Straßenverkehrs-Ordnung - Einführung einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung (180 km/h) auf Autobahnen

Petitioner not public
Petition is directed to
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
71 Supporters 71 in Deutschland
The petition is denied.
  1. Launched 2017
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. dialogue
  5. Finished

Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

Mit der Petition wird die Einführung einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung auf bundesdeutschen Autobahnen von 180 km/h gefordert.Ziel ist in erster Linie die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf deutschen Autobahnen mit dem Ziel der deutlichen Senkung der schweren Verkehrsunfälle mit Verkehrstoten.

Reason

10 gute Gründe dafür:1. Endlose LKW-Kolonnen auf der rechten Spur zwingen die stetig ansteigende Zahl von Reisebussen, Gespannen und ausländischen Kleintransportern mit Speedlimit zum Ausscheren auf die linke Fahrbahn. Das stellt ein hohes Gefahrenpotential dar, wenn auf der linken Spur ein sehr schnelles Fahrzeug im Anflug ist.2. Ein ungebremster Aufprall auf einen unvermittelt zum Überholen ausscherenden Bus oder LKW oder PKW mit Anhänger würde mit einer Differenzgeschwindigkeit von max. 100 km/h erfolgen, die Sicherheitsausstattungen der meisten modernen KfZ können die Folgen für die Insassen bei der Wucht dieses Aufpralls noch maßgeblich mindern. 3. Deutschland ist das einzige Land ohne allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Einführung einer allgemeinen Höchstgeschwindigkeit wäre auch ein Signal an die europäischen Nachbarn, zum einen, dass ein Limit sicherheitstechnisch auch aus deutscher Sicht sinnvoll ist, zum anderen jedoch, dass die Nachbarn ihre derzeitigen 120 oder 130 Km/h überdenken mögen und ggfs anheben.4. Einsparung von grossen Mengen an Verkehrsschildern, wo auf weiten Strecken der bundesdeutschen Autobahnen ein Limit (mit ständiger Wiederholung) eingeführt ist.5. Eine Höchstgeschwindigkeit von 180 Km/h beeinträchtigt die Reisezeiten in der Regel in keiner Weise. 6. Bei Nacht, eben dann, wenn sehr schnelle Autofahrer die 200-km/h-Marke weit überschreiten, kann selbst ein professioneller LKW- oder Busfahrer diese Geschwindigkeit durch den Rückspiegel nicht mehr einschätzen. Ein Fahrer kann nachts über den Rückspiegel lediglich noch bestimmen, dass der herannahende sehr schnell ist, jedoch nicht wie schnell. Diese Unmöglichkeit der Einschätzung von Geschwindigkeiten >200 km/h führt immer wieder zu gefährlichen Situationen und schweren Verkehrsunfällen, mit Folgen auch für die anderen durch Staubildung und von Folge-Auffahrunfällen.7. Verringerung des Verbrauchs und damit der Umweltbelastung. Da der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit ansteigt, erhöht sich der Verbrauch bei Geschwindigkeiten >200 km/h drastisch mit jedem Stundenkilometer. Bei einer Vollgasfahrt mit mehr als 200 km/h können je nach Fahrzeug Verbräuche von weit mehr als 20 l / 100 km auftreten.8. Fahrzeuge, die bauartbedingt mehr als 200 km/h fahren können, müssen entweder einen elektronischen Begrenzer eingebaut haben bzw. müssen damit nachgerüstet werden, oder aber es ist ein manipulationssicherer Bordcomputer/Fahrtenschreiber vorzuschreiben, mit dem man nach einem Unfall diese sog. Blackbox auslesen und das Fahrverhalten analysieren kann. 9. Harmonisierung des Verkehrsflusses zwischen LKW, Reisebussen, Gespannen, Elektrofahrzeugen, Fahranfängern einerseits und dem professionellen zügigen Vielfahrer andererseits.10. Nachhaltige Reduzierung von übermotorisierten Fahrzeugen und dem sog. "Rasertourismus".

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News

  • Pet 1-18-12-9213-045085 Straßenverkehrs-Ordnung

    Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 08.11.2018 abschließend beraten und
    beschlossen:

    Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden
    konnte.

    Begründung

    Mit der Petition wird die Einführung eines allgemeinen Tempolimits von 130 km/h bzw.
    von 180 km/h auf Bundesautobahnen, von 80 km/h bzw. 100 km/h auf Bundesstraßen,
    von 80 km/h auf Landstraßen und von 30 km/h im innerstädtischen Bereich gefordert.

    Zu der auf der Internetseite des Deutschen Bundestages veröffentlichten Eingabe
    liegen dem Petitionsausschuss 72 Mitzeichnungen und 44 Diskussionsbeiträge sowie
    sechs weitere sachgleiche Eingaben vor. Sie werden einer gemeinsamen
    parlamentarischen Prüfung unterzogen.... further

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