Der Deutsche Bundestag möge die Verteuerung und Versteuerung der kostenlos verteilten Anzeigenblätter zugunsten der Umwelt beschließen.

Begründung

AnzeigenblätterPetition:Hiermit empfehle ich die Verteuerung und Versteuerung der kostenlos verteilten Anzeigenblätter zugunsten der Umwelt. Zustand und Aktueller Stand:Anzeigenblätter werden in einem definierten Gebiet in der Regel allen erreichbaren Haushalten kostenlos zugestellt. Sie dürfen und werden als Presseprodukte auch ‘Werbeverweigerern!’ zugestellt. Rund 34,9 % der Titel werden mit einer Auflage zwischen 25.001 und 50.000 Exemplaren verlegt, 28 % zwischen 50.001 und 100.000 Exemplaren und 20 % mit einer Auflagenhöhe zwischen 10.001 und 25.000 Exemplaren. Deutlich weniger Titel erscheinen mit Auflagen der Größenklasse 100.001 bis 200.000 (9,1 %) sowie Titel mit mehr als 200.000 Auflage (4,9 %). Berücksichtigt man, dass die auflagenschwächsten, wöchentlich erscheinenden Titel Auflagen um die 3.000 Exemplare aufweisen, die auflagenstärksten auf 800.000 bis 1,53 Mio. Exemplare kommen, zeigt sich das breite Spektrum von Anzeigenzeitungen in Deutschland. (Quelle WP)Neben der Wochenmitte hat sich als weiterer Schwerpunkt das Wochenende herauskristallisiert. Zum Teil auch zweimal die Woche. Aktuell erscheinen 259 Titel am Sonntag mit 20,5 Mio Exemplaren (2011: 21,8). Das entspricht einem Marktanteil von 21,8 Prozent (Anteil AB-Auflage). Am Samstag hat es mit 247 Anzeigenblättern bei 19,9 Mio Exemplaren einen deutlichen Zuwachs gegeben. Somit erscheinen rund zwei Drittel aller Anzeigenblätter in Deutschland unterhalb der Woche, rund ein Drittel erscheint am Wochenende.Begründung:Wie in jeder der Kleinstädte sind die wöchentlichen Ausgaben der kostenlosen Anzeigenblätter eine Mehrbelastung für die Entsorgung. Zum diesem Anlass wurde in den Mehrfamilienhausern der Stadt bereits grössere und verteuernde Müllcontainer erforderlich, die zudem unschön sperrig die Straßen und Zufahrten blockieren. Wöchentlich müssen gelesen oder ungelesen vielseitige Exemplare der hohen und gewichtigen Stapelpakete des Altpapiers entsorgt werden. Die Weiterverwendung des bereits zum Anteil aus Altpapier bestehenden Zeitungsdruckes ist eine Mehrbelastung der Umwelt. Hergestelltes Altpapier verbraucht enorme Mengen Wasser und Energie und kann nicht endlos wiederverwendet werden. Es vergraut > 40% in der Zugabe zu frischem Papier ohne Bleichmittel zusehends und ist dann nur noch Kartonage. Ein Problem stellen zudem die Druckfarben und Bindemittel in der restlichen Schlacke der Aufbereitung dar. Sie sind Umweltgifte. Weitere Entwicklung:Mit der Entwicklung und Verbreitung mobiler Geräte ist die Möglichkeit elektronisch im Alltag herangereift, in den heutigen ePapern diverse Anzeigenformate von Privat und Kommerz kostenpflichtig zu schalten. Eine traditionelle Zeitung kann zudem ihre Todesanzeigen in der gewerblichen Wochen/end-Ausgabe umverteilen.

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