Wir unterstützen die vegetarische und vegane Ernährungsweise aus gesundheitlichen, ökologisch-nachhaltigen und/oder moralischen Gründen und fordern deshalb • die Ausweitung des fleischfreien Angebots und die Einführung von mindestens einem veganen Hauptgericht täglich an jeder Mensa des Studentenwerks Halle • die genaue Kennzeichnung der Gerichte durch ein vegetarisches und ein veganes Logo; ebenso die Kennzeichnung der Gerichte, die durch Weglassen einer Komponente (z. B. Reibekäse oder Tsaziki) vegan sein würden; außerdem die genaue Kennzeichung der verwendeten Fleischsorten sofern das Gericht nicht vegetarisch ist • genaue Kennzeichnung der Komponenten am Salatbuffet, die nicht vegan sind, sofern dies nicht offensichtlich ist • das Angebot von Pflanzenmilch in den Cafeterien des Studentenwerks Halle • die Einführung von vegan belegten Brötchen

Begründung

Die Mensen stellen im studentischen Alltag eine wichtige Institution dar. Hier kann man essen und trinken, in der Mittagspause Kraft tanken und soziale Kontakte knüpfen. Viele Studierende nutzen dieses Angebot regelmäßig, doch einige sind auch immer wieder gezwungen, sich nach Ausweichmöglichkeiten umzusehen, da sie in der Mensa nichts passendes finden. Zu dieser Gruppe gehören auch die Vegetarier und Veganer. Trotz einiger Bemühungen in der Vergangenheit ist das vegetarisch-vegane Angebot in den Mensen noch immer unzureichend. In vielen Mensen bilden vegetarische Gerichte gerade einmal ein Viertel bis ein Drittel der zur Auswahl stehenden Essen; der vegane Anteil liegt mit etwa einem Essen pro Woche pro Mensa noch deutlich geringer. Die Studierenden sind dadurch in ihrer Wahlfreiheit stark eingeschränkt. Auch die Kennzeichnung der Gerichte lässt in diesem Bereich noch zu Wünschen übrig. Aus diesen Gründen hat sich das "Projekt alternative Mensa" gegründet. Es wird getragen von den Hochschulgruppen SDS, GHG und Jusos sowie von Vegan in Halle. Das Ziel des Projektes ist es, das vegetarisch-vegane Angebot in den Mensen und dessen Kennzeichnung zu verbessern.

Hier kommt ihr zur Facebookseite vom "Projekt alternative Mensa": www.facebook.com/alternativemensa?fref=ts

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jenny Kock (Projekt alternative Mensa) aus Halle (Saale)
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Pro

- Pflanzenmilch aktuell einzige Alternative für Tiermilchallergiker und bei Glutenintoleranz - glutenhaltiges Essen sollte ebenfalls gekennzeichnet werden wie auch glutenfreies Essen mit Reis und Kartoffeln - Alternativen zum vollveganen Salat sehe ich immer gerne, da es Langeweile und Einseitigkeit im Speiseplan unterdrückt

Contra

Nett gemeint, aber a) gibt es in der Masse schlichtweg keinen Bedarf, b) frage ich mich, welcher Student das bezahlen soll (siehe gescheiterte Aktion "Bio-Essen", weil kaum einer bereit war, für Bio-Essen auch faire Preise zu zahlen) und c) frag ich mich, wer die (Mehr-)kosten für den Verwaltungs- und Zubereitungsaufwand übernehmen soll. Daher: Anstelle blind Forderungen für irgendwelche Reglementierungen zu stellen, sollten die Hochschulgruppen erst mal echte Mühe und Kraft investieren, um eine Debatte ins Leben zu rufen, die Studierende überzeugt, ihre Ernährung zu ändern.