Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Im Namen der Menschenwürde plädiere ich für gesetzliche Regularien, um das Leben der Tiere in Großbetreiben, in den Medien als "Massentierhaltung" bekannt, auf ein akzeptables Niveau zu heben und dabei einen realistischen Kompromiss auch im Interesse der Unternehmer und Verbraucher zu erzielen. Forderungen/Anregungen für Gesetzesentwürfe: - Eine Mindestfläche von 5 Quadratmetern pro Tier, bei Großvieh 10 m² (dies ist eine auch finanziell sinnvolle Maßnahme, um psychische und physischen Schädigungen der Tiere vorzubeugen wie kannibalisches Verhalten und Minderung der Fleischqualität, ebenso wird das Antibiotikum überflüssig, da dieses zur Hemmung der Entzündungen und Geschwüre auf der Haut vergeben wird) - tägliche Ausgangszeiten unter freiem Himmel mit der Möglichkeit zur für die Tierart ausreichenden Bewegung (bzw. bei Geflügel ständig offenstehender Teil des Geheges in natürlicher Umgebung wie Wiese/Rasen) - Verbot von Käfighaltung für alle Tierarten, dafür strenge Sanktionen - Kontrolle des Futters durch die Behörden (Verhinderung von Beimischung von Antibiotika, welche das Grundwasser verseuchen und für den Verbraucher schädlich sind) strenge Kontrollen durch offizielle Beauftrage, die bundesweit - schmerzfreie Schlachtung mit vorherige Betäubung
Begründung
Natürlich wird jeder schon von den Gräueltaten in Massentierhaltungen gehört haben und es gibt genug tierschutzverbände, die sich für Tiere einsetzen. Aber Politik und Landwirtschaft sind aus finanziellen Gründen nicht an Gegenmaßnahmen interessiert, und auch einige Verbraucher fürchten einen Preisanstieg des Billigfleischs. Ganz ohne Anstieg der Preise wird sich der Wandel der Tierhaltung hin zu Qualität und Gewissenhaftigkeit nicht vollziehen, aber die Vorteile sind auch für Unternehmer auf lange Sicht hin nicht von der Hand zu weisen. Weniger Krankheiten, die sich auf den Menschen übertragen können, eine deutlich erhöhte Qualität der Produkte und das Überflüssigwerden von Medikamenten und künstlichen Futtermitteln.
Um die Wirtschaft von diesem Anliegen zu überzeugen, muss man lernen, in Ihrer Sprache zu sprechen, der Sprache des Geldes, und Ihnen die Vorteile für sie aufzeigen, statt hohe Kosten und weniger Rentabilität zu fordern, denn das macht kein Unternehmer mit.