Petition is addressed to:
Bürgermeister
Die Gemeinde Westoverledingen plant im Rosmarinring in Flachsmeer ein größeres Wohnbauprojekt mit rund zehn Wohneinheiten in Form von sozialem Wohnungsbau.
Viele Anwohnerinnen und Anwohner sind von der Entwicklung überrascht, da zuvor andere Erwartungen geweckt wurden und die konkrete Planung nicht offen und klar genug kommuniziert wurde. Zum Teil wurden den Anwohnern vor Grundstückskauf ganz andere Informationen zur Nutzung des Grundstücks gegeben.
Statt einer an den Charakter der Straße angepassten Bebauung soll nun ein sehr großes Projekt entstehen – in einer Straße, die bereits heute sehr schmal ist, nur eingeschränkte Durchfahrtsmöglichkeiten bietet und verkehrlich sensibel ist. Es gibt faktisch keine freien Parkflächen.
Das Projekt wirft daher wichtige Fragen auf:
- Wie wurde die Entscheidung vorbereitet?
- Gab es Bedenken im Gemeinde- und Ortsrat?
- Warum wurden Bürger nicht frühzeitig und transparent (vor Grundstückskauf) informiert?
- Sind Verkehrsbelastung, Immisionsschutz, Rettungswege und Sicherheit ausreichend berücksichtigt worden?
Uns geht es ausdrücklich nicht darum, sozialen Wohnraum grundsätzlich in Frage zu stellen. Uns geht es darum, dass verantwortungsvolle Planung, Bürgerbeteiligung, Transparenz und Rücksicht auf die örtlichen Gegebenheiten gewährleistet werden. Insbesondere aber sollten Aussagen der Gemeinde verlässlich sein. Das ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Zusammenleben.
Wir fordern daher:
- Offenlegung der Entscheidungsgrundlagen
- einen öffentlichen Bürgerinformations- und Dialogtermin
- unabhängige Prüfung der Verkehrs- , Immisions- und Rettungssituation. Letzteres insbesondere vor dem Hintergrund des höheren Parkdrucks.
- eine Lösung, die zur Straße, zum Ort und vor allem aber zu den zuvor getätigten Äußerungen passt
Reason
Viele haben sich bewusst für dieses Wohngebiet entschieden – in dem Vertrauen, dass hier eine, wie kommuniziert, angemessene und an den Charakter der Straße und der gesamten Wohnsiedlung angepasste Bebauung entsteht. Vor Kauf unseres Grundstücks wurde uns eine einfamilienhausähnliche Entwicklung in Aussicht gestellt. Sozialer Wohnungsbau wurde erst spät kommuniziert, als die meisten Grundstücke bereits bebaut waren.
Umso größer war die Überraschung, als nun bekannt wurde, dass ein deutlich größeres Projekt mit rund zehn Wohneinheiten im sozialen Wohnungsbau geplant ist – in einer sehr schmalen Straße mit bereits jetzt begrenzten Durchfahrts- und Parkmöglichkeiten. Diese Situation betrifft nicht nur einzelne Eigentümer, sondern alle Anwohnerinnen und Anwohner im Rosmarinring und darüber hinaus.
Viele Menschen sorgen sich um:
- die Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder
- die jederzeitige Erreichbarkeit durch Rettungsfahrzeuge
- zusätzliche Belastung durch Park- und Verkehrsaufkommen
- und vor allem um die Frage der Fairness, Verlässlichkeit und Transparenz von Entscheidungen der Gemeinde Westoverledingen.
Bereits jetzt berichten zahlreiche Nachbarn, dass sie sich schlecht informiert, übergangen oder zumindest nicht ausreichend einbezogen fühlen. Das erzeugt Unsicherheit, Vertrauensverlust und Unmut im Ort. Genau das möchten wir nicht: Wir wollen keinen Streit, keine Konfrontation, sondern eine offene und ehrliche Klärung.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zu handeln, weil Planungen noch gestaltet und diskutiert werden können. Wir wünschen uns ein Verfahren, in dem Bürger ernst genommen werden, Fragen beantwortet werden und verantwortliche Lösungen gemeinsam gefunden werden. Transparenz, Sicherheit und Verlässlichkeit sind nicht Luxus – sie sind Grundlage guter Kommunalpolitik und eines guten Miteinanders.
Diese Petition soll nicht spalten, sondern verbinden – und dazu beitragen, dass Vertrauen wiederhergestellt wird und eine Planung entsteht, die zu unserem Ort passt.
Sofern ihr uns unterstützt: Bitte daran denken die Unterstützung per E-Mail zu bestätigen.
Gerne nehmen wir euch auch in die WhatsApp Gruppe auf. Nutzt dafür einfach die Kontaktmöglichkeit ("Frage an den Initiator") und teilt mir eure Handynummer mit.
Weil es, so wie es vom Bauherrn geplant ist, erhebliche Beeinträchtigungen für den Verkehr und die Sicherheit der Anwohner geben wird!