Region: Germany

Tempolimit 120 km/h auf Autobahnen: Natur als Vorbild nehmen (Fischschwarm u. Schmetterlingseffekt)

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Petition addressed to: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wissenschaftler behaupten: „Tempo 120 könnte in Deutschland jährlich 58 Menschenleben retten“

Erstmals seit den 1970er Jahren liegt für Deutschland wieder eine robuste Datenbasis vor, die zeigt dass Autobahnen durch ein allgemeines Tempolimit deutlich sicherer wären:

Und auch damals schon lautete das Fazit, dass ein allgemeines Tempolimit von 130 km/h aus Sicherheitsaspekten einer entsprechenden Richtgeschwindigkeit vorzuziehen sei.

Reason

Seit 40 Jahren bin ich nun mit dem Auto auf unseren Straßen unterwegs.
Noch vor kurzem bin ich auf einer stark befahrenen Autobahn, der A81, zur Arbeit gependelt.

Aus meiner Sicht bin ich in dieser Pendlerzeit im Durchschnitt mindestens 2 Mal pro Monat an
z.T. schweren Unfällen vorbeigekommen, außerdem habe ich mehrmals wöchentlich in etwa drei Stunden für meine Nachhausefahrt auf einer Distanz von ca. 45 Kilometer Autobahn benötigt:
Grund hierfür waren kilometerlange Staus, verursacht unter anderem auch durch Unfälle.

Meine Erfahrung im Straßenverkehr sagt mir, dass achtsames Fahren nur dann möglich ist, wenn ich meine Geschwindigkeit vernünftig an die gegebenen Umstände anpasse und nicht auf meinem Recht bestehe so schnell zu fahren, wie es mir (technisch) mit meinem Wagen möglich ist.

Hierzu ein alltägliches Beispiel:
Ein LKW darf 80 km/h auf der Autobahn nicht überschreiten, gleichzeitig gibt es immer noch Autobahnen auf denen es über lange Strecken keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Da der LKW Fahrer, der einen anderen LKW Fahrer überholt, sich schlecht an die Geschwindigkeit eines PKWs anpassen kann, der womöglich auf der Überholspur von hinten "angerauscht" kommt, kann sich der PKW Fahrer mit einer Geschwindikeit von 120km/h besser an die des LKWs anpassen, wie mit einer z.T. wesentlich höheren Geschwindigkeit; der PKW Fahrer hat also mit einer niedrigeren Geschwindigkeit eher die Chance rechtzeitig zu bremsen und vorraussichtlich besser ausweichen, sodass eine solche brenzlige Situation nicht zu einem bösen Unfall eskaliert.
Ich denke, für dieses eben aufgeführte Beispiel braucht es keinerlei wissenschaftliche Datensätze, eher eine vernünftige zum Miteinander-Agieren auf einer Autobahn.
Ich nehme regelmäßig an Traininsprogrammen für Autofahrer teil und habe am eigenen Leib erfahren, dass man seinen Wagen wesentlich besser unter Kontrolle (z.B. Ausweichmanöver, Bremsmanöver, Verhindern des Ausbrechens eines Fahrzeugs etc. pp) halten kann, wenn die Geschwindigkeiten niedriger sind.

Aus Sicht der Stauforschung gilt:
Wenn sich alle Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von z.B. 80–100 Kilometer fortbewegen würden, also mit ähnlicher Geschwindigkeit, ließe sich ein Großteil der Staus vermeiden!
Diese gleichmäßige Fortbewegung aller Autos ist mit der Funktionsweise eines Fischschwarms zu vergleichen.
Staus werden auch durch Geschwindigkeitsunterschiede der einzelnen Verkehrsteilnehmer verursacht:
Fädelt ein Autofahrer mit z.B. 120 km/h zum Überholen auf die linke Spur ein, müssen nachfolgende Verkehrsteilnehmer ihr womöglich um einiges höheres Tempo auf weniger als 120 km/h drosseln. Die dahinter fahrenden Pkws sind gezwungen noch langsamer zu fahren, so dass Minuten nach einem einzigen Überholmanöver ein Stau auftreten kann.
Dieser Vorgang wird als „Schmetterlingseffekt“ bezeichnet.
(Quelle : „Mein Auto.de“)

Porsche exportiert schon lange vorrangig in die USA, einem Land in dem bereits seit Jahrzehnten ein striktes Tempolimit von 90–130 km/h (je nach Bundesstaat), gilt.
(Quelle: u.a. "Porsche Newsroom", das ist das Medienportal von Porsche)
Nur ein Argument dafür, dass es auch möglich ist bei „moderaten“ Geschwindigkeiten ein stark motorisierten Wagen achtsam und dennoch mit Freude zu fahren! Das entspricht auch meiner eigenen Erfahrung im Austausch mit Menschen, die sehr stark motorisierte Autos fahren.

Das Umweltbundesamt (https://www.umweltbundesamt.de/themen/tempolimits-koennten-mehr-treibhausgase-sparen-als) sagt im Jahr2023 dazu:

Je schneller Fahrzeuge unterwegs sind, umso länger ist der Bremsweg. Auch kurzfristige Lenkmanöver sind bei hoher Geschwindigkeit schwierig.
Wenn Aufprall-Unfälle bei hoher Geschwindigkeit passieren, ist die Wucht des Aufpralls heftiger und der Unfall dadurch schwerer.
 
Rasen und Drängeln führt bei Vielen zu Stress. Das fällt mit einem Tempolimit weg.
 
76 Prozent der Deutschen fühlt sich von Straßenverkehrslärm gestört, wie eine repräsentative Umfrage des Umweltbundesamts ergeben hat. Eine geringere Geschwindigkeit reduziert den Lärm
Da der Verkehr besser fließt, wird die Luft weniger mit Schadstoffen wie Kohlenmonoxid, Stickoxiden, Feinstaub belastet.
Laut dem Umweltbundesamt würde ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen die Stickoxid- und Feinstaub-Emissionen von Pkw um 28 Prozent verringern.
Mit der Einführung selbstfahrender Fahrzeuge, könnte ein festes Tempolimit zwingend notwendig werden. Denn für die sichere Kommunikation der Fahrzeuge untereinander bedeuten zu große Geschwindigkeitsunterschiede ein hohes Sicherheitsrisiko.
Das Tempolimit lässt sich kostengünstig umsetzen. Nur eine entsprechende Änderung der Straßenverkehrsordnung wäre nötig und neue Verkehrsschilder. Das Tempolimit verursacht kaum zusätzliche Kosten für die öffentliche Hand; es entsteht keine finanzielle Belastung einkommensschwacher Haushalte.
Deutschland ist das einziges Land in Europa ohne generelles Tempolimit!
Lina Hatahet

Thank you so much for your support, Lina Hatahet, Untereisesheim
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Petition details

Petition started: 01/10/2026
Collection ends: 07/09/2026
Region: Germany
Topic: Traffic & transportation

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Why people sign

Jahrelange Betroffenheit durch Raser und deren Opfer zeigt den motorisierten Wahnsinn. Den es endlich zu regulieren gilt

Jedesmal auf der Fahrt von Deutschland nach Dänemark fiel nach dem Grenzübergang der Stresslevel rapide ab. Absolut entspannend

Um die Anzahl der Unfälle zu verringern und die daraus resultierten Verletzungen mit Todesfolge zu reduzieren sowie zur Kosteneinsparung.

In Dänemark konnten wir entdecken wie entspannt fahren mit Tempomat ist bei gemäßigtem Tempo
und
frei von der Aggression,
die in Deutschland auf den Straßen existiert.

D ist das Land, in dem auf Autobahnen gerast werden darf. Es gibt internationale Reisebüros, die Rasertourismus anbieten. Diese bringen Fahrzeugführer nach D, die mit der Situation hoffnungslos überfordert sind, wie übrigens auch viele Deutsche.

Geschwindigkeiten über 120 km/h erfordern zunehmende Konzentrationsfähigkeit und erhöhen den Luftwiderstand exorbitant. Das wiederum führt zu erhöhter Umweltbelastung mit Lärm und Schadstoffen.

Wir Busfahrer haben massive Probleme, die mit 93km/h am Geschwidigkeitbegrenzer fahrenden LKW, die dürfen in D nur 80 km/h!!!, zu überholen. Wir werden von den von den Rasern permanent ausgebremst, weil die Freiräume kein sicheres Überholen mehr zulassen. Zum Glück muss ich nur selten auf Autobahnen arbeiten! Privat lebe ich schon lange ohne Drecksblechkübel.

Die Politik macht immer wieder einen Kniefall vor der Industrie, statt Haltung und Entschlossenheit zu zeigen.

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