Petition richtet sich an:
Gemeinderat der Stadt Tettnang
Liebe Eltern und Interessierte,
die Stadt Tettnang plant eine Erhöhung der Kita-Gebühren für das Kindergartenjahr 2026/2027, sowie weitere Erhöhungen für 2027/2028. Im Krippenbereich bedeutet das bei einem Kind mit VÖ30 bis zu 350 Euro mehr im Jahr.
Für viele Familien ist die finanzielle Grenze erreicht. Kinderbetreuung darf kein Luxus werden - Bildung muss für alle bezahlbar bleiben.
Das Problem:
- Gebühren steigen mehr als Löhne (35% vs.15%)
- Arbeiten wird finanziell unattraktiv
- Höhere Gebühren trotz gleicher Leistung
Unsere Forderungen:
- Keine Erhöhung der Gebühren
- vollständige Transparenz bei den Kosten
- Fairer Dialog zur Lösungsfindung
Kinderbetreuung ist eine zentrale Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie muss für alle Familien bezahlbar bleiben.
Begründung
Viele Familien in Tettnang stehen bereits heute unter erheblichem finanziellem Druck. Steigende Lebenshaltungs-, Energie- und Wohnkosten belasten die Haushalte zunehmend. Weitere Erhöhungen der Kita-Gebühren verschärfen diese Situation zusätzlich.
Nach den aktuellen Planungen der Stadt sollen die Elternbeiträge im Kindergartenjahr 2026/2027 steigen. Bereits jetzt sind weitere Erhöhungen für das Jahr 2027/2028 vorgesehen. Je nach Betreuungsform bedeutet dies für Familien eine Mehrbelastung von bis zu rund 350 Euro pro Jahr.
Kinderbetreuung darf jedoch kein Luxus werden. Sie ermöglicht Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, stärkt die frühkindliche Bildung und trägt wesentlich zur Chancengleichheit bei.
Wir erkennen an, dass die Stadt vor finanziellen Herausforderungen steht. Gerade deshalb wünschen wir uns einen offenen und transparenten Dialog über tragfähige Lösungen. Die Finanzierung der Kinderbetreuung darf jedoch nicht überwiegend zulasten der Familien erfolgen.
Initiiert vom Gesamtelternbeirat der Kindertagesstätten Tettnang – getragen von Eltern, Großeltern und allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für eine familienfreundliche Stadt Tettnang einsetzen.
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