Die Sparpläne der Landesregierung gefährden die Zukunft des Gymnasiums und bedrohen den Bildungsstandort Baden-Württemberg.

Nehmen Sie sofort die geplanten Streichungen zurück!

Stoppen Sie den Raubbau am Gymnasium!

Begründung

Die schwierige Situation für Schüler, Eltern und Lehrer an unseren Gymnasien seit der Einführung von G8 wird durch die aktuellen Sparpläne der baden-württembergischen Landesregierung weiter verschärft:

Die Landesregierung setzt mit ihren massiven Einschnitten die Zukunftsfähigkeit des Gymnasiums aufs Spiel. Diese Sparpläne gefährden den Bildungs- und Erziehungsauftrag des Gymnasiums und damit den Bildungsstandort Baden-Württemberg!

Sollten die Pläne der Landesregierung Wirklichkeit werden, sind zahlreiche Aufgaben und begleitende Angebote betroffen. Dazu können u.U. folgende Punkte zählen:

  • Hausaufgabenbetreuung
  • Berufs- und Studienorientierung
  • Art und Umfang der naturwissenschaftlichen Experimente
  • Sorgfalt im Umgang mit den Sammlungen in den Naturwissenschaften
  • Gewalt-und Suchtprävention
  • Differenzierungs- und individuelle Fördermaßnahmen
  • pädagogische Weiterentwicklung der Schule
  • Evaluation
  • Ganztagesbetreuung
    1. Poolstunde (von den Schulen einsetzbare Stunde für sinnvolle Ergänzungen des Schulcurriculums und Fördermaßnahmen)

Das Geld, das die Landesregierung hier bei den Schulen einspart, werden viele Eltern wieder für Nachhilfe, Betreuungskosten am Nachmittag, privat finanzierte Unterstützungsmaßnahmen oder Privatschulen ausgeben müssen. Die naturwissenschaftlichen Sammlungen werden in diesem Fall nicht mehr so intensiv betreut und die Medienausstattung am Gymnasium wird ebenfalls in Mitleidenschaft genommen. Dies alles zieht längerfristig höhere Sachkosten nach sich.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Wenn man bessere Schulen will, dann brauchen diese Schulen mehr Geld. Das ist der Schlüssel zu Finnlands Schulerfolg, nicht das finnische Schulsystem. Mit der jetzigen Politik rettet man die HS nicht und macht die Gymn. kaputt. Meine Kinder waren auf "Gemeinschaftsschulen" in Kanada und den U.S.A. Die Schulen waren den unsrigen Gymnasien 2 Jahre hinterher in allen Fächern. Die GSs in BW werden zum Entstehen von guten, teuren Privatschulen führen, auf die nur reiche Eltern ihre Kinder schicken können. => Die Bildungsungerechtigkeit wird durch Gemeinschaftsschulen nicht kleiner sondern größer.

Contra

Ich habe die zitierte allgemeine Petition unterzeichnet, obwohl ich Gymnasial-Lehrerin bin. Ich finde es nicht gut, wenn wir als Lehrerinnen und Lehrer einander die knappen Mittel noch neiden und würde gern gemeinsam arbeiten statt gegeneinander.