Antrag auf eine Sondergenehmigung für Steffen Brings, aus Bad Ems, zur Zulassung in der Rheinland-Westerwald-Dartliga C-A spielen zu dürfen.

Begründung

Steffen ist, auf Grund einer angeborenen Behinderung, auf einen Rollstuhl angewiesen und wegen einer starken Spastik in den Händen, nicht in der Lage einen Dartpfeil zu werfen, wie es in den DSAB-Regeln vorgesehen ist. Er hat sich in jahrelangem Training, mit einer Dart-Pistole, ein Level antrainiert mit dem er in der C-B Liga ohne weiteres mithalten könnte. Er liebt den Dartsport über alles, möchte aber nicht als Behinderter gesehen werden und will sich auch nur mit den „normalen“ Dartern messen. Die Dartpistole schießt mit wenig Druck, einen recht leichten Pfeil (ca. 7-8 g), über einen Gummizug, gerade mal 3 Meter weit und verfügt über keine Zielvorrichtung. In einem fixierten Zustand würde die Pistole nie 3x die gleiche Stelle treffen, umso beeindruckender ist die Leistung die Steffen damit „gelegentlich“ zeigt. Ich fahre mit Steffen seit 6 Monaten auf Turniere, hier in unserer Region und bei allen DSAB-Spielern ist er voll integriert und wird einfach als einer der Ihrigen anerkannt. Er gehört einfach dazu ohne Sonderbehandlung. Alle Darter, die Steffen kennengelernt haben sind sich einig, dass er durch die Pistole keinen Vorteil den Dartwerfenden gegenüber hat, im „Gegenteil“.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Willi Hupfeld aus Bad Ems
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Contra

Bei allem Respekt Steffen, beim Darts spielen ist die Koordination des Bewegungsablaufes das ausschlaggebende Kriterium. Das verschießen eines Dartpfeiles mit einer Pistole hat mit dem aber auch gar nichts gemein. Es wäre in keiner Weise ein sportlicher Vergleich (Wettkampf). Ist Dir auch schon einmal der Gedanke gekommen, dass es für einen Gegenspieler / eine Gegenspielerin eine geistige Barriere darstellen könnte, gegen Dich spielen und gewinnen zu müssen?