zu, daher sind vier Wochen äußerst knapp, um sich selbst um eine Ausweichmöglichkeit zu bemühen, zumal die Meisten über keine eigenen Möbel verfügen
  • Mit der Adressänderung kommen noch weitere Schwierigkeiten auf, z.B. beim Stellen der Folgeanträge für BAföG (die bis zum 30.06. eingegangen sein müssen, damit eine lückenlose Fortzahlung gewährleistet ist)
  • Die Bewohner des Wohnheimes haben sich in ihren Wohnungen / Zimmern eingelebt und eingerichtet - auch ein Umzug stellt hier einen tiefen Schnitt dar

Die Liste ließe sich sicherlich noch fortführen, diese Punkte sollen aber zunächst genügen.

Unserer Forderung:

  • Verlängerung der Auszugsfrist um wenigstens einen Monat
  • Eine höhere Aufwandsentschädigung, in der Entsprechung von mindestens zwei Monatsmieten
Begründung:

Wir brauchen Unterstützung und Solidarität. Nicht nur, um die Bedingungen unseres Aus- / Umzugs zu verbessern, sondern um ein Zeichen zu setzten. Es geht um Prinzipien, die uns alle angehen. Unterschreiben darf hier jede/r, der/die:

  • uns unterstützen möchte
  • empört über die Vorgehensweise ist
  • die Vorgehensweise und Menschenwürde nicht für vereinbar halten
  • Studierende für mündige Bürger mit Mitspracherecht hält
  • bei Entscheidungen, die in ein hohes Rechtsgut - wie den Wohnraum - eingreifen, für ein dialogisches Verfahren ist - es braucht kein abgeschlossenes Studium, um zu wissen, dass der direkte Dialog auf Augenhöhe für alle Beteiligten am ehesten zu einer tragbaren Lösung führt
  • finanzielle Interessen geringer einstuft, als die realer Menschen

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Görlitz, 03.06.2015 (aktiv bis 09.06.2015)


Neuigkeiten

Nachdem einige Zeit ins Land gegangen ist, haben wir über "Umwege" erreicht, den Juli über im Wohnheim verbleiben zu dürfen. Vielen Dank an alle Unterstützer!

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Das zeigt überdeutlich wie dieser Staat über seine eigenen Bürger denkt. Möge es für alle Studenten eine heilsame Lehre sein. Auch das " zu kreuze kriechen" bringt nichts - der Kelch geht an keinem vorbei. Wenn man Platz für Asylanten braucht, dann schafft ...

PRO: In den Mietverträgen müßte doch eine Kündigungsfrist stehen? Kurzfristige Unwirtschaftlichkeit ist unwirtschaftlich für alle Seiten. Man sollte doch in der Lage sein, solche einschneidenden Veränderungen ein Semster im Voraus zu planen ... der tatsächliche ...

CONTRA: wer die musik bestellt, muss sie bezahlen... wer lieber gegen pegida auf die straße geht, anstatt gegen die wahren ursachen der flüchlingsströme, muss auch für die "willkommenskultur" ein vorbild sein! es ist nur folgerichtig, dass auf die selbst geforderte ...

CONTRA: Nun zeigt mal Willkommenskultur ! Erst gegen PEGIDA gehetzt und nun auf die Straße gesetzt ! Sehr schön ! So müsste es jedem Multi-Kulti-Spinner ergehen !

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf


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