Family

Unterstützung für unsere Kinder - Endlich ausreichend Betreuungsplätze schaffen!

Petition is directed to
Bürgermeister Erhard Walther
466 Supporters 275 in Groß-Gerau
55% from 500 for quorum
  1. Launched 12/06/2021
  2. Time remaining > 5 Wochen
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Die Zukunft liegt in den Händen der Kinder.

Und die Zukunft der Kinder liegt in unseren Händen!

Dornheim ist ein beliebter Stadtteil und voll von jungen Familien. Für die Kleinsten in unserer Gesellschaft klingt das nach einem tollen Start ins Leben – viele Gefährten, mit denen man über die Zeit hinweg Kindergarten, Grundschule und vielleicht Mittelstufe erleben kann. Doch leider lässt die örtliche Infrastruktur das nicht zu.

Gängige Diskussionen auf jeglichen Spielplätzen in Dornheim: „Und? Hat dein Kind einen Kindergartenplatz?“ – „Nein, leider gar nichts in Aussicht.“. Der einzige Rat, den man erhält, ist ständig die zuständigen Stadtmitarbeiter:innen, die am Ende der Kette die Mangelverwaltung stemmen sollen.

Es muss etwas geschehen!

Wir machen mit dieser Petition auf die unmöglichen Verhältnisse aufmerksam, die unseren Kindern zu lasten gehen. Wir fordern:

·        Keine Neubaugebiete mehr ohne Kindertagesstätte auf dem jeweiligen Gelände! Die Stadt sollte aus den Fehlern gelernt haben und keinem Investor mehr erlauben, dass gebaut wird, ohne die Betreuungssituation zu bedenken!

·        Die schnellstmögliche Grundsteinlegung für den neuen Kindergarten an der Ortsumgehung. Wenn der Stand der Dinge tatsächlich bereits so weit ist – was spricht gegen einen Start in 2021 / HJ 1 2022?

·        Eine durchdachte Neuplanung der Grundschule Dornheim, um nicht in 5 Jahren vor demselben Problem in der Grundschule zu stehen. Die Neuplanung sollte dabei den Neubau von Gebäuden beinhalten, die die Kapazität der Grundschule langfristig unterstützen kann. Auch wenn die Baumaßnahmen Kreisangelegenheiten sind, erwarten wir eine entsprechende Forderung seitens der Stadt Groß-Gerau, um auf die Entwicklungen in unserem Stadtgebiet Dornheim einzugehen.

·        Eine finanzielle Unterstützung für alle Eltern, die immer wieder eine Absage bekommen für einen Kindergartenplatz, um so angemessene Entlastung der Eltern möglich machen zu können (Nannys, Babysitter) – und zwar ab dem Rechtsanspruch ab der Vollendung des ersten Lebensjahres!

·        Unterstützung von Freizeitmöglichkeiten für Kinder – finanzielle Mittel, die es Gemeinschaften von Müttern erlauben, die Kinder in kleineren Gruppen zusammenzufinden, sodass die Kinder wenigstens regelmäßigen Kontakt mit gleichaltrigen haben und lernen können!

Reason

334 fehlende Kindergartenplätze

Als wir Kinder waren, war es normal, dass unsere Mütter 3 Jahre zu Hause blieben. Nur wenige Kinder gingen vorher in eine Betreuung. Heute hat sich diese gesellschaftliche Situation geändert – Mütter haben andere Ansprüche an sich selbst und an die Gesellschaft. Sie wollen arbeiten gehen und müssen es vielleicht sogar, um die Finanzierung für das Eigenheim unterstützen zu können – doch was, wenn die Betreuung es nicht zulässt? Dornheim ist aktuell weit von einer ausreichenden Betreuungssituation entfernt.

Die fehlenden 334 Kindergartenplätze in Groß-Gerau (Stand: 1. November 2020) zeigen, dass wir weit von einer gut geplanten Situation entfernt sind. Diese Fehlplanung hat weitreichende Folgen für

·        Mütter und Väter, die selbst einer Arbeit nachgehen wollen oder müssen. Einschränkungen, für die die Stadt Verantwortung zu tragen hat.

·        Kinder, die den Kontakt zu Gleichaltrigen suchen und vermissen, sowie auch die Förderung, die im Kindergarten einhergeht. Weinende Kinder, die vor dem Kindergarten erklären, dass sie so gerne dort rein möchten, sind überhaupt keine Seltenheit in Dornheim.

·        Großeltern, die nicht mehr wie vor vielen Jahren Ende 50 oder Anfang 60 in Rente gehen. Stattdessen frühzeitig in den Ruhestand starten und möglicherweise selbst Mittel für ihre Rente verlieren.

Container als Grundschulräume

Die Kindergartensituation ist dabei aber sicher nur ein aktuelles Symptom, dass wir zu spüren bekommen. Wenn all die Kinder – mit und ohne Kindergartenplatz – in einigen Jahren eingeschult werden und in die Grundschule gehen, lässt sich jetzt schon ausmalen, wie das Ergebnis sein wird.

Stolze Ansprachen, dass das Fundament der Container vor der Grundschule Dornheim einen zweiten Stock zulasse, sind nicht motivierend, sondern erschreckend. Unterricht im Container kann eine Übergangslösung sein, keine dauerhafte, jahrelange Entscheidung!

Hier sollte der Schulentwicklungsplan bereits jetzt auf die steigenden Schülerzahlen eingehen und eine langfristige Lösung anstreben. Im Schulentwicklungsplan ist als Maßnahme jedoch hiervon nicht die Rede. Es bleibt völlig unklar, wie die zusätzlichen Klassen, die die Prognosen bis 2025 voraussagen, untergebracht werden sollen. (Quelle: Entwurf des Schulentwicklungsplans 2020-2025)

Keine Aussicht auf Besserung

Rechtsansprüche können nur erfüllt werden, wenn zusätzliche Kapazitäten geschaffen würden, so Bürgermeister Erhard Walther (CDU) (Quelle: Echo, 4. Juni 2021). Neue Kapazitäten in der Kita Hölderlinstraße und ein neuer Wagen in der Naturgruppe? Ein netter, aber wirklich kleiner Schritt, um die vielen fehlenden Kindergartenplätze in Dornheim auszugleichen. Zumal sich an dieser Stelle die Frage stellt, wie viele Kinder, die aktuell auf der Warteliste stehen, wirklich einen positiven Effekt von den geplanten Vorhaben davontragen werden. Selbst die Ausweitung der anderen Kindergärten im Stadtgebiet Groß-Gerau werden bei Weitem nicht in der Lage sein den aktuellen Trend aufzufangen. Ob das wohl so schon einmal deutlich ausgesprochen wurde?

Ach so – und dann ist natürlich noch zu erwähnen, dass mit der neuen Ortsumgehung in Dornheim ein ganz neuer Kindergarten geschaffen wird. Wann wurde diese zuerst angesprochen? Vor 30 Jahren? Dass dies zeitnah geschehen könnte glaubt niemand in Dornheim so wirklich. Möglicherweise ist dies der Grund dafür, dass dieses Bauvorhaben in den Ausführungen von Herrn Walther im Ausschuss über geplante Kindergarten-Bauten und der Gewinnung von Fachkräften keine Beachtung findet. (Quelle: Echo, 4.Juni 2021)

Du bist Mutter, Vater, Onkel, Tante? Hast du Freunde, denen es genauso geht?

Vielleicht bist du auch Oma und Opa und springst regelmäßig ein, damit Tochter / Sohn auch mal durchatmen können oder der eigenen Arbeit nachgehen können?

Bitte unterschreibt! Bitte verteilt diese Petition! Wir brauchen alle Hilfe, die wir kriegen können, um darauf aufmerksam zu machen, wie viele Menschen wirklich betroffen sind!

Thank you for your support, Larissa Gräff from Groß-Gerau
Question to the initiator

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News

  • Liebe Unterstützenden,

    ich danke euch vielmals für die Unterschriften bisher und alle, denen das Thema am Herzen liegt.
    Gerade letzte Woche gingen die Schreiben der Stadt raus - jede Menge Absagen wurden verteilt und wir sind eine der 400 Familien, denen kein Platz erteilt werden kann.

    Heute Morgen hatte ich deshalb ein Gespräch mit dem Echo - ich bin sehr gespannt auf den Artikel. Haltet die Augen offen - im Moment ist er für kommende Woche geplant!

    Bitte gebt nochmal ein bisschen Gas und helft uns weiter - wir haben mittlerweile mehr als die Hälfte der Unterschriften geschafft.
    Hat eure Familie unterschrieben? Eure Nachbarn?
    Alle sind eingeladen auch direkt zu unterschreiben - sammelt die Unterschriften analog ein und scannt uns den... further

  • ... doch wir haben noch nicht genug!

    Liebe Unterstützer:innen,

    vielen Dank, dass ihr so zahlreich unterschrieben habt. Ich habe kaum damit gerechnet, dass ich bereits nach einer Viertelstunde eine Nachricht vom Elternbeirat der Stadt erhalte. Die Kommunikation ging rasend schnell und ich freue mich auf all die Unterstützung!

    Nun gehen wir einen Schritt weiter!

    Ab morgen werden wir in Groß-Gerau Aushänge machen und Unterschriftenlisten zur Verfügung stellen, sodass wirklich jeder an der Aktion teilnehmen kann.

    Was könnt ihr tun?
    Ganz einfach! Druckt die Plakate aus, hängt sie in Geschäfte, auf die Arbeit, in euer Auto ... wo auch immer Menschen sind!

    Wir brauchen alle Unterstützung - und ich bin mir sicher, wir schaffen das!

    Viele Grüße... further

Not yet a PRO argument.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 4 days ago

    Da dieser Notstand der fehlenden Kinderbetreuungsplätze für Kinder von 1-12 Jahren in Deutschland überall herrscht. Die Kinder und Familien stehen immer noch hinten an!

  • Diana Salm Riedstadt

    6 days ago

    Ich bin selbst betroffen

  • Not public Groß-Gerau

    6 days ago

    Wie sollen Mütter arbeiten, wenn es keine Betreuungs Plätze gibt Es wird massiv gebaut , Familien ziehen in großer Zahl zu. Betreuungs Angebote sind mehr als unzureichend vorhanden Wie können in GG ca.400 Plätze fehlen??? In Nachbargemeinden deutlich weniger, da gibt es wohl auch ausreichend Personal.

  • 6 days ago

    Weil meine Tochter ebenfalls keinen Krippenplatz bekommen hat und wir diese missliche Situation leid sind.

  • 6 days ago

    Weil Frauen bzw Familien ein Recht darauf haben ihre Träume und Wünsche zu ermöglichen und wenn die wegen einem fehlenden Kita Platz nicht funktionieren kann, kann dies nicht sein

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