236 Unterschriften
Petition richtet sich an: Bürgermeister Iris Ploog, Ratsversammlung
Wir fordern, die Kosten grundlegend zu senken, die unflexiblen Module an die Bedürfnisse der Familien anzupassen, die verpflichtende Mitfinanzierung nicht genutzter Leistungen, insbesondere der Ferienbetreuung, grundsätzlich zu unterlassen und ein transparentes sowie sozial tragfähiges Buchungssystem einzuführen. Darüber hinaus fordern wir, die Interessen berufstätiger Eltern stärker zu berücksichtigen und die AG-Angebote für alle Kinder zugänglich zu machen, auch wenn sie nicht an die Betreuung angeschlossen sind.
Begründung
Die Familien in unserer Stadt haben die Belastungsgrenze erreicht! Die geplanten Maßnahmen, bedeuten für viele Eltern erhebliche finanzielle Mehrbelastung, weniger Wahlfreiheit und eine Benachteiligung von Kindern.
- extreme Kostensteigerung von bisher 50€ um mehr als das dreifache.
- Zwang durch verpflichtende Modulstrukturen - wer die Spätbetreuung bucht, ist gezwungen auch die Frühbetreuung 7-8 Uhr zu buchen unabhängig davon ob sie genötigt wird.
- zusätzlich sollen Eltern die Ferienbetreuung verbindlich mitfinanzieren, selbst wenn kein Bedarf besteht.
- Die Teilnahme an AGs ist nicht mehr Schulgebunden somit auch nicht mehr zugänglich für Kinder, die nicht in der Betreuung sind.
Der notwendige Ausbau wird offenkundig zu lasten der Eltern finanziert.
Dies stellt aus unsere Sicht einen klaren Systemfehler dar:
Ein freiwilliges Betreuungsangebot wird hier faktisch in ein verpflichtendes Kostenmodell überführt
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
12.06.2026
Sammlung endet:
11.12.2026
Region:
Eckernförde
Kategorie:
Familie
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Ich bin alleinerziehend und bekomme keinerlei Sozialleistungen, weil ich knapp über jeder Grenze liege. Die massive Kostensteigerung für die steuerzahlende Bevölkerung bei gleichzeitiger Kostenfreiheit für TransferleistungsempfängerInnen lässt die normalen BürgerInnen an ihrem Lebenskonzept im Hamsterrad zweifeln. So werden gesellschaftliche Gräben und Sozialneid erzeugt in einer Gesellschaft, die viel stärker zusammenrücken müsste, um sich gegen die rechtsextremen Parteien zu behaupten. Die arbeitende Bevölkerung darf nicht bestraft werden. Und schon gar nicht Alleinerziehende. Ich bin am überlegen, ob ich nicht weniger arbeiten sollte, damit ich weniger verdiene, um Wohngeld beziehen zu können, um von den Kosten der Kinderbetreuung befreit zu werden. Ich wäre finanziell ähnlich aufgestellt bei weniger Arbeit. Das kann doch nicht der Weg sein!! Kinderbetreuung sollte bei nachgewiesener Erwerbstätigkeit bestenfalls kostenfrei sein. Familien dürfen nicht bestraft werden. Erwerbstätigkeit darf nicht bestraft werden.
(Bearbeitet)
Weil im aktuelle Vorhaben der Stadt eine Diskriminierung von berufstätigen Eltern steckt und
weil Kindern, die vorher Mittag gegessen haben und direkt in die AG gegangen sind, nun genötigt werden ein “Modul” zu buchen und eine Betreuung zwischen Schulschluss und Anfang AG gar nicht in Anspruch nehmen.
Was ist wenn die AG entfällt ? Gibt es dann den monatlichen Betrag dieses Moduls zurück?
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Weil es um meine Bedürfnisse geht