Tempo 30 auf der Wunstorfer Straße

Petition richtet sich an
Stadtbezirksrat Linden-Limmer & Stadt Hannover

1.270 Unterschriften

Sammlung beendet

1.270 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Stadtbezirksrat Linden-Limmer & Stadt Hannover

Unsere Forderung: Wir, die Anwohnerinnen und Anwohner von Hannover-Limmer sowie alle, die hier täglich mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind , fordern die Stadt Hannover auf, auf der gesamten Wunstorfer Straße innerhalb von Limmer ein durchgehendes Tempolimit von 30 km/h einzuführen.

Die Regelung soll für den kompletten Abschnitt innerhalb der geschlossenen Ortslage gelten, ohne Unterbrechungen. Nur ein einheitliches Tempolimit kann für echte Sicherheit sorgen und gefährliche Beschleunigungen zwischen einzelnen Abschnitten verhindern.

Begründung

Die Wunstorfer Straße ist eine stark befahrene Verkehrsachse mitten durch Limmer. Bereits 2014 wurden hier in der Spitzenzeit zwischen 600 und 1.000 Fahrzeuge pro Stunde gezählt. Dabei wird die Straße täglich von vielen besonders schutzbedürftigen Menschen überquert: Kinder sind auf dem Weg zur Grundschule Kastanienhof, zum Gymnasium Limmer und zu mehreren Kitas unterwegs. Auch ältere Menschen zum Beispiel aus der Altenpflegestation in der Tegtmeyerstraße sowie viele Fußgängerinnen und Radfahrerinnen queren hier regelmäßig die Straße, etwa auf dem Weg zu Geschäften, Spielplätzen oder zu den Haltestellen.

Trotz Ampeln, Zebrastreifen und einzelner Tempo-30-Abschnitte fahren viele Autos zwischen diesen Punkten sehr schnell. Besonders stadtauswärts wird stark beschleunigt. Das macht das Überqueren der Straße gefährlich und führt immer wieder zu kritischen Situationen. Studien zeigen: Bei Tempo 30 sinkt die Unfallgefahr für Fußgängerinnen um rund 40 Prozent.

Zusätzlich leiden Anwohnerinnen unter Verkehrslärm und Feinstaub, die die Gesundheit und Lebensqualität spürbar beeinträchtigen. Ein durchgehendes Tempolimit von 30 km/h reduziert diese Belastungen nachweislich und macht Limmer ruhiger und lebenswerter.

Die Straßenverkehrsordnung in der Fassung von 2024 erleichtert es Kommunen, Tempo 30 auch auf Bundesstraßen mit besonderem Schutzbedarf anzuordnen. Dieser Schutzbedarf ist in Limmer durch Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen klar gegeben. Hannover muss diese Möglichkeit jetzt nutzen, um die Wunstorfer Straße sicherer zu machen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BI Wasserstadt, Hannover
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 04.01.2026
Sammlung endet: 09.04.2026
Region: Hannover Linden-Limmer
Kategorie: Verkehr

Neuigkeiten

  • Es ist vollbracht! 🙌
    Am 10. April haben wir die Petition und einen ausgearbeiteten Antrag für Tempo 30 auf der Wunstorfer Straße an Oberbürgermeister Belit Onay übergeben. Auch Swantje Michaelsen (MdB - Die Grünen), die die Novelle der StVO mit vorangetrieben hat, war vor Ort.
    1.270 Menschen haben unterschrieben. Fast 400 haben Kommentare hinterlassen und Erfahrungen bei OpenPetition geteilt. Und bei der Übergabe standen viele dieser Menschen gemeinsam vor dem Rathaus. Das ist ein klares Signal aus dem Stadtteil.

    Was passiert jetzt nach der Übergabe?
    Die gute Nachricht zuerst: Oberbürgermeister Onay hat bestätigt, dass die rechtlichen Voraussetzungen für Tempo 30 auf der Wunstorfer Straße mit der neuen Straßenverkehrsordnung inzwischen gegeben sind. Unser ausgearbeiteter Antrag und die Unterstützung des Bezirksrats Linden-Limmer erleichtern die weitere Prüfung erheblich.

    Die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Hannover prüft den Antrag. Das ist keine politische Abstimmung im Stadtrat, sondern eine verwaltungsrechtliche Entscheidung – das bedeutet: Die Verwaltung kann Tempo 30 anordnen, ohne dass der gesamte Rat darüber abstimmen muss.

    Wie erfahrt ihr, was passiert?
    Wir werden die Verwaltung aktiv nach dem Stand der Prüfung fragen – und euch hier auf dem Laufenden halten.

    Eines ist klar: 1.270 Unterschriften, ein fertiger Antrag, Rückenwind vom Bezirksrat und ein Oberbürgermeister, der das Anliegen ernst nimmt – das ist eine starke Ausgangslage. Wir lassen nicht locker.

    Danke noch mal an alle Unterzeichner und Unterstützerinnen!

  • Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,
    es ist so weit: Wir übergeben unsere Petition „Tempo 30 auf der Wunstorfer Straße" persönlich an

    Oberbürgermeister Belit Onay!
    Freitag, 10. April · 10 Uhr
    Vor dem Rathaus Hannover - Platz der Menschrechte 1

    Ihr habt unterschrieben – jetzt habt ihr auch die Möglichkeit, dabei zu sein, wenn wir unsere Unterschriften und den Antrag auf Tempo 30 gemeinsam überreichen. Je mehr Menschen vor Ort sind, desto stärker das Signal: Wir fordern mehr Sicherheit und Lebensqualität in Limmer.

    Und das Signal kommt an: Der Bezirksrat Linden-Limmer hat unseren Antrag bereits die volle Unterstützung zugesagt – ein wichtiger Rückenwind, den wir nun gemeinsam beim Oberbürgermeister einlösen.

    Bringt gerne Kinder mit, bastelt Plakate, kommt als Nachbarn, als Familie, als engagierte Anwohnerinnen und Anwohner. Jede Person, die erscheint, macht deutlich, worum es geht: um Sicherheit, um Lebensqualität, um unseren Alltag auf der Wunstorfer Straße.
    Ich freue mich sehr, viele von euch dort zu sehen.

    Bis Freitag und herzliche Grüße
    Marcus Peter
    im Namen der BI Wasserstadt Limmer

Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition. Vielen Dank Hier der Link: openpetition.de/!hqbgx

Luft/Feinstaub: kein Automatismus pro Tempo 30. Transport Policy (Yang & Kang): nach Speed-Reduction stiegen CO2, CO, VOCs & PM10 signifikant; Review (Sustainability) findet für Low-speed-Umfelder gemischte Evidenz.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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