Petition richtet sich an:
Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS)
Wir bitten das Abgeordnetenhaus von Berlin, den Landtag Brandenburg sowie die zuständigen Bildungsministerien inständig darum, unseren Kindern die Chance zu geben, ihre Muttersprache im Schulalltag zu pflegen. Wir bitten Sie, Ukrainisch offiziell als reguläre zweite Fremdsprache (Wahlpflichtfach) in die Lehrpläne aufzunehmen. Ermöglichen Sie bitte flexible, schulübergreifende Kurse und geben Sie qualifizierten ukrainischen Lehrkräften die Chance, diesen Unterricht offiziell zu gestalten. Bitte nutzen Sie diesen Schritt, um unsere Familien zu unterstützen.
Begründung
Als ukrainische Eltern, die in Berlin und Brandenburg ein neues Zuhause gefunden haben, blicken wir mit Sorge auf die Zukunft unserer Kinder. Sie integrieren sich wunderbar, lernen fleißig Deutsch und werden Teil dieser Gesellschaft. Doch gleichzeitig drohen sie, ihre Muttersprache zu vergessen. Sprache ist die Brücke zur eigenen Identität, und wir bitten Sie von Herzen, diese Brücke nicht einstürzen zu lassen.
Unsere Kinder stehen vor einer enormen Schullast: Sie müssen Deutsch auf muttersprachlichem Niveau meistern. Wenn sie nun gezwungen sind, für das Abitur noch eine weitere Fremdsprache (wie Französisch oder Spanisch) komplett neu zu lernen, führt das oft zu Überforderung und nimmt ihnen die Bildungschancen. Die Anerkennung des Ukrainischen als zweite Fremdsprache wäre eine unschätzbare Entlastung für die Schüler.
Große Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen und Hessen haben gezeigt, dass dies machbar ist und bereits funktioniert. Wir bitten Berlin und Brandenburg dringend, diesem Beispiel zu folgen. Bitte helfen Sie uns, die Identität unserer Kinder zu schützen, ihre psychische Belastung im Schulalltag zu senken und eine Integration zu ermöglichen, die die Herkunft der Kinder respektiert und wertschätzt.
Підписую, дуже гарна ідея.