Region: Köln

Unterschriftenaktion für ein Schulbus - Shuttle im Kölner Süden

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Torsten Burmester

1.524 Unterschriften

Sammlung beendet

1.524 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet April 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Torsten Burmester

Wir, die unterzeichnenden Eltern und Unterstützerinnen und Unterstützer, sprechen uns für die Einführung eines Schulbus-Shuttles im Kölner Süden aus und fordern die Stadt Köln sowie die zuständigen Stellen auf, die Umsetzung zeitnah zu prüfen und aktiv zu unterstützen.

Die Organisation des Schulwegs stellt viele Familien täglich vor große Herausforderungen. Lange Wege, unzuverlässige Verbindungen und ein hoher Zeitaufwand führen dazu, dass zahlreiche Kinder auf Elterntaxis angewiesen sind. Dies belastet Familien, erhöht den Verkehr und ist weder nachhaltig noch zukunftsfähig.

Eine aktuelle Elternumfrage mit 182 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigt deutlich: Der Bedarf für ein Schulbus-Shuttle ist hoch und konkret nachweisbar. Die überwiegende Mehrheit der Befragten würde ein solches Angebot regelmäßig nutzen, insbesondere für Hin- und Rückfahrten zur Schule.

Gleichzeitig zeigt die Auswertung, dass sich die Nachfrage auf wenige große Schulstandorte konzentriert. Mit einer sinnvoll geplanten Route können mehrere Schulen – darunter EMA/OSK, Gymnasium Rondorf, Irmgardis Gymnasium, Gymnasium Rodenkirchen und die Gesamtschule – effizient miteinander verbunden werden.

Damit ist entscheidend:
Die Umsetzung eines Schulbus-Shuttles scheitert nicht an der Komplexität oder fehlender Nachfrage.
Im Gegenteil – die Voraussetzungen sind außergewöhnlich gut.

Das zentrale Hindernis liegt aktuell in den Kosten für Busse und Betrieb. Selbst bei einer hohen Zahlungsbereitschaft der Eltern – die in der Umfrage klar erkennbar ist – lässt sich ein solches Angebot wirtschaftlich nicht allein privat tragen.

Um eine verlässliche, sichere und nachhaltige Lösung zu ermöglichen, ist daher eine Unterstützung durch die öffentliche Hand erforderlich.

Ein Schulbus-Shuttle würde:

  • Schulwege sicherer und planbarer machen
  • Familien im Alltag deutlich entlasten
  • den Verkehr durch Elterntaxis reduzieren
  • und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten

Wir fordern daher:

  • die aktive Prüfung und Unterstützung eines Schulbus-Shuttles im Kölner Süden
  • sowie die Bereitstellung von Fördermitteln oder Zuschüssen durch Stadt und/oder Land

Mit unserer Unterschrift unterstützen wir dieses Anliegen und setzen uns für eine praktikable, zukunftsfähige und gemeinsam tragbare Lösung für den Schulweg unserer Kinder ein.

Begründung

Weil die Situation jetzt schon für viele Familien nicht mehr tragbar ist.
Der Schulweg ist aufwendig, unzuverlässig und führt jeden Tag zu zusätzlichem Verkehr durch Elterntaxis.
Gleichzeitig zeigt die Umfrage ganz klar: Die Nachfrage ist da und die Umsetzung wäre einfach möglich.
Was fehlt, ist nur die Unterstützung – und deshalb sollte jetzt gehandelt werden.

Es geht hier nicht um ein komplexes Großprojekt – die Routen wären einfach, die Schulen sind bekannt, die Nachfrage ist da.

Alles spricht dafür, dass es funktioniert – und genau deshalb sollte man jetzt anfangen - Gemeinsam 💪 💛

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.04.2026
Sammlung endet: 31.07.2026
Region: Köln
Kategorie: Verkehr

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer💙!

    Zunächst einmal möchte ich mich herzlich für eure Geduld und eure anhaltende Unterstützung bedanken.
    Es ist mittlerweile einige Zeit vergangen🍁, seit ich mich zuletzt bei euch gemeldet habe. Deshalb ist es mir besonders wichtig, euch wissen zu lassen: Auch wenn es zwischenzeitlich ruhig um unsere Petition geworden ist, war ich keineswegs untätig!

    In den vergangenen Monaten habe ich einiges in Bewegung setzen können. Ich hatte die Möglichkeit, mit Verantwortlichen in höheren Positionen bei der KVB zu sprechen und unser Anliegen direkt anzusprechen.
    Auch mit Sabine Müller, Bezirksbürgermeisterin im Kölner Süden, habe ich über die Situation gesprochen.
    Darüber hinaus hatte ich bei der Mitgliederversammlung der Bürgervereinigung Rodenkirchen e. V. die Gelegenheit, unser Anliegen vorzustellen und mich dort unter anderem mit Gunther Höhn, Bereichsleiter Nahverkehrsmanagement der KVB, auszutauschen.

    Ein erster kleiner Erfolg ist bereits zu erkennen: Die KVB hat die Fahrzeiten der öffentlichen Busanbindung von Rondorf zum Gymnasium Rondorf verbessert und damit einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht.
    Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die zeigt, dass Veränderungen möglich sind. Dennoch ist mir bewusst, dass damit noch längst nicht alle Probleme gelöst sind und weiterhin Handlungsbedarf besteht.
    Besonders wichtig ist mir dabei eine Erkenntnis: Wir sind mit unserem Anliegen nicht allein! Es gibt weiterhin sehr viele Menschen, die ihre Stimme dafür erheben, dass die Bussituation für unsere Kinder dringend verbessert werden muss.
    Das zeigt mir, dass unser Anliegen nach wie vor aktuell ist und wir gemeinsam etwas bewegen können.

    Ich stehe weiterhin mit verschiedenen Menschen im Austausch, führe Gespräche in unterschiedliche Richtungen und versuche, neue Möglichkeiten und Lösungswege zu finden.

    Dabei hoffe ich nach wie vor, dass auch bei der Stadt Köln ein Umdenken stattfindet und die Einrichtung eines eigenen Schulbusses ernsthaft in Betracht gezogen wird. Warum sollte man eine solche Lösung nicht zunächst im Rahmen einer Testphase ausprobieren?

    Für mich ist dieses Thema jedenfalls noch lange nicht vom Tisch!

    Auch möchte ich auf diesem Weg einen kleinen Aufruf starten: Sollten sich unter euch ehemalige oder pensionierte Busfahrerinnen und Busfahrer befinden, die noch über eine gültige Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung verfügen, oder solltet ihr jemanden kennen, der sich vorstellen könnte, unsere Initiative zu unterstützen, dann meldet euch gerne bei mir.
    Ich werde weiterhin versuchen, alle Möglichkeiten auszuloten, Kontakte zu knüpfen und unser gemeinsames Anliegen voranzubringen.
    Auch wenn Veränderungen manchmal länger dauern, als wir uns wünschen, gebe ich die Hoffnung nicht auf.

    Vielen Dank an alle, die unsere Petition unterschrieben haben, uns unterstützen und weiterhin ihre Stimme für eine Verbesserung der Schulbussituation erheben.

    Herzliche Grüße
    Yvonne Mohr

  • Wichtige Information zur Petition

    🩵Liebe Unterstützerinnen und
    Unterstützer,
    uns ist bekannt geworden, dass diese Petition in einem politischen Beitrag einer Partei erwähnt und mit deren Position verknüpft wurde.
    Daher möchten wir klarstellen: Die Petition „Schulbus-Shuttle im Kölner Süden“ wurde von betroffenen Eltern privat und parteiunabhängig initiiert. Sie steht weder mit der AfD noch mit einer anderen politischen Partei in Verbindung.
    Unser gemeinsames Anliegen ist ausschließlich die Verbesserung der Schulwegsituation für die betroffenen Kinder und Familien. Dieses Anliegen soll überparteilich bleiben und dient keinem politischen Zweck.
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen.
    Yvonne Mohr
    Initiatorin der Petition

Die ÖPNV-Anbindung insbesondere zwischen Rondorf und Sürth (Gymnasium Rondorf, Gesamtschule Rodenkirchen, OSK, etc.) ist unzureichend: Keine Direktverbindung, Anschlüsse wg. Verspätungen regelmäßig nicht erreichbar, zu geringe Kapazität/Taktung (Kinder bleiben an den Haltestellen zurück). Eine Alternative zu einem gesonderten "Shuttle" wäre eine signifikante Verbesserung/Verstärkung der ÖPNV-Anbindung in den Stoßzeiten bzw. Verstärkerfahrten nach Sürth.

Ich habe den Verdacht, dass die Kinder, die täglich von Meschenich aus die Gesamtschule Rodenkirchen erreichen müssen, bei dieser Petition nicht mitgedacht werden. Nachdem unsinnigerweise bereits ein Gymnasium statt einer Gesamtschule in Rondorf gebaut werden wird, sind es nun auch die Eltern dieser Interessensgruppe, die für ihre Kinder gerne eine Vorzugsbehandlung wünschen. Oder glaubt hier jemand allen Ernstes, dass vorgesehen ist, die Kinder aus dem Kölnberg mit einzubeziehen?

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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