• Von: Eva-Maria Friedel mehr
  • An: Präsidium der HCU Hamburg
  • Region: Hamburg mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 467 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Studentische Arbeitsräume sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit!

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Sehr geehrtes Präsidium,

mit Bestürzung haben wir Ihre Email vom 27.Mai 2014 zur Kenntnis genommen, dass die Arbeitsräume im Mexikoring geräumt werden müssen.
Mit der Schließung der Arbeitsräume im Mexikoring fallen nun auch die aller letzten Arbeitsräume der HCU Hamburg weg, in denen man zu jeder Tageszeit frei arbeiten kann.

Diese Entwicklung der Hochschule, die sich stolz „Universität der Baukunst und Metropolenentwicklung“ nennt ist, unserer Meinung fatal und wird den gewünschten Aufschwung der HCU am neuen Standort weit verfehlen.

Begründung:

Wir Studenten der kreativen Fachrichtungen wie Architektur, Stadtplanung, Urban Design und Kultur der Metropolen, brauchen Arbeitsräume, in denen wir jeder Zeit zusammen arbeiten können, unsere Modelle und Materialien unterbringen können und in denen ein kreatives und ungestörtes Arbeiten sowie Austauschen möglich ist.

„Denn Architektur und Stadtplanung ist mehr als Pläne zeichnen und Modelle bauen. Kreatives Denken entspringt durch die Überlagerung von Wissen und Lebensweise. In dem Umfeld eines Arbeitsraumes ergeben sich dann Ideen und Konzepte, nicht nur „Häuser“ oder „Gebautes“ oder welche Kategorien auch immer auf den ersten Blick relevant scheinen.“ (TU Wien)
Durch das Zusammenarbeiten entwickelt sich eine völlig andere Dynamik, als wenn man in seinem „stillen Kämmerlein“ alleine arbeiten muss. Denn die Begeisterung und Motivation des anderen wirkt ansteckend. Und diese herrscht in einem gut funktionierenden Arbeitsraum permanent.

Die flexiblen Arbeitsplätze, die zur Zeit an der HCU angeboten werden, kommen diesem Ziel leider nicht nach. Da das Geschoss nicht in Räume unterteilt ist, kommt es zu den Stoßzeiten zu extremen Geräuschbelastungen. Zudem kann man seine Materialien nicht auf „seinem Tisch“ stehen lassen, da es keine festen Tische gibt. Man muss also mit Styrocutter und Modell nach Hause fahren. Außerdem hindern einen die Öffnungszeiten der Hochschule an einem kreativen „Workflow“. Oft muss man den Platz verlassen, wenn man gerade noch mitten im Entwurf steckt.

Diese Fakten führen dazu, dass wir Studenten zur Zeit oft alleine zu Hause arbeiten, was alles andere als befriedigend ist. Durch die ständige Pendelei mit Modell, Styrocutter etc. verlieren wir sehr viel wertvolle Zeit und der Austausch unter den Studenten ist damit nicht mehr gegeben.

Deswegen trifft man zur Zeit nachmittags oder abends auch kaum Studenten an der HCU an, was für eine kreative Hochschule mehr als peinlich ist.

Wir appellieren an Sie- liebes Präsidium- WIR BRAUCHEN DRINGEND ARBEITSRÄUME!
Bitte lassen Sie sich schnell eine Lösung einfallen, mit der alle leben können. Vielleicht wären z.B. Container vor der Hochschule oder das Umfunktionieren einiger Seminarräume eine vorübergehende Lösung, bis die Arbeitsräume im Oberhafen fertig gestellt sind.

Unsere Situation ist wirklich prekär und wir fordern Sie dazu auf, umgehend etwas zu ändern. Als Studenten haben wir nicht die finanziellen Mittel, uns einen Büroraum in Hamburg anzumieten und wir sind der Meinung, dass studentische Arbeitsräume kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit sind. Eine Hochschule, die ihren Studenten keine Arbeitsräume zur Verfügung stellt, gefährdet die Qualität der Lehre.

Wir glauben, dass wir auch vielen anderen Studenten aus dem Herzen sprechen!

Mit dieser Petition wollen wir verdeutlichen, dass wir mit unserer Meinung nicht alleine stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Angela Koch & Eva-Maria Friedel
(Fachbereich Architektur)

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hamburg, 31.05.2014 (aktiv bis 27.06.2014)


Neuigkeiten

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PRO: Diese Uni-Gebäude hat Charm und Funktionalität eines Rohbaus. Leere Büros, nutzerunfreundliche Multifunktionsflächen auf archaisch - gar gesundheitsgefährdenden "Büromöbeln", betriebskostenintensive Oberflächen, fehlende Barrierefreiheit (zugängliche ...

CONTRA: Ich bin Ex-HCUler. Und ich muss echt sagen: Ihr seid traurig! Kann es wirklich sein, dass ein Anliegen, was ALLE interessieren sollte nach fast einem Monant nichteinmal 500 Stimmen zusammenbekommt? Davon gerade einmal knapp über 300 in Hamburg selbst ...

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