Der Sächsische Staatsminister für Kultus Frank Haubitz hat am 15. November 2017 in einem Interview gegenüber der DNN (Dresdner Neuste Nachrichten) die Absicht geäußert die unabhängige Zweitkorrektur durch eine schulinterne Zweitkorrektur zu ersetzen. Genau hat er gesagt: "[...] Auch am Gymnasium gibt es Möglichkeiten. Dort werden die Abschlussarbeiten zunächst von einem Lehrer korrigiert. Dann werden sie getauscht und außer Haus zum zweiten Mal korrigiert. Unter Umständen dauert das lange. Deshalb soll künftig die Zweitkorrektur in der Schule möglich sein. [...]".

Wir sehen das als Falsch an und wollen an der bisherigen Regelung festhalten!

Begründung

Ganz kurz zur Erklärung: Eine Abiturprüfung wird an allen sächsischen Schulen erstmal von einem Lehrer in der Schule korrigiert (Erstkorrektur). Im Zweiten Schritt wird diese Abiturprüfung an einer anderen Schule korrigiert, ohne dass die Erstkorrektur ersichtlich ist (Zweitkorrektur).

Wir sind der Meinung, dass diese Zweitkorrektur die subjektiven Meinungen eines Lehrers aus den Abiturprüfungen nimmt. Wenn wir zulassen, dass die Zweitkorrektur weg fällt, wird der Lieblingsschüler immer Lieblingsschüler bleiben und das schwarze Schaf immer das schwarze Schaf. Das Ziel von Prüfungen ist jedoch die OBJEKTIVITÄT und nicht die SUBJEKTIVITÄT.

Daher bitten wir alle Menschen aus Sachsen, egal welcher Schulform, unser Anliegen zu unterstützen und ein Zeichen zu setzen.!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stadtschülerrat Dresden aus Dresden
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