138 Unterschriften
Petition richtet sich an: Der Betriebsausschuss des TBZ Flensburg sowie die Stadtverwaltung Flensburg, insbesondere der Umwelt- und Planungsausschuss.
Stopp der übermäßigen Mahd und Wegverbreiterungen durch das TBZ in Flensburg – stattdessen naturnahe Pflege
Begründung
ehr geehrte Damen und Herren,
mit zunehmender Sorge beobachten viele Bürger*innen in Flensburg die fortschreitende Veränderung unserer städtischen Grünflächen: Wegränder und Wiesen werden großflächig abgemäht, Wege verbreitert, Knicks gerodet, Bäume gefällt – auch in eigentlich geschützten oder naturnahen Bereichen wie dem Handewitter Forst, dem Niehuuser Wald oder dem Twedter Feld.
Diese Maßnahmen stehen im direkten Widerspruch zu dem, was unsere Stadt in Zeiten von Artensterben, Klimakrise und zunehmender Bodenversiegelung eigentlich braucht: Mehr unversiegelte, naturnahe Flächen, nicht weniger.
Konkret fordern wir:
- Einen sofortigen Stopp der übermäßigen Mäharbeiten an Wegrändern und Grünstreifen
- Den Verzicht auf unnötige Verbreiterung bestehender Wege
- Den Schutz vorhandener Obstbäume, Knicks und ökologisch wertvoller Strukturen
- Die Umwandlung pflegeintensiver Rasenflächen in blühende, artenreiche Biotope
- Eine zurückhaltende, naturverträgliche Grünpflege im gesamten Stadtgebiet
Es ergibt ökologisch keinen Sinn, neben ohnehin breiten Wegen weitere Grünstreifen zu entfernen. Diese Flächen dienen als Rückzugsorte für Insekten, Vögel, Kleinsäuger – und sind damit essenziell für das ökologische Gleichgewicht. Zudem erhöhen breite Wege nicht automatisch die Aufenthaltsqualität. Im Gegenteil: Der Verlust von Wildpflanzen und Blühflächen verschlechtert das Mikroklima, reduziert Biodiversität und macht unsere Stadt eintöniger und heißer.
Städte haben eine besondere Verantwortung beim Erhalt der biologischen Vielfalt – und sie haben auch große Chancen: Mit einer klugen, ökologisch sensiblen Pflege öffentlicher Flächen können sie Lebensräume erhalten, Arten schützen und das Stadtbild lebendiger gestalten.
Wir wünschen uns:
Eine Stadt, die der Natur wieder Raum gibt – und damit auch den Menschen.
Diese Petition richtet sich an:
- Das Technische Betriebszentrum Flensburg (TBZ)
- Die Stadtverwaltung Flensburg
- Die zuständigen Ausschüsse für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung
Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit uns für eine umweltfreundlichere Pflege der Flensburger Grünflächen ein.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
17.06.2025
Sammlung endet:
16.05.2026
Region:
Flensburg
Kategorie:
Umwelt
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Unter der letzten Bürgermeisterin wurde abgesägt und gerodet was ging, um alte Bäume zu ersetzen, dauert es Jahre. Wir haben unserer Straße weiterhin selbigen Ärger, ein übereifriger Hausmeister sagte vor 3 Jahren in den Wald, der hinter den Häuser sich durchzieht, fröhlich ohne Kenntnisse herum. Dadurch hat er erfolgreich den borkenkäfer verbreitet, da falsche Jahreszeit, und abfallholz liegenblieb. Nun sind 90% der Bäume Tod! Danke :( dafür, eichhörnchen, Vögel, uvm. Es gab hier sogar käutzchen..es ist alles weg, nicht nur TBZ muss umdenken, auch alle weiteren Dienstleister, die meinen, sie verstehen was vom gartenbau! Ein gesunder Garten sowie eine gesunde bewachsenen Fläche, ist niemals gerade, und erfreut viele Menschen und auch Tiere, mit ihrer Blüte und Kraft. Vielleicht sollten sich all diese Herren, mal in einem schönen, Natürlich gepflegten Garten setzen, wo der Kreislauf der Natur zum grossen Teil selbst funktiert, spart arbeitslosen, Material und siehe da, es kommen dann sogar Igel, Vögel, Insekten, eichhörnchen, Eulen Vögel usw und das alles in einer Stadt, co2 wird gratis gemacht ..Nicht die NATUR muss sich anpassen sondern der Mensch mit Verantwortung!!!
Ich möchte das die kleinen Tiere geschützt werden die Winterschlaf halten.
Es kann nicht sein das Hauseigentümer mit Garten und Grünflächen Auflagen haben und das Grünflächenamt Flensburg in der Winterzeit mit Genehmigung roden darf.
Es gibt Spürhunde die hätten eingesetzt erden können zur Sicherheit.
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Welche Natur wollen wir schützen? Die bereits vorhandene Natur? Die bereits zerstörte Natur, die teilweise als "Ausgleichsfläche" reaktiviert wird?
Die vom Menschen zerstörte Natur ist und bleibt zerstört, da helfen auch keine halbherzigen "Reanimationsmaßnahmen".