Wir fordern ein sofortiges Umdenken - weg von Grünflächen und Stadtbild zerstörenden, Verkehrschaos bildenden, unsozialen, das Kindeswohl gefährdeten und unverhältnismäßigen Großbauwerken. Beispiel Panoramaweg/Echterdingerstraße

Wir fordern die Umsetzung von in Neubaugebietsplanung festgesetzten Bestandteilen und Zusagen, die den Interessenten, Grundstückskäufern und BürgerInnen gemacht wurden. Beispiel Kindergarten Gänsäcker II/Kühäcker

Wir fordern die Einhaltung von Bebauungsplänen, Baufenstern und Bauvorschriften nicht nur für uns BürgerInnen, sondern auch für die Stadt und finanzstarke Investoren.

Begründung

Die Stadt im Grünen mit dem "besonderen Flair" wird durch gigantische Wohnkomplexe zerstört. Ganze Bebauungspläne und Baufenster werden hierfür willkürlich und eigenmächtig im Sommerloch-Schnellverfahren durch den Gemeinderat verändert und verabschiedet.

Die Anregungen und Interessen der BürgerInnen werden missachtet.

Das Vertrauen von uns Waldenbucher BürgerInnen ist in seinen Grundfesten erschüttert!

Wo bleibt da das Wohl des Kindes, der Familien und auch der Senioren? Und was bitteschön kommt als nächstes?

Wir werben für das Wahrnehmen und Umsetzen unserer Interessen durch den von uns gewählten Gemeinderat.

Details:

Bauwahnsinn 1: Panoramaweg / Echterdinger Strasse (ehemals Gelände Neuapostolische Kirche und unterhalb) Planung: 2 Wohnkomplexe mit mindestens 30 Wohneinheiten, 6 Stockwerke mit Tiefgarage, Bauhöhe bis zu 17m, Flachdachbau.

Bauwahnsinn 2: Gansäcker II/ Kühäcker - festgesetztes Grundstück Kindergartenbauplatz (dem im Bebauungsplan betitelten "Quartiersmittelpunkt" mit großer zusammenhängender Grünfläche zum Martinuszentrum) Planung: 3 Wohnkomplexe mit 24 Wohneinheiten und 9,80m Höhe, Tiefgarage unter Wohnkomplexen mit Zufahrt direkt neben Kirchen- und Veranstaltungsräumen des Martinuszentrums.

Bauwahnsinn 3: Wegfall des geplanten, festgesetzten und dringend benötigten Kindergartens im Neubaugebiet Gansäcker II/ Kühäcker (Grünfläche neben Kleinkindspielplatz / Martinuszentrum) Planung: Mehrgenerationenhaus inkl. Kindergarten mit min. 90 Kindern aus dem bisherigen Tilsiter Kindergarten im Erdgeschoss (Grünfläche beim Hallenbad / aktuell Standort Flüchtlingsunterkunft). Dafür jedoch Auflösung des Tilsiter Kindergartens. In welchen der jetzt schon teils gnadenlos überfüllten Kindergärten (Geburtenrate und Zuzug steigend) bei denen alle erst einmal auf eine Warteliste kommen, gehen dann die vielen zusätzlichen Kinder aus den neuen Wohnkomplexen und weiteren Bauvorhaben der Stadt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan Schweizer aus Waldenbuch
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
Pro

Vgl. Gegenargument bei Contra. Es gibt in WaBu genügend (46)unbebaute Bauplätze. Der KiGa-Bauplatz auf Gänsäcker/Kühäcker wurde den Eigentümern im Rahmen des Flächenabzuges von 45 % beim freiwilligen Umlegungsverfahren für einen Kindergarten entzogen. Grenzwertig sind bereits 30 % Flächenabzug. Wer hat damals den Bedarf nach einem KiGa ermittelt ? Auf 1600 qm soll jetzt stattdessen Wohnbebauung mit 24 Wohnungen realisiert werden, obwohl zeitnah weiterer Bedarf an KiGa-Plätzen besteht. Das Grundstück "im Gaiern" mit 1000 qm wird zusätzlich zum Panoramaweg mit noch 12 Wohneinheiten bebaut.

Contra

Die Argumente bezüglich des Kindergartens sind nicht den Fakten entsprechend. Waldenbuch hat kein Betreuungsproblem in diesem Bereich. Alle Fakten hierzu finden sich in der Kindergartenbedarfsplanung. Es wurden sogar insbesondere für Kleinkinder zunächst zu viele Plätze aufgebaut. Der angebliche Bauwahnsinn entspricht einfach einer effektiven Nutzung der knappen Ressource Bauplatz. Ähnliche Häuser stehen erfolgreich in Sichtweise.