Die Gemeinde Brühl möchte ein neues Stadion (Sportpark Süd) bauen. Zur Finanzierung soll das bewährte Alfred-Körber-Stadion verkauft und zu Bauland werden. Das Vorhaben ist mit 7,8 Mio. Euro veranschlagt. In der Vergangenheit sind Bauvorhaben der öffentlichen Hand immer teurer gewesen, als geplant!

Bürgermeister Ralf Göck in seiner jüngsten Haushaltsrede: „Die Gemeinde verfehlt zwei wichtige Haushaltsziele nach dem neuen Haushaltsrecht.“

Die Abschreibungen auf die getätigten Investitionen sind nicht zu erwirtschaften. Zitat Brühler Rundschau 5/2018: „Natürlich wollte Göck das Abschreibungsproblem nicht kleinreden. Immerhin deute es darauf hin, dass die Gemeinde nicht nachhaltig wirtschafte, zumindest wenn aus dem Plan Wirklichkeit wird. Es sind Zahlen, die den Bürgermeister daran zweifeln ließen, dass die niedrigen Steuer- und Gebührensätze in Brühl noch lange beibehalten werden könnten.“

Da schon jetzt die Haushaltsziele der Gemeinde Brühl verfehlt werden, befürchten wir, dass sich die Gemeinde Schulden auflastet, die in Zukunft nicht zu tragen sind. Bis Ende 2020 sollen es 15,6 Millionen Euro Verschuldung sein.

Die Lösung ist die Renovierung und Weiternutzung des Alfred-Körber-Stadions und Verzicht auf einen Neubau im Sportpark Süd.

Begründung

Die Gemeinde übernimmt sich finanziell, es werden Schulden gemacht, die zukünftige wichtige Investitionen verhindern. Durch das Neubaugebiet wird ein Wachstum der Gemeinde erzeugt, das nicht gegenfinanziert ist.

Nachteile des Projektes:

• Mehr Einwohner bedeuten höhere Kosten für Infrastruktur wie Kinderbetreuung, ÖPNV, etc.

• Die Schillerschule verliert die Möglichkeit, Sport im Freien anzubieten.

• Die Verkehrserziehungsfläche fällt weg.

• Mehr Verkehr in der Ketscher Straße

• Die Finanzierung der Gemeinde ist nicht nachhaltig.

• Die Kinderbetreuung wird teurer.

• Die Grundsteuer wird angehoben.

Weitere Informationen in der Brühler Rundschau: www.lokalmatador.de/storage/2/01a0e20ce80e4ca8bfae3338a4c2a8b3/01a0e20ce80e4ca8bfae3338a4c2a8b3.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Peter Pott aus Brühl
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  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Bürgerinitiative Sportpark stoppen!
    Wir erfahren viel Zuspruch für unserer Initiative, das Körber-Stadion zu erhalten und die unsinnigen Ausgaben für den Sportpark Süd zu vermeiden! Es geht um die Sicherung unseres finanziellen Spielraums in Brühl! Wir wollen nicht erst eine Menge Geld ausgeben und dann sehen, woher wir es bekommen. Als Privatmensch handelt man auch nicht so.
    Gerne können Sportmöglichkeiten verbessert werden, aber nicht auf Pump und eine Wette auf die Zukunft. Wenn die Gemeinde erst einmal Schulden hat, wird es sich schwer um einen guten Preis für das Körber-Stadion verhandeln lassen.
    Wir möchten Sie bitten, in Ihrem Freundeskreis in Brühl und bei Ihren Nachbarn für unsere Bürgerinitiative zu werben. Wir brauchen noch ein paar Unterschriften, um der Sache das nötige Gewicht zu verschaffen. Bitte unterstützen Sie uns weiter.
    Viele Grüße
    Peter Pott

Pro

Als direkter Anwohner sind wir mit den äußerst wenigen Veranstaltungen die auf dem Sportgelände stattfinden direkt konfrontiert. Unserer Meinung nach soll hier eine völlig unnötige und noch nicht kalkulierbare Investition, die noch nicht mal vollumfänglich nutzbar ist, mit aller Gewalt durchgesetzt werden. Eine voraussichtliche Investition von ca.8 Mio. EURO ist für Brühl, durch die eingeschränkte Nutzbarkeit, einfach nicht kalkulierbar. Die Schillerschule, Kindergärten oder vernachlässigten Spielplätze hätten es viel nötiger. Warum eine solche Investition?

Contra

Altes Stadion und Clubhaus ist sehr marode, Sanierungskosten steigen ins unermessliche,der Verein könnte das nicht stemmen.Laufbahnen können schon lange nicht mehr vernünftig benutzt werden, Wurzeln wachsen durch. Der neue Sportpark ist wesentlich besser nutzbar,2 Kunstrasenplätze (1 Platz mehr als jetzt), neues Clubhaus, direkt an der Realschule, die den Sportpark mitnutzt.Vier Rundlaufbahnen und 6 Kurzstreckenbahnen am neuen Hauptplatz. Viele Kinder fahren sowieso zur Realschule, können auch auf den neuen Sportplatz fahren.