Der Deutsche Bundestag möge beschließen, auf Bundesautobahnen an geeigneten Stellen Hinweisschilder, -plakate oder -tafeln anzubringen, die die Verkehrsteilnehmer an das geltende Rechtsfahrgebot erinnern.

Begründung

Gemäß § 2 Abs. 2 StVO gilt in Deutschland das Gebot, möglichst weit rechts zu fahren. Dennoch wird diese Regelung von vielen Verkehrsteilnehmern konsequent missachtet. Durch das unnötige Fahren auf einer mittleren oder linken Spur, trotz freier rechter Fahrbahn, wird die Fahrbahn künstlich verengt und ein Spurwechsel der nachfolgenden Fahrzeuge provoziert. Dies birgt einerseits Gefahren für die Verkehrssicherheit in sich - insbesondere, wenn dadurch relativ langsame Fahrzeuge gezwungen sind, zum Überholen auf die linke, statt mittlere Spur zu wechseln und so die Gefahr für Auffahrunfälle steigt. Andererseits ist dieses Phänomen mit eine Hauptursache für die Entstehung von Staus; welche nicht nur nervig sind, sondern auch enorme wirtschaftliche und ökologische Schäden verursachen.Aus diesem Grund wird vorgeschlagen, am Vorbild bereits existierender Kampagnen (wie bspw. zur Verringerung der Fahrgeschwindigkeit, zur Anschnallpflicht und zur Bildung von Rettungsgassen) an Autobahnen Schilder, Plakate oder Tafeln anzubringen, welche die Verkehrsteilnehmer an das geltende Rechtsfahrgebot erinnern. Dies sollte vor allem an Stellen erfolgen, die in der Vergangenheit als Schwerpunkt für entsprechende Verstöße aufgefallen sind, oder dazu ein besonderes Potenzial bieten (etwa auf drei- und mehrspurigen Streckenabschnitten oder an Steigungen).

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