Stadttauben schützen statt verhungern lassen – für ein tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister, Stadtrat

1.526 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Oberbürgermeister, Stadtrat

In Halle (Saale) gilt ein Fütterungsverbot für Stadttauben.
Dieses Verbot führt dazu, dass viele Tiere hungern und krank werden – ohne dass sich die Taubenpopulation verringert.

Wir fordern die Stadt Halle (Saale) auf,

1. das in der Gefahrenabwehrverordnung verankerte Fütterungsverbot für Stadttauben aufzuheben und

2. stattdessen ein tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement mit betreuten Taubenschlägen und kontrollierter Fütterung einzuführen.

Schutz statt Strafe!

Die Stadt Halle (Saale) soll das Fütterungsverbot aufheben und stattdessen ein modernes, tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement einführen – mit betreuten Schlägen, kontrollierter Fütterung und nachhaltiger Populationskontrolle.

Begründung

Stadttauben sind keine Wildtiere, sondern Nachkommen gezüchteter Haus- und Brieftauben. Sie wurden über Jahrhunderte vom Menschen abhängig gemacht und können ohne menschliche Fürsorge nicht artgerecht überleben.

Das derzeit in Halle geltende Fütterungsverbot führt zu Hunger, Krankheit und Tierleid. Viele Tauben ernähren sich aus Mülleimern oder finden keine sauberen Wasserstellen.
Das Verbot ist gut gemeint – aber tierschutzfachlich kontraproduktiv.

Erfolgreiche Städte wie Augsburg, München, Ulm, Wien oder Basel zeigen längst, dass ein modernes Stadttaubenmanagement eine bessere Lösung ist:

In betreuten Schlägen können Eier gegen Attrappen getauscht werden – so sinkt die Population kontrolliert und nachhaltig.

Durch gezielte Fütterung an festen Orten bleiben Straßen, Plätze und Dächer sauberer.

Tierleid und Konflikte zwischen Mensch und Tier werden reduziert.

Ein solches Konzept vereint Hygiene, Sauberkeit und gelebten Tierschutz.
Halle (Saale) kann damit ein Vorbild werden und zeigen, dass Menschlichkeit und Ordnung kein Widerspruch sind.

Wir bitten die Stadtverwaltung und den Stadtrat, das bestehende Fütterungsverbot zu überdenken und gemeinsam mit Tierschutzorganisationen, Tierärzten und Bürgerinnen und Bürgern ein Konzept zu erarbeiten, das Leid verhindert und Verantwortung übernimmt.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, dass Halle ein Vorbild im fairen und verantwortungsvollen Umgang mit Stadttieren wird. 🕊️

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Frances Heerwald, Bennstedt
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.11.2025
Sammlung endet: 02.05.2026
Region: Halle (Saale)
Kategorie: Tierschutz

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