Petition richtet sich an:
Über diese Petition entscheiden das Bundesministerium für Gesundheit, der Deutsche Bundestag und der Bundesrat.
Die Verhinderungspflege darf 2027 nicht abgeschafft oder in ein kleineres Budget überführt werden. Wir fordern den vollständigen Erhalt der Verhinderungspflege und der Kurzzeitpflege in ihrer bisherigen Höhe, damit pflegende Angehörige weiterhin planbare Entlastung erhalten.
Begründung
Meine Frau pflegt ihren Vater mit Pflegegrad 3 bei uns im gemeinsamen Haushalt. Sie trägt die Hauptlast der täglichen Pflege – körperlich, emotional und zeitlich. Die Verhinderungspflege ist für sie die einzige Möglichkeit, überhaupt einmal durchzuatmen, Arzttermine wahrzunehmen oder sich von der ständigen Belastung zu erholen.
Wenn diese Leistung 2027 abgeschafft und in ein kleineres Notfallbudget umgewandelt wird, bedeutet das für meine Frau: keine planbaren Pausen mehr, keine Entlastung, keine Erholung. Genau die Menschen, die das Pflegesystem am Laufen halten, werden damit weiter überfordert.
Laut Bundesministerium für Gesundheit werden rund 80 % aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt – überwiegend von Angehörigen. Studien zeigen, dass pflegende Angehörige ein erhöhtes Risiko für Burnout, Depressionen und körperliche Erkrankungen haben (Quelle: Deutsches Zentrum für Altersfragen, Pflegereport 2025).
Wenn die Verhinderungspflege wegfällt, trifft das Familien wie uns direkt:
Meine Frau verliert ihre einzige planbare Entlastung
Die Pflege wird gesundheitlich riskanter
Die Versorgung zu Hause wird instabiler
Ein früherer Heimeinzug wird wahrscheinlicher – und teurer für das System
Diese Petition ist wichtig, weil die geplanten Kürzungen pflegende Angehörige wie meine Frau massiv schwächen. Wir brauchen mehr Unterstützung, nicht weniger.
Für meine finanzielle Sicherheit