Region: Duisburg

Tempo 30 auf der Trompeter Straße in Duisburg Bergheim, für mehr Sicherheit für Kinder, Radfahrer

Petition richtet sich an
Stadt Duisburg

159 Unterschriften

4 %
131 von 3.300 für Quorum in Duisburg Duisburg

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  1. Gestartet 15.06.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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Petition richtet sich an: Stadt Duisburg

Liebe Anwohner, Nachbarinnen und Nachbarn, Verkehrsteilnehmer zu Fuss , Rad, Auto , LKW,

die Trompeter Straße (Abschnitt Brücke Cölve bis Verteilerkreis Impelmann) ist in ihrem aktuellen Ausbauzustand für Tempo 50 nicht mehr sicher zu befahren.
Wir fordern daher die Stadt Duisburg auf, sofort eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf diesem Abschnitt anzuordnen.
Warum Tempo 30 dringend notwendig ist:

  • Schutzstreifen ohne ausreichenden Platz: Die aufgemalten Schutzstreifen für Radfahrer sind ohne bauliche Trennung. Durch die vier Mittelinseln wird die Fahrbahn so stark verengt, dass ein Überholen mit dem vorgeschriebenen 1,50 m Sicherheitsabstand bei Tempo 50 physikalisch unmöglich ist.
  • Gefährliche Systemwechsel: An mehreren Stellen endet der baulich getrennte Radweg abrupt und zwingt Radfahrer plötzlich auf die Fahrbahn. Autofahrer rechnen nicht damit – bei 50 km/h bleibt kaum Reaktionszeit.
  • Schulweg und besonders schutzbedürftige Gruppen: Die Straße ist täglicher Schulweg für die Kinder der Van-Gogh-Grundschule und des angrenzenden Kindergartens. Ältere Menschen queren regelmäßig zum Friedhof oder zur Bushaltestelle. Die kurvige Streckenführung und schlechte Sicht machen Tempo 50 unverantwortlich.
  • Bushaltestellen auf der Fahrbahn: Sechs Haltestellen ohne Buchten. Busse halten direkt auf der Fahrbahn – einige in Kurven. Gefährliche Überholmanöver und Sichtbehinderungen sind die Folge, besonders für ein- und aussteigende Schulkinder.
  • Geschäftsbereich mit hohem Fußgängeraufkommen: Vor REWE, der Physiotherapiepraxis und „Sandras Poststübchen“ queren ständig Menschen die Straße. Lieferverkehr und parkende Fahrzeuge auf dem Radweg verschärfen die Situation zusätzlich.
  • Schlechte Sichtverhältnisse: Kurven, große Bäume, starke Lichtwechsel und die neue Kuppe an der Cölve-Brücke führen zu gefährlichen Sichtbehinderungen.

Die Trompeter Straße ist ein klassisches Beispiel dafür, dass die Infrastruktur und die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr zusammenpassen. Tempo 50 suggeriert eine Sicherheit, die hier nicht existiert.
Tempo 30 ist keine Bevormundung – es ist hier eine notwendige Gefahrenabwehr.
Wir fordern die Stadt Duisburg auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und Tempo 30 auf dem gesamten kritischen Abschnitt der Trompeter Straße schnellstmöglich einzuführen.
Bitte unterstützt diese Petition mit Eurer Unterschrift!
Je mehr wir sind, desto größer ist der Druck auf die Verwaltung und Politik.
Sicherheit vor Bequemlichkeit – für unsere Kinder und alle Verkehrsteilnehmer!

Begründung

1. Verstoß gegen das Überholverbot bei Gegenverkehr (§ 5 Abs. 4 StVO) Die Fahrbahn verfügt über aufgemalte Schutzstreifen für Radfahrer ohne bauliche Trennung. Zusätzlich verengen vier installierte Querungshilfen (Mittelinseln) die Fahrbahn erheblich. An diesen Stellen ist es physikalisch unmöglich, einen Radfahrer mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 1,50 m zu überholen. Tempo 50 suggeriert hier eine Überholbarkeit, die de facto nicht existiert und zu lebensgefährlichen Beinahe-Unfällen führt.
2. Erzwungene Gefahrenmomente durch Systemwechsel der Radführung An drei Stellen im Streckenverlauf endet der baulich getrennte Radweg abrupt und führt den Radverkehr zwangsweise auf die Fahrbahn. Kraftfahrzeugführer rechnen nicht damit das Radfahrer unvermittelt auf die Straße einfahren. Bei Tempo 50 ist die Reaktionszeit zu gering, um diesen infrastrukturellen Planungsfehler sicher auszugleichen. An einer Stelle ist nicht mal erkennbar das es ein Radweg sein soll. Es wechselt der Radweg Belag für 50m in den gleichen wie für Fussgänger. 
3. Besondere Schutzbedürftigkeit (Van-Gogh-Grundschule & Kindergarten) Die Trompeter Straße ist ein Schulweg für die Kinder der Van-Gogh-Grundschule sowie des angrenzenden Kindergartens. Zudem queren im Bereich des Friedhofs regelmäßig ältere Menschen die Fahrbahn die mit dem Bus oder Fahrrad anreisen. Die kurvige und dadurch schlecht einsehbare Streckenführung lässt bei Tempo 50 keinen ausreichenden Bremsweg zu, um auf unvorhergesehene Situationen dieser besonders schutzbedürftigen Gruppen zu reagieren.
4. Haltestellenmanagement auf der Fahrbahn Im genannten Abschnitt befinden sich 6 Bushaltestellen ohne eigene Haltebuchten. Busse halten unmittelbar auf der Fahrbahn. Dies führt bei Tempo 50 regelmäßig zu riskanten Überholmanövern in den unübersichtlichen Kurvenbereichen, was insbesondere für ein- und aussteigende Schulkinder eine massive Bedrohung darstellt. Der Bus hält zudem auch noch auf dem Radweg.
5. Funktion als Zubringer zum Naherholungsgebiet Die Straße dient als Hauptzugang zu einem stark frequentierten Naherholungsgebiet. Das hohe Aufkommen an ortsfremden PKW-Fahrern, die auf Radfahrer und Fußgänger treffen, erfordert eine Harmonisierung der Verkehrsgeschwindigkeiten, um das Gefahrenpotential der engen, kurvigen Straße zu senken.
6. Gefahrenschwerpunkt Geschäfts- und Versorgungsbereich (Höhe REWE / Poststübchen / Physiotherapie) In diesem Abschnitt kumulieren verschiedene Nutzungsansprüche, die bei Tempo 50 nicht mehr sicher beherrschbar sind:

  • Komplexes Querungsaufkommen: Patienten der Physiotherapiepraxis (oft mobilitätseingeschränkt) sowie Kunden der Post und des Lebensmitteleinzelhandels queren hier ständig die Fahrbahn. Ein gesichertes Überqueren ist bei fließendem Verkehr mit 50 km/h aufgrund der hohen Fahrzeugdichte kaum möglich.
  • Logistik-Konflikte: Bei „Sandras Poststübchen“ sind Postfahrzeuge systembedingt gezwungen, zum Be- und Entladen auf dem Radweg zu halten. Dies führt regelmäßig dazu, dass Radfahrer unvermittelt auf die Fahrbahn, Gehweg oder in die Bushaltestelle ausweichen müssen.
  • Blockade durch ÖPNV: Die direkt gegenüber der REWE-Zufahrt liegende Bushaltestelle führt bei jedem Halt zu einem vollständigen Erliegen des Verkehrsflusses oder zu hochgefährlichen Sichtbehinderungen im Ein- und Ausfahrtsbereich des Marktes.
  • Infrastrukturelles Defizit am Verteilerkreis: Unmittelbar hinter diesem Bereich endet die bauliche Radwegeführung am Verteilerkreis Impelmann vollständig. Radfahrer werden hier ohne Schutzraum in den Kreisverkehr geleitet, was eine akute Unfallgefahr darstellt.

7. Gefahr durch schlechte Sicht Die Straße weist einen kurvigen Verlauf auf. Zusätzlich behindern große Bäume die Sicht, da sie je nach Tageszeit und Sonneneinstrahlung für starke Lichtwechsel sorgen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sven Syré, Duisburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 15.06.2026
Sammlung endet: 14.12.2026
Region: Duisburg
Kategorie: Verkehr

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30km/h grundsätzlich innerhalb von Ortschaften - erhöht die Sicherheit für alle Menschen und vermindert das Risiko vor wegelagernden Blitzern. 130km/h Maximalgeschwindigkeit auf Autobahnen. spart Ressourcen

Es gibt keinen Anlass für Tempo 30, um die Strecke noch langsamer zu machen. Die baulich getrennten Radwege enden am Ende, als auch am Anfang, nicht zwischendurch. Will ein Radfahrer auf die Straße, so muss er sich in den fließenden Verkehr einordnen, unter Rücksicht auf Pkw und co. Die Busse halten an den Haltestellen, wo durch die Inseln so oder so nicht überholt werden kann, bzw. Laut StVO bereits besondere Vorsicht vorgeschrieben ist…

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Für meine Neffen ist das der tägliche Schulweg und deren Sicherheit ist mir sehr wichtig!

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