Mit dieser Petition soll erreicht werden, dass die Petershauser Straße und Jahnstraße weiter für den Autoverkehr offen bleibt. Die kurzfristig bekannt gegebene Probe-Phase der Stadtverwaltung und die damit verbundene Sperrung des Bahnübergangs Peterhauser Straße soll nicht durchgeführt werden!
Wir wollen diese wichtige Verkehrsader für den neu entstandenen Kern von Petershausen erhalten. Gleichzeitig unterstützen wir die Bemühungen, Lösungen für die Verbesserung der Sicherheit der Radfahrer zu suchen. Wir fordern die Einbeziehung von unabhängigen Experten (außerhalb der Stadtverwaltung) und eine ergebnisoffene Analyse. Die Ergebnisse sollen der gesamten Öffentlichkeit zugängig sein und Grundlage für die Diskussion und Entscheidung sein. Mit Ihrer Unterzeichnung zeigen Sie, dass Sie nichts von den ALLES-ODER-NICHTS Lösungen halten!

Begründung

In der Sitzung des Technischen und Umweltausschusses Anfang Oktober 2014 wurde durch die Stadtverwaltung bekannt gegeben, dass man kurzfristig die Bahnschranke an der Peterhauser Straße / Jahnstraße durch die Einrichtung von Pollern und Schranken abriegeln wird. Dazu wäre nach Ansicht der Verwaltung auch kein Beschluss der Volksvertreter nötig, da da sich um ein normales Tagesgeschäft handelt. Tatsächlich geht es der Verwaltung wohl eher darum, vor Abschluß der Bauarbeiten in der Jahnstraße und der damit verbundenen Freigabe einer wichtigen Verkehrsachse Fakten zu schaffen. Die Autofahrer sollen sich gar nicht erst wieder daran gewöhnen, diese Straße zu benutzen und stattdessen einen Umweg von 1 Km in Kauf zu nehmen. Der geplanten Sperrung des Bahnübergangs gingen nun bereits mehr als 12 Monate Bauarbeiten voraus. Während dieser Zeit war das Befahren der Straße teilweise nicht möglich oder die Straßen wurden als Sackgasse ausgeschildert. Darunter haben alle Einzelhändler in der Petershauser Straße, Jahnstraße, Moltkestraße und den anliegenden Straßen gelitten. Die Existenz einiger Geschäfte ist gefährdet. Sollte die Sperrung kommen, so ist davon auszugehen, dass der Stadtteil mittelfristig an Attraktivität verlieren wird und zum reinen Transit-Gebiet wird. Vor der Baustelle hat sich das Gebiet zu einem Geheimtipp für viele Konstanzer und einige Einkaufstouristen entwickelt, da man ohne lange Staus und Wartezeiten zum Einkaufen kam. Dies sollte auch den Stadtplanern am Herzen liegen, da damit auch ein Beitrag zur Entschärfung der Verkehrssituation in der Altstadt geleistet wird.

Bitte Petition teilen und mitmachen! Wir wollen zeigen, dass es hier nicht um den Widerstand von Wenigen geht, sondern um die Meinung der Mehrheit!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan Lischka aus Konstanz
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Unterzeichner der Petition,
    unsere Petition gegen die Einrichtung einer Fahrradstraße in Petershausen ist Ende letzten Jahres abgelaufen. Mit mehr als 1.600 Unterschriften haben wir das Quorum und die Erwartungen deutlich übertroffen. Mittlerweile ist es recht ruhig um das fragwürdige Projekt geworden - vorerst. Denn im Hintergrund wird schon kräftig geplant und Politik gemacht. Zuerst die Verkehrszählungen, die bis heute noch nicht begonnen haben, dann das versprochene Aktionsprogramm des Baubürgermeisters für den Radverkehr ... .
    Leider haben die Verantwortlichen auch diese Petition nicht wirklich Ernst genommen und stellen die 1.600 Unterschriften immer wieder in Frage. Dabei ist das nur ein kleiner Teil der Leute die gegen ein solches Projekt sind.
    Wir benötigen daher weiterhin Ihre Unterstützung und werden Sie über die weitere Entwicklung informieren.

  • Sehr geehrte Unterzeichner,
    mittlerweile haben es viele von Ihnen sicher gemerkt: die Jahnstr. und Petershauser Str. sind wieder für den gesamten Verkehr geöffnet. Leider war es allerdings nicht direkt unsere Petition die das möglich machte, sondern eher Justitia die hier dem Treiben der Fahrradliga vorerst Einhalt gebot. Da es keine verlässlichen Zahlen zu den Verkehrsströmen in diesem Straßenzug gibt, werden nun die nächsten Monate erstmal fleißig Radfahrer und Autofahrer gezählt. Das soll Grundlage dafür sein, festzustellen, ob der Radverkehr tatsächlich die vorherrschende Verkehrsart ist. An dieser Stelle wird es auch schon spannend werden: Zum einen ist noch offen, wer diese Zählung durchführen soll (sollte es jemand von der Uni Konstanz sein, so wird diese Zählung sofort angefochten werden). Zum anderen wird spannend sein, wie sich der Verkehr in den kommenden Wochen und Monaten tatsächlich entwickelt.
    Es gibt noch viele andere offene Punkte, die das Vorhaben mehr als fragwürdig erscheinen lassen (Vorrangstraßennetz Konstanz, Einbeziehung C-Konzept bei der Entscheidung, Fahrradstraße als wirklich mildestes Mittel?, ...).
    Wir laden alle herzlich dazu ein, sich aktiv an der weiteren Diskussion zu beteiligen. Leider sind viele unsere Vertreter im Gemeinderat immer noch der Meinung, dass es eine breite Mehrheit für dieses Vorhaben gibt. Ob das wirklich so ist, wird sich ggfs. im Sommer 2015 zeigen, nachdem der Gemeinderat darüber entschieden hat.

Pro

Diese Straße würde bei Sperrung die angrenzende Steinstr. und die Umfahrungsstrecken, Schneckenburger Str., Theodor-Heuss-Str., Mainaustr. und Wollmatinger Str. zusätzlich belasten. Diese sind aber in ihrer jetzigen Form nicht für diesen Verkehr ausgelegt: sehr kurze Grünphasen (um dem Busverkehr u.a. Vorfahrt zu gewähren) und zu kurze Abbiegespuren (z.B. in der Wollmatinger Str. Richtung Oberlohnstr.). Außerdem wird die Ökologie bei dieser Entscheidung auf der Strecke bleiben: Umwege und längere Standzeiten werden die Ökobilanz ins Negative verdrehen.

Contra

Der Individualverkehr in seiner jetzigen Form (mit PKW in den letzten Winkel einer Stadt zu fahren) ist aus und vorbei! Dem ÖPNV und dem Fahrrad gehört die Zukunft. Wir können weiterhin nicht die teuersten Flächen unserer Kommunen mit Parkplätzen, Tiefgaragen und Straßen zubetonieren nur weil wir zu bequem sind uns klima- und umweltfreundlich fortzubewegen. Das Totschlagargument des Handels bz. der blockierten Einkaufsmöglichkeiten wenn man nicht bis an die Ladentheke mit dem Auto fahren kann ist hirnrissig (falls Gehirn vorhanden!). Was hat Einkaufen ursächlich mit Autofahren zu tun?