Alue: Baijeri
Urheilu

#Sport ist Teil der Lösung und nicht des Problems in der Coronapandemie

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Bayerischer Landtag, Joachim Herrmann, Florian Herrmann
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# Wir fordern die sofortige Wiederaufnahme des Sport- und Trainingsbetriebes im Freien in den Vereinen, vor allem für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren!

Seit dem 01.11.2020 – seit nunmehr bald 4 Monaten - befinden sich die Sportvereine Bayerns im Corona-Lockdown. Darunter leiden wir Sportler, allen voran Kinder und Jugendliche, massiv. Die Sportvereine tragen mit ihrem Angebot zur Fitness und Gesundheit aller Sportler bei. Viele klagen bereits jetzt über eine Zunahme bei Rücken- und Gelenkschmerzen, Gewichtszunahme, fehlende Fitness und Widerstandskraft, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Welche Folgen das für die Gesundheit der Sportler hat, lässt sich heute noch gar nicht abschätzen.

Bereits nach dem kürzeren Lockdown im Frühjahr waren die Trainer schockiert, wie sehr sich z.B. motorische Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen in wenigen Wochen verschlechtert haben. Neben den unübersehbaren körperlichen Problemen, die ein so langes Sportverbot mit sich bringt, gibt es zunehmend psychische Probleme. Kinder und Jugendliche leiden extrem unter den aktuellen Bedingungen. Kinderärzte schlagen Alarm. Verschiedene Studien (siehe z.B. COPSY Studie) zeigen auf, dass etwa 30 % aller Kinder und Jugendlichen unter behandlungsbedürftigen psychischen Problemen leiden, seit März 2020 stark zunehmend. Die Presse berichtet von überfüllten Kinder- und Jugendpsychiatrien. Verschiedene Professoren und Politiker weisen auf eine hohe Abweisungsquote in Kinder- und Jugendpsychiatrien hin, die an vielen Orten mittlerweile traurige Realität ist. Eltern erhalten für ihre psychisch kranken Kinder keine Therapieplätze. Sie werden abgewiesen und müssen lange auf ihre Therapie warten.

Es ist notwendig, Maßnahmen gegen eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu ergreifen. Corona ist ernst zu nehmen. Jeder Kranke und Tote ist einer zu viel. Daher müssen wir diverse Einschränkungen unserer verfassungsgemäßen Freiheitsrechte akzeptieren und umsetzen. In einer Pauschallösung macht es vordergründig Sinn, den Breitensport zu verbieten. Die Maßnahme, den kompletten Vereinssport zu verbieten, ist jedoch weder zielführend noch effizient, wenn die dadurch verursachten Kollateralschäden, wie oben angesprochen, in die Waagschale gelegt werden. Sie ist weder geeignet, noch erforderlich oder verhältnismäßig. Das müsste sie laut Gesetz aber sein, damit sie zulässig wäre.

Das Credo der Politik lautet: „Alle Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden.“

Fakten:

Bei einem Fußballspiel sind inklusive Wechsler maximal 30 Spieler beteiligt, die auf einem ca. 7000 qm großen Feld spielen. Das sind rund 230 qm pro Spieler! Eine dänische Studie hat zudem aufgezeigt, dass bei einem 90minütigen Spiel die Zeit der engen Begegnungen (also Abstand unter 2m) bei gerade einmal 88 Sekunden liegt. Das Spiel findet im Freien statt, wo laut Studien die Ansteckungsgefahr um den Faktor 19 reduziert ist.

Wo soll hier die übermäßige Gefahr der Ansteckung liegen? Das Pauschalverbot wirkt lediglich vordergründig plausibel. Es basiert aber auf einem Denkfehler!

Wenn man vergleichsweise in z.B. Supermärkte schaut, wo im Wesentlichen unkontrolliert, unbegrenzt und ohne erkennbares Hygienekonzept eine Vielzahl an Personen einkaufen gehen darf, andererseits aber die großflächigen Sportgelände der Vereine gesperrt sind, entbehrt dies jeder Logik.

Perustelut

Vereinssport im Freien, war, ist und wird nie ein Pandemietreiber sein - im Gegenteil!

  • Mit ausgefeilten Hygienekonzepten (z.B. keine Kabinennutzung) haben die Vereine bereits im ersten Lockdown bewiesen, dass sie der Verantwortung gewachsen sind.
  • Training in klar definierten, nachverfolgbaren Gruppen, trägt zur Eindämmung des Virus bei, nicht zur Ausbreitung. Die Alternative kann man auf den öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen bewundern, wo sich täglich große Gruppen in stets wechselnder Besetzung treffen.
  • Wer regelmäßig Sport treibt, hat ein gestärktes Immunsystem und wird mit jeder Art Infektion besser fertig.
  • Sport fördert nachweislich die psychische und physische Gesundheit und trägt erheblich zu einer gesunden sozialen Entwicklungsgenese bei.

Deshalb fordern wir eine sofortige, planvolle und an Hygienekonzepte geknüpfte Öffnung des Vereinssports im Freien, vor allem für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Michael Luntz - Abteilungsleiter Fußball Post SV Nürnberg

Tom Bedall - Jugendleiter Fußball Post SV Nürnberg

Rafael Wieczorek - Sportlicher Leiter Fußball Post SV Nürnberg

Weiterführende Links zum Thema:

Kiitos tuestasi, Michael Luntz lähettäjä Heroldsberg
Kysymys aloittajalle

Uutiset

Väittely

Bewegung bzw. Sport sind nicht nur gut für den Körper, sondern vor allem für das Gehirn. Das zeigen Studien immer wieder. Bewegung reduziert Ängste und Streß, fördert die Konzentration und das Gedächtnis und stärkt das Immunsystem.

Bevor ich unterschreibe, hätte ich einige Fragen: Die Petition zieht nur die Situation in einem Spiel auf einem Großfeld heran. Sowohl auf Trainingsbedingungen, als auch Kleinfelder treffen die hier getroffenen Annahmen nicht mehr zu. Ich denke also, dass die Argumente zwar an sich schlüssig sein könnten, jedoch nicht vollständig und gut sind. Genauso gilt: Etwa 1,6 Mio Menschen in Deutschland sind Mitglied im BF, weitere 3 Mio üben weitere Sportarten aus, die hier mit keinem Wort erwähnt werden. Ich würde mir eine Berücksichtigung aller Sportarten (in sinnvollem Rahmen) wünschen.

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