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Bild zur Petition mit dem Thema: UNO soll ukrainische Atomkraftwerke sichern UNO soll ukrainische Atomkraftwerke sichern
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Auswärtiges Amt
  • Region: Bundestag
    Kategorie: Außenpolitik mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 12 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

UNO soll ukrainische Atomkraftwerke sichern

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Ich fordere den Deutschen Bundestag auf einen dringenden Antrag bei der UNO einzubringen, mit dem Ziel eine UNO-Entscheidung darüber herbeizuführen, dass UNO - Maßnahmen den ordnungsgemäßen Betrieb oder die sichere Stilllegung der ukrainischen Atomkraftwerke garantieren.

Begründung:
  1. Die Erfahrung aus Tschernobyl belegt, dass die dort in Betrieb befindlichen Reaktortypen nicht eigensicher sind und die Möglichkeit einer unbeabsichtigten Kernschmelze besteht.

  2. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Unfalles steht in direkte Korrelation zum Wartungszustand der Ausrüstungen und zum Schulungszustand des Personals. Die Komponenten wiederum sind vorwiegend russischer Herstellung. Das Personal ist ´ukrainisch´ und es befinden sich deshalb Kritiker der aktuellen Regierungspolitik wie auch Unterstützer dieser darunter.

  3. Die ökonomische Situation der Ukraine ist derart prekär, dass Originalersatzteile nicht gekauft werden, sondern repariert wird oder auf verfügbare Alternativen ausgewichen wird. Die reparierten oder alternativen Baugruppen und Komponenten, wie auch alternative Brennstäbe, stellen stellen eine signifikante Änderung dar, welche das Ausfallrisiko erheblich steigert.

  4. Da im technischen Personal eine eher russlandfreundliche Haltung überwog, wurde und wird so orientierte Personal seit einiger Zeit ersetzt. Neue Leute mit wenig Erfahrung an alten Anlagen wirken aber ebenso risikosteigernd. .

  5. Angesichts des Umstandes, dass die Ukraine derzeit weder genug Kohle, Energie und Gas besitzt um den Winter zu überstehen, aber auch Lieferungen nicht bezahlen kann, ist es einfältig zu erwarten, dass die Verantwortlichen in der ukrainischen Regierung ein Stilllegen der Kraftwerke nach europäischen Maßstäben (bei Störungen bestimmter Kategorie) hinnehmen werden. Die Ukrainische Regierung baut heute schon und wird auch zukünftig allen verfügbaren Druck aufbauen, damit die Kraftwerke weiterlaufen. Andernfalls muß man in der Ukraine mit einem Volksaufstand rechnen.

  6. Die Atomanlagen sind derzeit nicht gegen Angriffe von ´außen´ geschützt. Die Unzufriedenheit mit den Ergebnissen der ´Maidan-Revolution´ 2014 wächst rasant. Extremisten in einem regionaler Volksaufstand, ein Sabotagetrupp oder extreme Nationalisten, welche sich selbst von der gegenwärtigen Regierung unterdrückt empfinden, können diese leicht angreifen. Die in den Waffenlagern der Armee von Nationalisten oder Separatisten eroberten Waffen sind dafür geeignet.

  7. Zurück zu Tschernobyl: Es war damals unbeabsichtigt, als man den primären Kühlkreislauf außer Kraft setzte und die (normalerweise dann automatisch stoppende) Kettenreaktion weiter laufen ließ. Infolge der raschen Kernschmelze und der Explosion des Behälters haben sich damals bis zu 95% des radioaktiven Materials über Europa verteilt. Für Terroristen jeglicher Ideologie ist dies die größte denkmögliche schmutzige Bombe. Damit kann man Geldzuwendung, politische Zugeständnisse erpressen und im Extremfall Feinde in Windrichtung bedrohen und / oder schädigen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

71642, 27.12.2014 (aktiv bis 26.02.2015)


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